• Obere Süsswassermolasse (OSM) Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Oberster (jüngster), fluviatiler Teil der Molasseabfolge.

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Jüngste (Mittleres Miozän ; ca. 17–13 Ma, ev. lokal bis 10.5 Ma) Molasseserien kontinentaler Fazies mit einer mannigfaltigen Landschaft: Flüsse und radiale Schuttfächer (Napf und Hörnli), Seen, kohlenbildende Sümpfe und Bodenhorizonte. Der beckenaxiale Sedimenttransport fand in Richtung SW statt. Im distalen, konglomeratarmen oder -freien Gebiet des Hörnli-Fächers spielen Bentonite als stratigraphische Leithorizonte eine wichtige Rolle. Der weitaus auffälligste Leithorizont der OSM ist aber der «Appenzeller Granit», eine mehr oder weniger isochrone katastrophale Ablagerung. Typische gelbe Mergelfazies mit Nagelfluhbänken.
    Alter
    spätes Burdigalien - Serravallien
    Mächtigkeit
    100 - 1500 m ; 900 m am Uetliberg ; Nahe dem Nordrand des Beckens, am Hohenstoffeln (Hegau) ist die OSM mit einer Mächtigkeit von ca. 400 m (Hofmann 1974a, Schreiner 1976) nahezu vollständig erhalten.
    Geografische Verbreitung
    Meistens in der Ostschweiz - sowie im Napf-Gebiet - erhalten, wegen einer späten Hebung und Erosion im westlichen Teil des Molassebeckens. Lokal auch im Tafeljura und in Synklinale des Faltenjuras aufgeschlossen.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • OSM undifferenziert Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Gruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Eine Gliederung der Oberen Süsswassermolasse (OSM) in OSM-I und OSM-II ist ausschliesslich in den Sedimenten des proximalen Hörnli-Schuttfächers möglich, da hier das «Appenzellergranit»-Leitniveau den Grenzhorizont zwischen OSM-I (stratigraphisch unter dem Grenzhorizont) und OSM-II (stratigraphisch über dem Grenzhorizont) bildet.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Napf-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Napf (BE)/(LU), Trub/Luthern

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von polymiktem Konglomerat mit grünlich-gelbem bis blaugrauem, grobkörnigem Sandstein und Arkose. Eingelagert finden sich grüne, graue oder gelbe, z.T. gefleckte Mergel- bzw. Schlammsteinschichten und -linsen. Gelegentlich tritt ein 0.3 m mächtiger, braun-violetter Mergelhorizont an der Basis auf. Auffallend sind Vorkommen von aufgearbeiteten Mergelklasten und -gallen, Kalkkonkretionen (Caliche), beigen Süsswasserkalken sowie Süsswassergastropoden.
        Alter
        spätes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        Bis max. 700 m erhalten (Habicht 1987).
        Geografische Verbreitung
        In der Gegend des Napfs (BE/LU), im Gebiet der Blasenflue (BE), im Schwändigraben (BE) südlich der Blasenflue, im hinteren und östlichen Talgraben (BE), südlich von Goldbach (BE), im Goldbachtal (BE), Schwanden (BE), Landiswil (BE).
        Typusregion
        Napfgebiet (BE)
        Kommentar
        -
        • «Hundschüpfen-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Underi Hundschüpfe (BE), auf der Ostseite der Blaseflue

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unterster Teil der Napf-Schichten bestehend aus einer durch rasche Fazieswechsel gekennzeichneten Wechsellagerung von polymiktem Konglomerat mit grünlich-gelbem bis blaugrauem, grobkörnigem Sandstein und Arkose. Eingelagert finden sich grüne, graue oder gelbe Mergel- bzw. Schlammsteinschichten und -linsen. Gelegentlich tritt ein 0.3 m mächtiger, braun-violetter Mergelhorizont an der Basis auf. Vorkommen von aufgearbeiteten Mergelklasten und -gallen, Kalkkonkretionen (Caliche), Süsswasserkalken und Süsswassergastropoden.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          118 m
          Geografische Verbreitung
          In der Gegend des Napfs (BE/LU), im Gebiet der Blasenflue (BE), im Schwändigraben (BE) südlich der Blasenflue, im hinteren und östlichen Talgraben (BE), südlich von Goldbach (BE), im Goldbachtal (BE), Schwanden (BE), Landiswil (BE).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Eimätteli-Member Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hinter Eimätteli (LU)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Hellgrauer, siltiger, muskovitreicher Mergel an der Basis der OSM, mit meter-mächtigen Ophiolith-führenden Konglomeratlagen. Gilt als Leithorizont zwischen Schüpferegg- (unten) und Napf-Nagelfluh (oben).
          Alter
          spätes Burdigalien - spätes Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Blapbach-Kohleflöz Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Blapbach (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionaler kohlenführender Leithorizont an der Basis der OSM des Napfgebietes. Tritt mit Mergel und Süsswasserkalk in der nagelfluh-reichen Abfolge vor.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            W-Teil des Napf-Schuttfächers.
            Typusregion
            W Napfgebiet (BE)
            Kommentar
            -
          • Fossilhorizont Grabenhüsli Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Grabenhüsli = Obergrabehüsli (LU) im Schwanderholzwald

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Säugerfundstelle in wahrscheinlich stratigraphisch nur wenig höherem Niveau als das Fossilhorizont Pulverhüsli.
            Alter
            spätes Burdigalien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Fossilhorizont Pulverhüsli Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Pulverhüsli (LU) am Seeblibach

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Rostroter und grüner Mergel mit Säugerreste an der Basis der OSM.
            Alter
            spätes Burdigalien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
    • OSM-II Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge von limnischen Ablagerungen, Kalken, Glimmersandsteinen, bunten Mergeln und Nagelfluhschüttungen, die über dem Appenzellergranit-Leitniveau liegen und deren lokalen Gliederungen nur bedingt korrellierbar sind.
      Alter
      Langhien - Tortonien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Thurgauer Molasse»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Informelle geographisch und faziell abgegrenzte Gruppierung, welche die Obere Süsswassermolasse der Kantone Thurgau, St-Gallen und Appenzell (zwischen den Hörnli- und Bodensee/Pfänder-Schüttungen) umfasst.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        St-Gallen, Thurgau, Bodenseegebiet.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Konglomeratstufe» (der OSM)

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Hauptphase der Hörnli-Schüttung (OSM-II), mit ophiolithreiche Nagelfluhen im unteren Teil. In distalere Bereiche treten Mergel, Silt- und Feinsandstein (z.T. Glimmersandstein) auf.
          Alter
          spätes Langhien - Tortonien
          Mächtigkeit
          200-340 m (Büchi 1960), 20 bis max. 40 m am Seerücken (Zaugg et al. 2008).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Inkl. «Vermegelungszone» im Dach (Büchi 1960).
          • Helsighausen-Glimmersandstein Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Glimmersandgrube Helsighausen (TG)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Glimmersandstein-Bank im unteren Teil der «Konglomeratstufe» (auf 610-620 m ü.M.) am Seerücken.
            Alter
            spätes Langhien - frühes Serravallien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Über 4 km verfolgbar via Nonnechlöösterli – Götscheholz – Risi – Heuwäg bis oberhalb des Jägerhoo.
            Typusregion
            Seerücken (TG)
            Kommentar
            Stellt ein Äquivalent der «Oberen Sande» am Schiener Berg dar.
        • Öhningen-Formation Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Öhningen (Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland)

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Marnes vertes à intercalations de niveaux d'origine volcanique. Calcaires lacustres charbonneux («Öhningerkalk») présents dans la partie supérieure (15 à 30 m au-dessus de la Bentonite de Küsnacht). Vers le sud, indentation avec les conglomérats de la Hörnli-Schüttung.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          Ca. 40 m (Hörnli, Bodensee, Untersee (Büchi 1958 und 1960), reduziert auf 5 m weiter südlich.
          Geografische Verbreitung
          Bodenseegebeit, sowie vom Seerücken bis zum Lindenberg.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Öhningen-Süsswasserkalk» Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Steinbrüche Salenhof («oberes Bruch») und Ziegelhof («unteres Bruch») ENE Öhningen (Deutschland)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Fossilreicher, feinschichtiger, weisser bis hellbeiger Süsswasserkalk mit Ton- und Vulkantuffzwischenlagen, der in einem einstigen Maarsee («Wangener Schlot», Schienerberg-Vulkanismus) entstanden ist.
            Alter
            Langhien - Serravallien
            Mächtigkeit
            3 m im «oberen Bruch» (Rietschel et al. 1985).
            Geografische Verbreitung
            Nur lokal auftretend, heute nirgends mehr gut aufgeschlossen.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Bentonithorizont der Hörnli-Schichten (OSM-II) von Bischofszell (TG) und Niederhelfenschwil (SG).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            2,5 m im Typusregion, 10 cm im distalen Bereich (Hofmann 1956).
            Geografische Verbreitung
            Bischofszell (TG), Niederhelfenschwil (SG).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Dreigeteilt : Bentonit - Glastuff - Bentonit (Hofmann 1956).
            • obere Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Bischofszell-Glastuff Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Andesitischen bis trachytischen Aschen der Haupteruptionsphase.
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • untere Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Unteres Bentonit-Vorkommen im Bischofszell, oben massig.
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • Ramschwag-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Ruine Alt-Ramschwag (SG), Ostufer der Sitter

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Kristallinarme Kalk-/Dolomitnagelfluh der Hörnli-Schüttung.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            Max. 30 m an der Typlokalität (Hofmann 1951, Habicht 1987).
            Geografische Verbreitung
            Die Ramschwag-Nagelfluh kann nach Westen in das Thurtal (Niederhelfenschwil-Oberbüren) verfolgt werden. Sie wäre nach Hofmann 1973b, c mit einem Teil der weiter nördlich gelegenen Nagelfluhen des Nollens zu korrelieren. Nach Osten zu geht die Ramschwag-Nagelfluh in die Knauersandsteine der Gegend südlich und südöstlich Arbon über. Damit erweist sie sich als ein wichtiger regionaler Leithorizont des Hörnli-Schuttfächers (Habicht 1987).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Fossilhorizont Chatzenstrebel Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Chatzenstrebel (SG)

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            ca. 10-15 m über der Basis der «Konglomeratstufe»
          • Erlenholz-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Erlenholz (SG)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            (Bunte) Nagelfluhbank der unteren Öhningen-Schichten, die unmittelbar über dem Malmkalk-Blockhorizont und ca. 65 m unter der Ramschwag-Nagelfluh liegt.
            Alter
            spätes Langhien - frühes Serravallien
            Mächtigkeit
            Max. 8 m (Hofmann 1951).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Sittertal (SG)
            Kommentar
            Je nach Autor/Interpretation wird die Erlenholz-Nagelfluh an der Basis der ÖHningen-Schichten (Hofmann 1951 und 1973a), oder an der Basis der Konglomeratstufe (Büchi 1960, Hofmann 1975) gestellt.
          • «Blockhorizont» von Bernhardzell Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Bernhardzell (SG)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Meteoriten-Impakthorizont an der Basis der Öhningen-Schichten: eckige Malmkalkblöcke (mit schatter-cones) und vulkanische Auswürflinge in gelben Heliciden-Mergeln.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            10-15 cm (Letsch 2018)
            Geografische Verbreitung
            Ostschweiz.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Als westlichstes Äquivalent des deutschen «Brockhorizont» betrachtet (Bolliger 1994b und 1998a).
        • Glimmersand-Fazies Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grausilbriger bis weisser (bei Verwitterung hellbeiger bis brauner), meistens weicher/samtiger, glimmerreicher Quarzsandstein der beckenaxialen Ost-West-Schüttung, der durch einen sehr hohen Quarzgehalt von 70-80% sowie einen Dolomitgehalt von 5-8% charakterisiert ist. Schwermineralanalysen zeigen, dass der Glimmersandstein der Ost-West-Schüttung einen sehr hohen Granatanteil aufweist. In sehr distalen Bereichen kann die Ost-West-Schüttung durch einzelne Leithorizonte (z.B. Islisberg-Aesch-Quarzsandstein) vertreten sein.
          Alter
          spätes Burdigalien - Serravallien
          Mächtigkeit
          Bis 100 m am Schiener Berg (Geyer et al. 2003). Nimmt von NW gegen SE rasch ab.
          Geografische Verbreitung
          Südrand des Hegaus, Schiener Berg, Thurgau, Zürcher Weinland (Irchel). Nordgrenze entlang der Linie Brugg – Schaffhausen – Singen. Die westlichsten Vorkommen finden sich bei Sorvilier (Birstal) und Cortébert (Vallon de St-Imier).
          Typusregion
          Seerücken (TG)
          Kommentar
          -
          • Wagenburg-Glimmersandstein Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Unter Wagenburg (ZH), Oberembrach

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            unbekannter Status
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Oberer, regionaler Leithorizont im Glimmersandstein ca. 310 m über der OMM/OSM-Grenze.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Obere Sande» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Oberer Teil der Glimmersand-Formation, oberhalb der «Grobsandstufe», charkterisiert durch eine deutliche Abnahme des Granatgehaltes zugunsten von Epidot.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Lindau-Glimmersandstein Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Tiefbohrung Lindau (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Unterer, regionaler Leithorizont im Glimmersandstein ca. 225 m über der OMM/OSM-Grenze.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Grobsandstufe» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            Grobsandige bis feinkonglomeratische Zusammensetzung.
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Grobsandiger Intervall innerhalb der Glimmersand-Formation. Besteht aus grobem Sandstein und feinem Quarzkonglomerat im Verzahnungsbereich der Ost-West- und der Hörnli-Schüttung (die Groblagen der letztere können lateral auskeilen und in Knauersandstein übergehen).
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Schiener Berg (TG)
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Steinbalmen-Sandstein Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            Steinbalm = geschützter Raum unter einem Felsvorsprung
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Kalkarmer, gut sortierter Glimmersandstein der Ost-West-Schüttung, mit Mergelklasten und Mergelbänder, sowie Geröll- und Grobsandsteinlagen. Einzelne Bänke von Knauersandstein (Hörnli-Schüttung) treten auf. Gegen Süden nehmen die Mergeln zu.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            Ca. 290 m in Bohrungen (Zaugg et al. 2008).
            Geografische Verbreitung
            Bodensee, Untersee, Hegau. Gegen Westen mit Mergel und/oder Nagelfluh.
            Typusregion
            Bodenseegebiet.
            Kommentar
            Glimmersandstein der deutschen Geologen.
            • Brand–Herrentisch-Tuffit Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Brand und Herrentisch an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Tuffit-Bank im Dach des Steinbalmen-Sandsteins. Feinkörnig, geschichtet und gradiert.
              Alter
              Langhien - Serravallien
              Mächtigkeit
              2-5 m am Schiener Berg (Zaugg et al. 2008), 17 m am Herrentisch (Schreiner 1989)
              Geografische Verbreitung
              Brand (Maria Tann), Stieg, ...
              Typusregion
              Schiener Berg (TG)
              Kommentar
              Jüngstes vulkanisches Ereignis am Schiener Berg.
            • «Öhningen-Mergel» Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Öhningen (Deutschland)

              Rang
              regionale Fazies
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Hauptfazies der Öhningen-Formation, bestehend aus gelblich- bis grünlichgrauem Mergel mit einer reichen Flora.
              Alter
              spätes Langhien - spätes Langhien
              Mächtigkeit
              4 m an der Nordflanke des Schiener Bergs (Geyer et al. 2003).
              Geografische Verbreitung
              Lokal am Schiener Berg (Gebiet oberes Wangener Tobel – Ziegelhof – Ober-Salen) und in der Bohlinger Schlucht.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • «Krokodilschichten» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              Fossilschicht mit Krokodilienreste.
              Rang
              regionale Fazies
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Lagige bis linsenförmige Aufarbeitungshorizonte innerhalb der «Steinbalmensande», die intraformationelle Mergelgallen und -bruchstücke, oft auch Schalen- und Knochenreste führen.
              Alter
              Langhien - Langhien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Schiener Berg (TG)
              Kommentar
              -
            • «Appenzellergranit»-Leitniveau Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Appenzell (AI)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Wichtigster Leithorizont der OSM im Gebiet des Hörnli-Schuttfächers, bestehend aus einer einzigartigen Murgang-Ablagerung (Debris-Flow). Regional kann das Leitniveau als Konglomerat (Abtwil-, Degersheim-, Hüllistein-Konglomerat) oder Kalksandstein/–siltstein (Meilen-Kalk) auftreten.
              Alter
              Langhien - Langhien
              Mächtigkeit
              max. 8 m (Löpfe et al. 2012).
              Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
              Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
              Geografische Verbreitung
              Vom SE-Rand des Molassetroges (Feldbach–Wädenswil) bis zur Lägern hin (Greppe).
              Typusregion
              -
              Kommentar
              Gilt auch als geröllpetrographisches Leitgestein der Thurtal-Schüttung im nordschweizerischen Quartär.
              • Abtwil-Konglomerat Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Abtwil (SG)

                Rang
                lithostratigraphische Bank
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus (Basisbank der OSM-II).
                Alter
                Langhien - Langhien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Hüllistein-Konglomerat Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Hüllistein bei Rüti (ZH)

                Rang
                lithostratigraphische Bank
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus bestehend aus einer dunkelgrauen, zähen, schwarzen, im allgemeinen feinkörnigen Kalk-Dolomit-Nagelfluh, welche in Stromrinnen vorkommt. Lokal mit Brekzien-Vorkommen im zentralen Teil des Hörnlifächers.
                Alter
                Langhien - Langhien
                Mächtigkeit
                0 - 5 m (Pavoni 1957).
                Geografische Verbreitung
                Gesamter Hörnli-Schuttfächer (über mehr als 500 km2, mit einer lateralen Ausbreitung > 65 km), von Abtwil (SG) bis zum oberen Zürichsee (Sihltal, Glattbrugg).
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Degersheim-Konglomerat Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Degersheim (SG)

                Rang
                lithostratigraphische Bank
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus im Hörnli-Schuttfächer: Nagelfluh und grobe bis feine Brekzie mit weisslichem, hartem, kalkigem Bindemittel, sowie Kalk mit eingestreuten, feinbrekziösen, dunklen Komponenten.
                Alter
                Langhien - Langhien
                Mächtigkeit
                1 - 3 m (Hottinger et al. 1970).
                Geografische Verbreitung
                Gegen Westen bis Abtwil (1 km westlich von St. Josefen).
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Meilen-Kalk Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Meilen (ZH)

                Rang
                lithostratigraphische Bank
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
                Alter
                Langhien - Langhien
                Mächtigkeit
                0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
                Geografische Verbreitung
                Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
        • Haldenhof-Mergel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Haldenhof (Deutschland) bei Sipplingen am Überlingersee

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Gelber bis brauner Mergel der basalen OSM mit einzelnen Sandsteinintervallen, reich an Bohnerzkörnchen sowie Schwamm- und Bryozoenfragmenten (siehe Juranagelfluh). Nagelfluh- und Geröllhorizonte fehlen gänzlich im Bodenseegebiet.
          Alter
          spätes Burdigalien - Langhien
          Mächtigkeit
          600 m zwischen Wil (SG) und dem Bodensee (inkl. Nagelfluh der Hörnli-Schüttung), 100 - 120 m am Seerücken und Schienerberg, nur noch 30 - 60 m an der Typlokalität (Hofmann 1951).
          Geografische Verbreitung
          Bodenseegebiet, Seerücken und Schienerberg, Hegau. Nagelfluhe treten häufiger gegen Westen vor (Hörnli-Schüttung dominierend im Toggenburg).
          Typusregion
          Bodenseegebiet.
          Kommentar
          -
      • «Zürcher Molasse»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Superformation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Informelle geographisch und faziell abgegrenzte Gruppierung, welche die Obere Süsswassermolasse des Kantons Zürich und seiner Umgebung (zwischen den Napf- und Hörnli-Schüttungen) umfasst.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        600 m
        Geografische Verbreitung
        Kanton Zürich, Zürichsee.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Üetliberg-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Üetliberg (ZH), SW Zürich

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Jüngste Schichten der OSM-II: Nagelfluh mit limnischen Einschaltungen.
          Alter
          Serravallien - Serravallien
          Mächtigkeit
          130 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Üetliberg (ZH).
          Kommentar
          -
          • «Obere Üetliberg-Schichten»

            Herkunft des Namens

            Üetliberg (ZH), SW Zürich

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Oberer Teil der Üetliberg-Schichten (ca. 460 - 475 m über dem Appenzellergranit-Leitniveau) mit beiden Üetliberggipfel-Nagelfluhen und mehreren glimmerreichen, z.T. knauerigen Sandsteinbänken und einem Knollenkalkhorizont.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            40 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Üetliberg (ZH).
            Kommentar
            -
            • Üetliberggipfel-Nagelfluh Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Üetliberg (ZH), SW Zürich

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Doppelbank aus Kalk-Dolomit-Nagelfluh (oben mit viel Radiolarit) im Dach der Üetliberg-Schichten.
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              Ca. 20 m (Büchi 1960).
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Üetliberg (ZH).
              Kommentar
              -
          • Üetliberg-Mergel Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Üetliberg (ZH), SW Zürich

            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Mergelintervall im mittleren Teil der Üetliberg-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            10 - 20 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Üetliberg (ZH).
            Kommentar
            -
          • «Untere Üetliberg-Schichten»

            Herkunft des Namens

            Üetliberg (ZH), SW Zürich

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Unterer Teil der Üetliberg-Schichten mit der Üetliberg-Nagelfluh und verschiedenen auffälligen Knauersandstein-Horizonten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            70 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            Üetliberg und Falätsche.
            Typusregion
            Üetliberg (ZH).
            Kommentar
            -
            • Üetliberg-Nagelfluh Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Üetliberg (ZH), SW Zürich

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Kalk-Dolomit-Nagelfluh mit grossen Flyschkalkgeröllen und nordhelvetischen Geröllen (vor allem Nummulitenkalke) im unteren Teil der Üetliberg-Schichten.
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              4 - 8 m
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Loorenkopf-Nagelfluh Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Loorenkopf = Loorenchopf (ZH)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Kalk-Dolomit-Nagelfluh der Hörnli-Schüttung, welche die Basis der Üetliberg-Schichten definiert.
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              Zürichberg und östliche Seite des Zürichsees (auf der westlichen Seite tritt die Burgweid-Nagelfluh als wahrscheinliches laterales Äquivalent auf).
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
        • «Pfannenstiel-Schichten»

          Herkunft des Namens

          Pfannenstiel (ZH), Meilen

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Monotone, mergelreiche Abfolge der OSM-II oberhalb des Leimbach-Bentonits bis zum Erstauftreten von Nagelfluh. Einzelne Sandsteinhorizonte treten auch vor, ebenso wie ein Nagelfluhhorizont an der Basis.
          Alter
          Langhien - Serravallien
          Mächtigkeit
          150 - 230 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Oberer Falätschen-Mergel»

            Herkunft des Namens

            Fallätschen (ZH), NW Leimbach

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Mergelintervall im Dach der Pfannenstiel-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            20 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Baldern-Sandstein

            Herkunft des Namens

            Burgstelle Baldern (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Weit verfolgbare Serie mehrerer, dicht übereinanderliegender Knauersandstein-Horizonten im oberen Teil der Pfannenstiel-Schichten, zwischen den mittleren und oberen Falätsche-Mergeln.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            20 - 30 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Mittlerer Falätschen-Mergel»

            Herkunft des Namens

            Fallätschen (ZH), NW Leimbach

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Mergelintervall im mittleren Teil der Pfannenstiel-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            30 - 40 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Östlich des Zürichsees geht der «Mittlere Falätschen-Mergel» in Sandstein bzw. Nagelfluh über.
          • Höckleregg-Sandstein

            Herkunft des Namens

            Grat Höckleregg (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Ophiolithreiche Sandsteine, Nagelfluh und Glimmersandsteine im mittleren Teil der Pfannenstiel-Schichten zwischen dem unteren und mittleren Falätschen-Mergel.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Unterer Falätschen-Mergel»

            Herkunft des Namens

            Fallätschen (ZH), NW Leimbach

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Buntes (rotes, grünes) Mergelintervall im unteren Teil der Pfannenstiel-Schichten. Knollenkalkhorizonte treten im oberen Teil auf.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            20 - 25 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Büchi (1958b) korreliert diese Einheit mit seine Oehningerzone s.l.
          • Chli-Bürglen-Kalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Knollenkalkhorizont im Dach der Chli-Bürglen-Nagelfluh (= Wetzwil-Nagelfluh), rund 100 m über dem limnischen Leitniveau.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Wetzwil-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Wetzwil (ZH) bei Erlenbach

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Basale Nagelfluh der Pfannenstiel-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Öhningen-Schichten» der Zürcher Molasse

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schlecht definierte Einheit, die als Korrelationsversuch mit dem Bodenseegebiet entstanden ist. Je nach Autor/Interpretation deckt sie Teile von Meilen-, Zürich-, Tösswald- und/oder Krinau-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Ca. 40 m (Hofmann 1993).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Büchi 1958c: Küsnacht-Bentonit bis Wehrenbach-Niveau (beide inkl.) ; Hofmann 1973a: ... bis unterhalb des Küsnacht-Bentonits!
        • «Zürich-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mittlerer Teil der OSM-II zwischen den ersten Ophiolith-Sandsteinen (oberhalb des Küsnacht-Bentonits) bis und mit Leimbach-Bentonit bzw. Fellitobel-Süsswasserkalk.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          122 m ; ca. 210 m (Pavoni 1960b).
          Geografische Verbreitung
          Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
          Typusregion
          Rütschlibach-Entlisberggebiet beidseitig der Sihl (Habicht 1987).
          Kommentar
          -
          • Fellitobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Fellitobel (ZH) beim Türlersee, Langnau am Albis

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Lokales bis regionales Leitniveau aus Süsswasserkalkbänken ca. 320 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Lokale, auf die südliche Albiskette beschränkte Verbreitung: an den Hängen beidseits des Türlersees (ZH) und bis nach Riedmatt (ZH) und Tüfenbach (ZH) verfolgbar, vermutlich auch im Wüesttobel (684512/233225). Die nachgewiesene Ausdehnung dieses Süsswasserkalkniveaus beträgt damit ca. 10 km2.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Leimbach-Bentonit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Leimbach (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 300 - 310 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 14.20 +/- 0.08 Ma datiert (Gubler et al 1992).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Aihltal (Rütschlibach bei Leimbach ZH), Albis-Gebiet (Langnau a.A., Hedingertobel), Grüenhaldentobel 2 km SW Birmensdorf.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Rütschlibach–Riedhof-Süsswasserkalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Rütschlibach (ZH), Zürich bzw. Riedhof in Ried (ZH) bei Aeugstertal (siehe auch Bergwerk Riedhof).

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 290 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus fossilreichen, limnischen Kalkbänken mit häufig begleitender Kohle.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Auf der Ostseite der Albiskette von Langnau a.A. (ZH) bis zum Felsenegggrat bei Adliswil (ZH) praktisch durchgehend verfolgbar, vom Rütschlibach bei Leimbach (ZH) bis an die Waldegg bei Albisrieden (ZH), im Reppischtal (ZH): bei Ried-Aeugstertal (Kohlebergwerk Riedhof) und Aufschluss am Ufer des Türlersees (heute nicht mehr sichtbar). Die bekannte Ausdehnung des Rütschlibach-Riedhof-Süsswasserkalkes beträgt mindestens 50 km².
            Typusregion
            Reppischtal (ZH)
            Kommentar
            -
          • Äntlisberg–Doldertobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Äntlisberg/Entlisberg (ZH) im Sihltal, Zürich bzw. Doldertobel (ZH), oberhalb Zürich.

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 240 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Knollenkalk und limnischen Ablagerungen mit Stinkkalk.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Im Sihltal am Westhang des Äntlisbergs (ZH; 681720/242680), im Doldertobel bzw. Wolfbach (ZH; 685070/247590), im Seitenbach des Küsnachtertobels (ZH; 688490/241560), im Arnerbach zwischen Waldegg (AG) und Unterlunkhofen (AG; 672542/241058). Vermutlich ist auch der von Büchi (1956) im Hedingertobel (ZH) erwähnte Stinkkalk (676692/239137) diesem Niveau zuzuordnen. Dieses Süsswasserkalkniveau ist auf einer Fläche von ca. 200 km² nachzuweisen.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Vor 1960 wurde das limnische Niveau am Äntlisberg als Äquivalent des Wehrenbach-Niveaus betrachtet (siehe Pavoni 1960 S.39).
          • Fossilhorizont Sagentobel Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Sagentobel (ZH)

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Der Fossilhorizont tritt 9 - 12 m unter dem Doldertobel-Süsswasserkalk (Habicht 1987) in den Zürich-Schichten vor, jedoch 30 m über der Basis der Konglomeratstufe.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Nach Pavoni (1957) liegt dieser Horizont im mittleren Abschnitt der Zürich-Schichten.
          • Wehrenbach-Süsswasserkalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Wehrenbachtobel (ZH), Zollikon bzw. Höckler (ZH), Zürich.

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 140 - 150 bzw. 205 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus weissgrauem Knollenkalk, dunklem bituminösem Mergel und gelbbraunem Stinkkalk, stellenweise mit Kohle.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            4,4 m an der Typlokalität (Habicht 1987)
            Geografische Verbreitung
            Im Küsnachter Tobel am Wulp-Hügel (ZH; 688175/241848), am Heslibach (ZH; 688394/240665), im nördlichen Sihltal (ZH). Die bekannte Ausdehnung dieses Süsswasserkalkhorizonts beträgt mindestens 150 km².
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Weitere Leitniveaus ähnlichen Charakters sind über und unter dem Wehrenbach-Niveau vorhanden. Nicht alle ursprünglich als Wehrenbach-Niveau beschriebenen Vorkommen gehören diesem Niveau an.
          • Sihlzopf-Ophiolithnagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Ophiolith-Sandstein- und Nagelfluh an der Basis der Zürich-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Meilen-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Meilen (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unterer Teil der OSM-II zwischen dem «Appenzellergranit»-Leitniveau und bis und mit dem Küsnacht-Bentonit. Die Meilen-Schichten bestehen aus Mergel, Knauersandstein und Glimmersandstein mit mehreren limnischen Horizonten (heller Knollenkalk und dunkler, bituminöser Mergel).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          180 m bei Zürich.
          Geografische Verbreitung
          Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Bestandteil der mergeligen Überschwemmungsfazies der äusseren Teile des Hörnli-Schuttfächers.
          • Küsnacht-Bentonit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Küsnachter Tobel (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 175 - 180 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Der Küsnacht-Bentonit ist auf 14.91 +/- 0.09 Ma oder 14.84 +/- 0.07 Ma datiert (Gubler et al. 1992, bzw. Nagra 2008).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Zürichsee-Gebiet (Küsnachtertobel ZH, Erlenbachertobel ZH), Sihltal (Chopf bei Adliswil ZH), Reusstal (Jonentobel ZH, Jonental AR, Oberwil-Lieli AG).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Langnau-Knollenkalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Langnau am Albis (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Leithorizont der OSM-II (ca. 115 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau, direkt unter dem Küsnacht-Bentonit), bestehend aus Krustenkalk (Caliche, «Wetterkalk»).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Entlang des Sihlufers vom rechten Sihlufer bei Langnau a.A. (ZH; 683743/238080) bis zum Schlegeltobel (ZH) bei Sihlwald (684997/235579).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Hombrechtikon-Knollenkalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Hombrechtikon (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Leithorizont der OSM-II (ca. 130 m über dem Appenzellergranit-Leithorizont), bestehend aus einer fossilfreien, rötlich bis gelben, knollig-massigen, oft sandigen Knollenkalkbank.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            Durchschnittlich um die 2 m mächtig (Bolliger 1999).
            Geografische Verbreitung
            Über 100 km2 nachgewiesen.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Urdorf-Bentonit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Urdorf (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 60 - 65 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 15.27 +/- 0.12 Ma datiert (Gubler et al. 1992).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Sihltal (Schüepenloch, Wüesttobel, Eschtürlibach), bei Horgen ZH im Aabach, bei Herrliberg ZH im Rossbachtobel.
            Typusregion
            Sihltal (ZH).
            Kommentar
            -
          • Meilen-Kalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Meilen (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
            Geografische Verbreitung
            Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
    • «Appenzellergranit»-Leitniveau Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Appenzell (AI)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wichtigster Leithorizont der OSM im Gebiet des Hörnli-Schuttfächers, bestehend aus einer einzigartigen Murgang-Ablagerung (Debris-Flow). Regional kann das Leitniveau als Konglomerat (Abtwil-, Degersheim-, Hüllistein-Konglomerat) oder Kalksandstein/–siltstein (Meilen-Kalk) auftreten.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      max. 8 m (Löpfe et al. 2012).
      Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
      Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
      Geografische Verbreitung
      Vom SE-Rand des Molassetroges (Feldbach–Wädenswil) bis zur Lägern hin (Greppe).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Gilt auch als geröllpetrographisches Leitgestein der Thurtal-Schüttung im nordschweizerischen Quartär.
      • Abtwil-Konglomerat Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Abtwil (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus (Basisbank der OSM-II).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Hüllistein-Konglomerat Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hüllistein bei Rüti (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus bestehend aus einer dunkelgrauen, zähen, schwarzen, im allgemeinen feinkörnigen Kalk-Dolomit-Nagelfluh, welche in Stromrinnen vorkommt. Lokal mit Brekzien-Vorkommen im zentralen Teil des Hörnlifächers.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        0 - 5 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        Gesamter Hörnli-Schuttfächer (über mehr als 500 km2, mit einer lateralen Ausbreitung > 65 km), von Abtwil (SG) bis zum oberen Zürichsee (Sihltal, Glattbrugg).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Degersheim-Konglomerat Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Degersheim (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus im Hörnli-Schuttfächer: Nagelfluh und grobe bis feine Brekzie mit weisslichem, hartem, kalkigem Bindemittel, sowie Kalk mit eingestreuten, feinbrekziösen, dunklen Komponenten.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        1 - 3 m (Hottinger et al. 1970).
        Geografische Verbreitung
        Gegen Westen bis Abtwil (1 km westlich von St. Josefen).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Meilen-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Meilen (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
        Geografische Verbreitung
        Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • OSM-I Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basaler Teil der OSM, bis zum Appenzellergranit-Leithorizont. Häufig limnische Bildungen im unteren Teil (graue Mergel, Süsswasserkalke, Kohlenflöze). Gegen oben zunehmend konglomeratisch.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      50 - 600 m (Büchi 1960).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Haldenhof-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Haldenhof (Deutschland) bei Sipplingen am Überlingersee

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gelber bis brauner Mergel der basalen OSM mit einzelnen Sandsteinintervallen, reich an Bohnerzkörnchen sowie Schwamm- und Bryozoenfragmenten (siehe Juranagelfluh). Nagelfluh- und Geröllhorizonte fehlen gänzlich im Bodenseegebiet.
        Alter
        spätes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        600 m zwischen Wil (SG) und dem Bodensee (inkl. Nagelfluh der Hörnli-Schüttung), 100 - 120 m am Seerücken und Schienerberg, nur noch 30 - 60 m an der Typlokalität (Hofmann 1951).
        Geografische Verbreitung
        Bodenseegebiet, Seerücken und Schienerberg, Hegau. Nagelfluhe treten häufiger gegen Westen vor (Hörnli-Schüttung dominierend im Toggenburg).
        Typusregion
        Bodenseegebiet.
        Kommentar
        -
      • Lichtensteig-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lichtensteig (SG) im Toggenburg

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte Nagelfluh und Sandstein mit wenigen gelbbraunen und bunten Mergelzwischenlagen der basalen OSM im zentralen und östlichen Hörnli-Schuttfächer.
        Alter
        spätestes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        500 - 550 m (Büchi 1959).
        Geografische Verbreitung
        Hörnli-Schuttfächer (d.h. proximaler, hauptsächlich konglomeratischer Teil der Hörnli-Schüttung).
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG).
        Kommentar
        -
        • Lichtensteig-Tuffhorizont Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Lichtensteig (SG)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Aschenführender roter Mergel der OSM-I im zentralen Hörnlischuttfächer.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Käpfnach-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gelb-graue Mergelabfolge mit zahlreichen kohleführenden, lakustrischen Einschaltungen der basalen OSM im distalen Bereich der Hörnli-Schüttung.
        Alter
        spätes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        400 - 500 m im Gebiet Oberer Zürichsee - St. Gallen, 80 - 100 m im Bereich des Napfs (Gander 2004).
        Geografische Verbreitung
        Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Im proximalen Bereich dominieren dünnbankige Mergel-Sandstein-Wechsellagerungen mit bis zu 90% Konglomeraten (Lichtensteig-Formation).
        • Horgen–Käpfnach-Süsswasserkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionales Leitniveau der OSM-I (ca. 65 m unter dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Süsswasserkalkbänken mit Kohlevorkommen (Kohleflöz).
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Aufgrund der tiefen stratigraphischen Lage nur am linken Zürichseeufer bei Horgen (ZH; Scheitel der Käpfnacher Antiklinale) aufgeschlossen. Das Kohleflöz konnte mittels Bohrungen auch bei Sihlbrugg (ZH) angetroffen werden. Auf der rechten Zürichseeseite kann das Flöz hingegen nicht mehr nachgewiesen werden. Der Horizont weist eine Ausdehnung von mindestens 10 km² auf.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Guggershorn-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Guggershorn (BE), Guggisberg

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kalknagelfluh der Guggisberg-Schüttung, z.T. sehr grob, mit eingeschaltetem Sandstein und - lokal - buntem Mergel.
        Alter
        spätes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        Reliktische Mächtigkeit: ca. 280 m an der Gibelegg, ca. 100 m am Guggershorn (Habicht 1987).
        Guggershorn
        Guggershorn
        Geografische Verbreitung
        Das Vorkommen der Guggershorn-Nagelfluh ist auf die beiden Erosionsrelikte Guggershorn-Schwendelberg und Gibelegg beschränkt.
        Typusregion
        Guggisberg-Gebiet (BE)
        Kommentar
        -
  • Obere Meeresmolasse (OMM) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Obere (jüngere) marine Molasseabfolge.
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Die OMM des schweizerischen Mittellandes (Frühes Miozän, ca. 21-17 Ma) besteht vorwiegend aus marinen wellen- und gezeitendominierten Sandsteinen (insb. Muschelsandsteine), was auf eine küstendominierte Fazies hinweist. Die in sich senkende Vortiefe des Molassebeckens wurde durch ein von Südwesten her nach Osten vordringendes Flachmeer überflutet, welches das Rhone- und Wien-Becken verband. Zusammen mit diesen letzten marinen Ablagerungen begannen die mächtigen miozänen Napf- und Hörnli-Schüttungen. Lithostratigraphisch ist die OMM durch einen markanten Regressionshorizont zweigeteilt.
    Alter
    spätestes Aquitanien - spätestes Burdigalien
    Mächtigkeit
    100 - 1300 m ; bis 1200 m im Entlebuch (Lemcke 1973), am nördlichen Bodensee noch geschätzte 180 m (Schreiner 1976) ; 500 m bei St. Gallen (Hammer 1984 ; 70 % OMM-I)
    Geografische Verbreitung
    Zentral- bis Ostschweiz ; nur teilweise in der Westschweiz erhalten.
    Typusregion
    Bern - Luzern - St.-Gallen
    Kommentar
    "Eine bereits differenzierte Gliederung der OMM findet sich bei Miller (1877) und Kaufmann (1872): Kaufmann bezeichnete die untere Serie als Luzernerschichten, Miller die obere als Sanktgallerschichten." (Keller 1987)
    • OMM-II Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Die zweite und letzte marine Transgression des Miozäns reichte am weitesten am Rand des Molassebeckens. Gleichzeitig verstärkte sich die Geröllabfuhr aus den Alpen (mit beckenaxialem Strömungstransport meistens nach Osten).
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • St.-Gallen-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        St. Gallen (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Plattensandsteine und graublaue Schiefermergel. Grauer bis beiger, weicherer und harter, Glaukonit-führender und gegen oben Bryozoen-führender Sandstein mit wenigen alpinen Geröllschnüren und oft massenhaft auftretenden, plattigen, grauen bis gelblichen Schlammsteingeröllen. Zwischengelagert findet sich grauer, z.T. auch gelblich-brauner Siltstein, selten auch dunkelgrauer siltiger Feinsandstein. Die Basis der Sandsteinabfolge bildet häufig der Staffelbach-Grobsandstein. Innerhalb der Abfolge treten gelegentlich eine Quarzitnagelfluh sowie lokale limnische Sedimente auf.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        0 - 400 m ; ca. 150 m bei St.-Gallen (Hammer 1984) ; ca. 110 m in der Tiefbohrung St.-Gallen (Naef 2015).
        Geografische Verbreitung
        Grossteil des schweizerischen Molassebeckens, ursprünglicher Südrand erodiert, im Gebiet der aufgeschobenen subalpinen Molasse wahrscheinlich nicht abgelagert. Zumindest ein oberer Teil altersäquivalenter Schichten transgrediert nach NW und N über ältere Molasseschichten hinweg ins Juragebiet auf Schichten von Jura-Alter.
        Typusregion
        Umgebung von St.Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Kommentar
        -
        • «Obere Grenznagelfluh» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunte (Kalk-)Nagelfluh im Dach der St.-Gallen-Formation. Lokal mit Plattensandstein und Mergel.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          10 - 30 m (Büchi & Hofmann 1945) ; ca. 14 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015) ; maximale Mächtigkeit in der Steinachschlucht (Eugster et al. 1960).
          Geografische Verbreitung
          Gegen E bis in die Gegend von Goldach. Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
          Typusregion
          Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
          Kommentar
          -
          • «Goldbrunnen-Schichten» Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Goldbrunnen (SG) bei St. Fiden

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Schiefermergel und Plattensandsteine im Dach der St.-Gallen-Formation, die ein laterales Äquivalent der Oberen Grenznagelfluh darstellen.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Zwischen St. Gallen und Goldach.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Limnischer Horizont» (OMM-II) Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lithologisch und faziell sehr stark variabler, limnischer Einschub im höheren Teil der marinen St.-Gallen-Formation, der an verschiedenen Orten stets in vergleichbarer stratigraphischer Position vorkommt. Der limnische Einschub liegt als stark mergeliger bis kalkiger oder dunkelgrauer, mergelig-feindetritischer Horizont vor. Meist handelt es sich jedoch um Aufarbeitungslagen z.T. mit alpinen Geröllen und sehr vielen Schlammsteingeröllen. Gelegentlich treten Calicheknöllchen auf.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Wenige Meter mächtig.
          Geografische Verbreitung
          Mauensee (LU), Gontenschwil (AG), Unterkulm (AG), Schmiedrued (AG)
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Obere Plattensandsteine»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Plattensandstein des oberen Teils der St.-Gallen-Formation, oft von blaugrauen Mergeln begleitet.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Ca. 24 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Dreilinden-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Dreilinden (SG), Geländerippe südlich St. Gallen (N-Hang des Freudenbergs)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunte Nagelfluh der Hörnli-Schüttung im mittleren Teils der St.-Gallen-Formation, lokal fossilführend oder mit Plattensandsteinlagen.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Ca. 28 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
          Geografische Verbreitung
          Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
          Typusregion
          Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
          Kommentar
          -
        • Quarzitnagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Komplex aus einzelnen oder mehreren amalgamierten, meist sehr schlecht sortierten, sandig gebundenen, massigen Konglomeratlagen der Napf-Schüttung, die z.T. von gelblich-grauem, teils knauerigem, häufig Gerölle-führendem Sandstein unterbrochen sind. Gelegentlich ist eine grossmassstäbliche Schrägschichtung zu erkennen. Die Gerölle erreichen Durchmesser von wenigen cm bis 50 cm, wobei grüne Quarzitgerölle, wie auch beim konglomeratischen Typ des Staffelbach-Grobsandsteins, am häufigsten auftreten. Selten führt die Quarzitnagelfluh Austern.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Variiert sehr stark, kann lokal sehr mächtig sein oder stellenweise sogar ganz fehlen. Einzelne Konglomeratlagen: 1 - 5 m, amalgamierten Konglomeratlagen: 16 – 20 m.
          Geografische Verbreitung
          Jurasüdfuss, Klettgau ...
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Zone der Schiefermergel» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Monotone Wechselfolge von wenigen mm dicken Sandstein- und Mergellagen im unteren Teil der St.-Gallen-Formation. Lokal mit Plattensandsteinen, Fossilhorizonten (Turritellen, Pecten) oder einzelnen Geröllschnüren.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          20 - 120 m (Büchi & Hofmann 1945) ; ca. 30 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Staffelbach-Grobsandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Staffelbach (AG)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lokaler Leithorizont aus grobkörnigem, locker gelagertem bis hartem, teilweise kiesigem Sandstein mit zahlreichen alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen, welcher die Basis der St.-Gallen-Formation (OMM-II) bildet. Der Staffelbach-Grobsandstein ist lokal teilweise auch als Konglomerat ausgebildet. Häufigste Gerölle sind grüne Quarzite, eigentlich Arkosen mit chloritisch-serizitischer Matrix, die aus dem Verrucano stammen dürften. Immer wieder treten umgelagerte, stark verwitterte inkohlte und pyritisierte Holzreste auf.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Wenige cm bis rund 3 m, kann aber auch lokal fehlen oder atypisch ausgebildet sein.
          Geografische Verbreitung
          Safenwil (AG), Kölliken (AG), Uerkheim (AG), Zofingen (AG), Reiden (LU), Dagmersellen (LU), Staffelbach (AG), Hirschthal (AG), Schöftland (AG), Triengen (LU), Kirchleerau (AG).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Freudenberg-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Freudenberg (SG), Anhöhe südlich der Stadt St. Gallen.

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kalknagelfluh der Hörnli-Schüttung an der Basis der St.-Gallen-Formation im Typusgebiet. Plattensandstein oder grauer Mergel treten manchmal an der Basis vor. Lokal besitzt die Freudenberg-Nagelfluh ausgesprochenen Seelaffe-Charakter (= Muschelnagelfluh).
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          1 - 20 m (Büchi & Hofmann 1945) ; 14 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
          Geografische Verbreitung
          Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
          Typusregion
          Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
          Kommentar
          -
        • Gitzigrabe-Grobsandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Gitzigrabe (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          Vorschlag
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lokale basale grobsandige Ausbildung der St-Gallen-Formation.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Kalchstätten-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kalchstätten (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterer Teil des Guggisberg-Schuttfächers, bestehend aus Kalk- und Austern-Nagelfluh, sowie untergeordnete Mergel und Sandsteine.
        Alter
        spätes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        450 - 550 m beim Guggershorn (Delta-Zentrum), ca. 350 m an der Gibelegg und ca. Ca. 200 m in Oberschrot (Schmid 1970).
        Geografische Verbreitung
        Belpberg (Frasson 1947), Guggisberg (Schmid 1970), Montévraz (Emmenegger 1962).
        Typusregion
        Guggisberg-Gebiet (BE)
        Kommentar
        Die Formation umfasst sowohl die proximale als auch die distalere Fazies der Guggisberg-Schüttung (mit untergeordneten Einflüssen der Napf-Schüttung).
        • Schwendelberg-Schichten Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Schwendelberg (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Gelbliche, z.T. wirr geschichtete, Geröll-führende Sandsteine, wechselnd mit gelben oder grüngrauen Mergeln und Nagelfluhbänken. Sowohl in den Sandsteinen als auch in den Konglomeratbänken tritt Crassostrea gryphoides (Schloth.) stellenweise massenhaft auf.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Ca. 100 m (Schmid 1970).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Guggisberg (BE)
          Kommentar
          -
        • Pfadflüe-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Pfadflüe (BE)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kalknagelfluh-Abfolge der Guggisberg-Schüttung mit Riesenrippeln.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          250 - 300 m an der Nordseite von Guggisberg, ca. 350 m zwischen Guggershorn und Schwendelberg, 450 - 500 m auf der Südseite des Guggisberg-Gebietes (Schmid 1970).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Walenhus-Konglomeratbank Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Walenhus (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            -
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Dachbank des Pfadflüe-Konglomerates.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Guggisberg-Gebiet (BE)
            Kommentar
            -
          • Loni-Fossilbank Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Lonje / Lonibächlein (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            -
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Fossilhorizont innerhalb einer Wechsellagerung von bläulichen Mergeln und feinkörnigen Sandsteinen im mittleren Teil des Pfadflüe-Konglomerates.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            0,5 m (Schmid 1970)
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Guggisberg-Gebiet (BE)
            Kommentar
            -
          • Pfadflüe-Konglomeratbank Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Pfadflüe (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Grobe Basisbank des Pfadflüe-Konglomerates, mit Riesenrippeln.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            50 - 60 m (Schmid 1970)
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Guggisberg-Gebiet (BE)
            Kommentar
            -
        • «Mergel und Sandsteinschichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mittlerer Teil der Kalchstätten-Formation mit ausgeprägtem Fazieswechsel: Mergel und Sandsteine werden östlich von Guggisberg grösstenteils durch das Pfadflüe-Konglomerat ersetzt.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Maximale Mächtigkeit westlich der Sense (hauptsächlich Sandsteine). Ca. 60 - 150 m an der Nordseite von Guggisberg (Schmid 1970). Die Mächtigkeit nimmt gegen Osten ab.
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Kommentar
          -
          • Schwalmeren-Fossilbank Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Schwalmeren (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Leithorizont mit Fossilien (u.a. Austern und Pectiniden).
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Schwarzwassergebiet (BE).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Basiskonglomerat» (der Kalchstätten-Formation)

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Feingeröllige Kalknagelfluh bis konglomeratischer Sandstein an der Basis der Kalchstätten-Formation mit nussgrossen Geröllen, die sehr stark verkittet sind.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          1 - 2 m (Schmid 1970).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • «Niedermatt-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Niedermattgraben (BE), nördlich Signau

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechselfolge von Sandstein- und Konglomeratlagen mit häufigen lateralen und vertikalen Variationen. Der Sandstein liegt z.T. als Knauersandstein vor. Typisch ist zudem olivgrauer, glimmerreicher, weicher Feinsand- bis Siltstein, untergeordnet tritt auch toniger Mergel auf. In eingeschalteten polymikten Nagelfluhen finden sich vielfach inkohlte Holzreste.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Ca. 170 m
        Geografische Verbreitung
        Südöstlich des Luterbachs (BE), im Egg-Graben im obersten Teil des Biembachs (BE), östlich von Bigenthal (BE), im Blasenfluegebiet (BE), im Schwändigraben südlich der Blasenflue (BE), am nördlichen Hürnberg (BE).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Belpberg-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Belpberg (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Durch rasche laterale Fazieswechsel gekennzeichnete Abfolge, deren unterer mergeliger Abschnitt aus plattigem, z.T. massigem Fein- bis Mittelsandstein, Mergelsandstein und sandig bis tonigem, blau- oder gelbgrauem Mergel besteht und von einem oberen, sandigen Abschnitt aus Mittel- bis Grobsandstein überlagert wird. Lokal dienen die Utzigen Schichten bzw. die Ulmiz-Nagelfluh als Trennhorizont. Meist bildet die Bütschelbach-Nagelfluh bzw. der «Untere Muschelsandstein» die Basis und die Sädel- bzw. Luterbach-Nagelfluh das Dach der Serie.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        250 - 300 m (ohne Miteinbezug der Grenzhorizonte), wobei tendenziell eine Mächtigkeitsabnahme gegen Nordosten hin stattfindet. Die gesamte Abfolge der Belpberg-Schichten (inkl. Grenzhorizonte) ist am Gurten bis ca. 150 m, am Ulmizberg ca. 180 m, am Belpberg ca. 200 m mächtig. (Pfister & Wegmüller 1994: 465-500 m)
        Geografische Verbreitung
        Zwischen Sense und Emme (Rutsch 1928a). Subalpine Molasse: Giebelegg-Schuppe südlich Riggisberg.
        Typusregion
        Belpberg und Längenberg (BE)
        Kommentar
        -
        • Sädel-Kalknagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Weiler Sädel (BE) auf dem Belpberg

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schlecht sortierte, Kristallingeröll-führende Kalknagelfluh im Dach der Belpberg-Formation, durch grobe Gerölle aus Flyschsandkalk charakterisiert (Guggisberg-Schüttung).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Min. 30 m am Belpberg (Beck & Rutsch 1958), ca. 20 m am Bütschelegg (Rutsch 1947).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Obere Belpbergschichten»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Belpberg-Muschelsandstein» Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Belpberg (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            "Grobkörniger, an Muscheltrümmern reicher, zuweilen durch zahlreiche kleine Lücken kavernös aussehender, geröllführender Kalksandstein." (Rutsch 1928)
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            6 - 10 m (Rutsch 1928).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Lateral geht der Muschelsandstein in eine polygene Nagelfluhfazies bzw. in einen fossilführenden Schiefermergel über.
          • «Sandstein- und Mergelfolge» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Abfolge von blaugrauen Schiefermergeln und mergeligem Sandstein im oberen Teil der Belpberg-Schichten mit mehreren Fossilhorizonten im Dach.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            65 - 95 m (Rutsch 1928)
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • «Petrefaktenlager» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Muschelreiche Horizonte im oberen Teil der Belpberg-Formation.
              Alter
              Burdigalien - Langhien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              Imihubel, Bütschelegg, Lisiberg. Rüschegg, Längenberg, Belpberg, Lochenberg, Hürnberg, Worb, Schwendlengraben, Bärbachgraben, Siglisbachgraben.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
        • «Untere Belpbergschichten»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          "Wiederholter Wechsel von bunter Nagelfluh mit Sandsteinen und Mergeln, Schichten die rasche fazielle Wechsel durchmachen." (Rutsch 1928)
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Über 150 m (Rutsch 1928).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Utzigen-Muschelsandstein Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Utzigen (BE), Vechingen

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            unbekannter Status
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Horizont aus fossilreichem Muschelsandstein und Mergel innerhalb der Belpberg-Schichten, der gegen Südwesten seine Fortsetzung in einer polymikten Nagelfluh (Ulmiz-Nagelfluh) findet, bzw. faziell in diese übergeht.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            6 - 7 m (Gerber 1926)
            Geografische Verbreitung
            Im Radelfingengraben (BE) südöstlich von Utzigen
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Ulmiz-Quarzitnagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Ulmiz (BE), Köniz

            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            unbekannter Status
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Über weite Strecken durchgehend verfolgbarer Quarzitnagelfluhhorizont, der rund 100 - 130 m über der Basis der Belpberg-Schichten liegt und u.a. Gangquarz-, Quarzit- sowie Hornsteingerölle enthält. Meist führt diese Quarzitnagelfluh weniger als 10% Kalk- und Sandsteingerölle. Lateral findet sie ihre Fortsetzung in einem Fossilien-führenden Muschelsandstein (Utzigen-Schichten), bzw. geht faziell in diesen über.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            Bis 5 - 8 m mächtig.
            Geografische Verbreitung
            Die eigentliche Ulmiz-Nagelfluh lässt sich von der Typlokalität am Ulmizberg bis in die Südabdachung des Liesbergs verfolgen. Im Gummersloch (BE), auf der Nordseite des Gurtentäli (BE), in der Gegend von Oberbalm (BE) – Borisried (BE).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • Bütschelbach-Quarzitnagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Bütschelbach (BE), Rüeggisberg

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Typische Quarzitnagelfluh an der Basis der Belpberg-Schichten, die sich lateral auf kurze Distanz in einzelne dünne Gerölllagen («Geröllschnüre») auflösen und gar ganz auskeilen kann, oder auch in eine Muschelsandsteinfazies («Unterer Muschelsandstein») übergehen kann.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          0 - 3 m (Ruscth & Schlüchter 1973). Bis zu 4 m.
          Die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) mit liegende Sense-Schichten (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
          Die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) mit liegende Sense-Schichten (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
          Die Bütschelbach-Nagelfluh mit erosive Basis und flachliegende feinere Ablagerungen im Dach (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
          Die Bütschelbach-Nagelfluh mit erosive Basis und flachliegende feinere Ablagerungen im Dach (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
          Gerölle der Bütschelbach-Nagelfluh (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
          Gerölle der Bütschelbach-Nagelfluh (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
          Geografische Verbreitung
          Vom Gebiet zwischen Schwarzwasser und Bütschelbach bis in die Gegend von Oberscherli (BE) bzw. bis zum SE-Fuss des Ulmizbergs (BE) verfolgbar. Fehlt jedoch meist am Ulmizberg (BE) und am Gurten (BE). Südöstlich von Kehrsatz beim Falkenhus (BE), westlich unterhalb von Vorder Märchligen (BE), auf der Ostseite des Gümligentals (BE), im Gebiet nördlich des Bantigers (BE).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Im Gegensatz zu anderen Horizonten verläuft die Bütschelbach-Nagelfluh isochron und stellt deshalb einen besonders bedeutenden Grenzhorizont dar.
        • «Unterer Muschelsandstein» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grobkörniger, Glaukonit-führender, feinkonglomerathaltiger Sandstein mit Muschelschalentrümmern an der Basis der Belpberg-Schichten. Dieser grobsandige Grenzhorizont wittert z.T. plattig und mit rauer, löcheriger Oberfläche an und bildet im Gelände häufig eine markante Rippe. Lokal liegt er auch als steil schräg geschichteter, Geröll- und wenig Fossilien-führender Grobsandstein vor.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Am Dentenberg (BE; Osthang des Gümligetals, nördlich von Utzleberg), auf der Ostseite des Lindentals (BE; vom Stämpach östlich von Boll bis zum Muelerewald nördlich von Lindental, östlich Matte, im Cholgraben SE Lindental) und in der Umgebung des Thorbergs (BE; Undere Geisme, Muelerewald, Oberhalb Strasse Thorberg–Schwändi, NNE Schwändi, Wysstanne). Auf der Westseite des Lindentals nicht nachweisbar, da faziell ausgekeilt.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • OMM-I Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Die erste marine Transgression des Miozäns ist durch Flachwassersedimente, z.T. mit erhöhter Salinität (Glaukonitgehalt, Mikrofauna, Scutellenreichtum des Muschelsandsteins) geprägt. Die maximale Reichweite dieser ersten Transgression wurde mit der Ablagerung des Muschelsandsteins erreicht. Danach folgte eine Regression, die lokal zur Ablagerung eines fluvioterrestrischen bis brackischen Zwischenkomplexes führte.
      Alter
      spätestes Aquitanien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Luzern-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lädelisteinbruch in Luzern (LU)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Olivgrüner oder gelb- bis beigegrauer, bankiger bis plattiger, glaukonitführender Sandstein, der eine oft monotone, massig wirkende, strukturlose Abfolge ohne Fossilien und Gerölle aufbaut. Der Sandstein ist teils weich, teils liegt er in Form harter Sandsteinbänke vor. Im basalen Abschnitt treten gelegentlich lokale Aufarbeitungs- und Muschelsandsteinlagen mit alpinen Geröllen auf. Ein regional verfolgbarer Leithorizont aus Muschelsandstein (Safenwil- bzw. Bisig-Muschelsandstein) bildet das Dach der Luzern-Formation.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Ca. 700 m im Westen (Rümlig, Entlen), reduziert auf 350 - 400 m im Osten (Goldingertobel) (Keller 1987). 80 - 900 m ; 90 - 180 m (Büchi 1957, Kt. Aargau) ; ca. 350 - 365 m bei St. Gallen (Hammer 1984).
        Das Löwendenkmal wurde im marinen Sandstein der Luzern-Formation ausgemeisselt (Gletschergarten, Luzern, Koord. 2666265 / 1212300 ; 24.08.2015 – A. Morard).
        Das Löwendenkmal wurde im marinen Sandstein der Luzern-Formation ausgemeisselt (Gletschergarten, Luzern, Koord. 2666265 / 1212300 ; 24.08.2015 – A. Morard).
        Geografische Verbreitung
        Typische Ausbildung zwischen Napf und Bodensee.
        Typusregion
        Luzern und Umgebung.
        Kommentar
        -
        • Safenwil-Muschelsandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Safenwil-Blatten (AG)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regional verfolgbarer Leithorizont im Dach der Luzern-Formation (OMM-I) bestehend aus meist hartem bis sehr hartem, plattigem, gelblich-grauem Sandstein mit alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen. Der Safenwil-Muschelsandstein ist meist deutlich schräggeschichtet, zeigt häufig Wellenrippeln und seine Basis ist meist rinnenförmig eingeschnitten. Auffallend sind neben den Mollusken die meist massenhaft vorkommenden Trümmer von irregulären Seeigeln (Scutella sp.).
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Bis zu mehreren Metern mächtig.
          Geografische Verbreitung
          Vom Raum Lenzburg (AG) über Entfelden (AG), Safenwil (AG), Brittnau (AG), Roggliswil (LU) und Madiswil (BE). Safenwil (AG), Kölliken (AG), Zofingen (AG), Reiden (LU), Dagmersellen (LU), Uerkheim (AG), Schöftland (AG), Staffelbach (AG) und Triengen (LU).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Gemischtenergetische Einheit» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Wellendominiert-gemischtenergetischer oberer Teil der Luzern-Formation, welcher durch regressive Prielsequenzen und terrestrische Ablagerungen charakterisiert ist.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Limnischer Horizont» (OMM-I) Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Oberer, limnischer Teil der Luzern-Formation bestehend aus bunten und braunen Mergeln mit Gerölleinstreuungen, Kohle und verkieseltem Holz.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            110 m in der Umgebung von St. Gallen (Eugster et al. 1960).
            Geografische Verbreitung
            Hofstetten - Falkenwald (SG) - St. Georgen (SG) - Freudenberg.
            Typusregion
            St. Gallen (SG)
            Kommentar
            -
        • Biserhof-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Biserhof (SG), St. Georgen

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunte (Kalk-)Nagelfluh.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Kamelenberg-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Kamelenberg / Kammelenberg (SG), östlich St. Georgen

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunte (Kalk-)Nagelfluh.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Gezeitendominierte Einheit» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Gezeitendominierter mittlerer Teil der Luzern-Formation, der durch eine unregelmässige Wechsellagerung aus Sandsteinen und heterolithischen Lagen charakterisiert ist.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Mittlere Plattensandsteine» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            St. Gallen (SG)
            Kommentar
            -
            • «Obere Flözgruppe» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • Ringelsberg-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Hügel Ringelsberg / Ringelberg (SG), 1 km südwestlich St. Georgen

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Bunte (Kalk-)Nagelfluh im mittleren Teil der Luzern-Fm. in der Umgebung von St-Gallen.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            Ca. 13 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Blatten-Muschelsandstein («Obere Seelaffe») Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Blatten (SG), östlich Rorschach

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Kreuzgeschichteter Sandstein voll Muscheltrümmer.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            In veränderter Fazies bis an die Urnäsch.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Untere Plattensandsteine»

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen der Unteren und Oberen Seelaffe liegen.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Diese Unteren Plattensandsteine entsprechen den Mittleren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
          • Hauteten-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Hauteten (AR), am Zusammenfluss der Sitter und des Wattbaches

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Bunte Nagelfluh der Hörnli-Schüttung, mit einem vielfältigen Geröllspektrum.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            Ca. 23 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
            Geografische Verbreitung
            Keilt nach Osten aus.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Untere Seelaffe» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Harter Muschelsandstein.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Vom Rheintal bis ins Schaugentobel (Goldach bei St. Gallen): Schaugentobel-Rossbüchel-Landegg.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Unterste Plattensandsteine»

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen dem Basiskonglomerat und der Unteren Seelaffe liegen.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Diese Untersten Plattensandsteine entsprechen den Unteren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
            • «Untere Flözgruppe» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
        • «Wellendominierte regressive Einheit» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Wellendominierter unterer Teil der Luzern-Formation, welcher durch die Assoziation von Küstenebene- und Schlickwattsedimenten charakterisiert ist.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          "In den Profilen westlich der Stadt Luzern können in der wellendominierten regressiven Serie jeweils alle vier regressiven Grosssequenzen beobachtet werden; am Zürichsee (Bäch) ist es gerade noch eine (die oberste) und östlich des Zürichsees fehlt diese Serie vollständig." (Keller 1987)
          Typusregion
          Subalpine Molasse.
          Kommentar
          -
        • «Basisbänke der OMM-I»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Die ersten Ablagerungen der OMM liegen mit scharfer Grenze auf den fluvioterrestrischen Sedimenten der USM. Die Basissandsteine bzw. -konglomerate sind meist stark glaukonitisch und können auch als Muschelsandstein entwickelt sein. Darüber folgt eine monotone Abfolge von fossilarmen, plattigen Sandsteinen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Aufarbeitungslagen, lokale Muschelsandsteinhorizonte Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            unbekannter Status
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Lokal verbreitete Aufarbeitungslagen im basalen Bereich der Luzern-Formation bestehend aus grauem oder gelblich-braunem, z.T. gebanktem Sandstein mit dünnen, siltig-feinsandigen Bändern. Darin eingelagert finden sich bis faustgrosse alpine Gerölle, Gerölle bunter USM-Mergel, Tongallen sowie Kalkkonkretionen (Caliche). Vereinzelt treten zudem Lagen von lokalem Muschelsandstein auf, die häufig eine rinnenförmige Basis besitzen, oft Wellenrippeln und Schrägschichtung zeigen sowie alpine Gerölle und Schlammsteingerölle führen.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Oftringen (AG), Zofingen (AG), Safenwil (AG), Mühletal (AG), Brittnau (AG), Wikon (LU), Hirschthal (AG) und Muhen (AG), Riedtal (AG), Reiden (LU), zwischen Talcherain (AG) und Chilchberg (AG), bei Hubel nördlich Pfaffnau (LU).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Wenigerweier-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Wenigerweier (SG)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Basale bunte Nagelfluh der OMM in der Gegend von St. Gallen.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            5 m im Toggenburg und im Osten, 20 m an der Sitter und an der Steinach, 40 m E der Goldach und an der Urnäsch (Doppelbank),
            Geografische Verbreitung
            Über 70 km vom oberen Zürichsee und Goldingertobel über Wattwil und südlich an St. Gallen vorbei bis zum Bodensee verfolgbar.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Buechberg-Sandstein Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Buechberg (SG), Thal [non: Buechberg (SG) - Untereggen ; non: Buechberg (SZ)]

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Transgressiver Sandstein an der Basis der OMM der Ostschweiz, der Glaukonit, Bryozoenreste und Foraminiferen enthält und durch einen hohen Kalkgehalt, Wellenrippeln, Schrägschichtung und Rinnenfüllungen charakterisiert ist.
            Alter
            Burdigalien - Burdigalien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Bodenseegebiet.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • Sense-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Fluss Sense = Singine (BE)/(FR)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bläulich, gelb- bis olivgrauer, Glaukonit-führender, massig-bankiger Fein- bis Mittelsandstein, der von dünnplattig-feinschichtigem Sand- und Siltstein mit blau- bis gelbgrauen, z.T. brekziösen Mergelzwischenlagen überlagert wird. Ein Muschelsandsteinhorizont («Leithorizont 2a») erlaubt die Zweiteilung der Abfolge. Neben einem basalen Konglomerat (Scherli-Nagelfluh, «Leithorizont 1») treten gelegentlich andere, lokale Horizonte wie ein Muschelsandstein/–konglomerat und z.T. Balaniden-führende und polymikte Nagelfluhen auf.
        Alter
        spätestes Aquitanien - frühes Burdigalien
        Mächtigkeit
        Ca. 320 - 450 m, ist jedoch grösseren Schwankungen unterworfen. Generell nimmt die Mächtigkeit von Norden nach Süden zu.
        Sense-Schichten (und Liegendes)
        Sense-Schichten (und Liegendes)
        Grüner Sandstein der Sense-Schichten
        Grüner Sandstein der Sense-Schichten
        Geografische Verbreitung
        Mängistorfberg (BE), im Gebiet zwischen dem Scherligrabe (BE) und der Berner Altstadt, bei der Nydeggbrücke (BE), zwischen Ulmizberg (BE) und Köniz (BE), am Gurten (BE), beim Aargauerstalden (BE), westlich von Säriswil (BE), im Weidhusgrabe bei Innerberg (BE), Frieswil (BE), im Gebiet Sense–Schwarzwasser–Bütschelbach, Ostermundigen (BE), im Nordabhang des Grauholzes (BE), an der Nordseite des Bantigers (BE), am Thorberg (BE), beiderseits des Lindentals (BE), an der Stockeren (BE), im Gebiet der Lutzeren (BE), Krauchthal (BE), Stettlen (BE), Boll (BE), am Hätteberg (BE).
        Typusregion
        Sense- und Schwarzwasserschlucht (BE)
        Kommentar
        Der Übergang zwischen Sense- und Luzern-Formation findet um die Aare/Emme statt.
        • Meinisberg-Muschelsandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Meinisberg (BE), am Südfuss des Bütterberges

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Leithorizont im Dach der Sandsteinabfolge der Chnebelburg-Schichten (bzw. der Sense-Formation), bestehend aus (hell)grünlichem glaukonithaltigem Kalksandstein mit vielen Schalentrümmern. Die Muscheltrümmer sind an einzelnen Stellen nestartig im Muschelsandstein angereichert. Gelegentlich beginnt der Meinisberg-Muschelsandstein unten mit einer ca. 0.5 m mächtigen Muschelbank.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          5-15 m (Rutsch & Schlüchter 1973, Gruner et al. 2013)
          Geografische Verbreitung
          Bei der Chnebelburg am Jäissberg (BE), auf dem Bucheggberg (SO) zwischen Balm b. Messen und Biezwil.
          Typusregion
          Berner Seeland (BE)
          Kommentar
          -
        • «Bausandstein» (der OMM-I)

          Herkunft des Namens
          Der Name leitet sich vom Gebrauch dieser Sandsteine.
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Monotone Abfolge von dickbankige, glaukonitische Sandsteine mit zahlreichen Sedimentstrukturen (Grossrippeln, Flaserschichtung).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Zahlreiche Steinbrüche in der Umgebung von Bern. In der Senseschlucht hervorragend aufgeschlossen.
          Typusregion
          Berner Mittelland (BE)
          Kommentar
          -
        • Grès coquillier de la Molière Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Tour de la Molière (FR) - Murist

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Niveaux de grès coquilliers durs à stratification entrecroisée irrégulière (dunes sous-marines), situés dans la partie inférieure de la Formation de la Singine (OMM-I).
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Carrière de la Tour de la Molière
          Carrière de la Tour de la Molière
          Carrière de la Molière
          Carrière de la Molière
          Grès coquillier de la Molière
          Grès coquillier de la Molière
          Grès coquillier de la Molière
          Grès coquillier de la Molière
          Geografische Verbreitung
          Seiry (Tour de la Molière), Bollion, Châbles, Murist.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Scherli-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Scherligrabe (BE), bei Niederscherli

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Quarzitreiche Nagelfluhbank an der Basis der Sense-Formation. Häufig füllt dieses Konglomerat Erosionsrinnen in der Unterlage auf.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          0,5 - 2 m (Becker 1972) ; max. bis ca. 7 - 8 m.
          Geografische Verbreitung
          Setzt sich vom Scherligrabe (BE) bis 500 m südlich von Mengestorf (BE) fort und lässt sich in Form von Geröllschnüren östlich und nördlich davon bis in die Südflanke des Mängistorfbergs (BE) weiter verfolgen. Am Ostende der Dalmazibrücke (BE) als Geröll-führende Sandsteine (laterale Ausläufer).
          Typusregion
          Sensegebiet, Berner Mittelland (BE).
          Kommentar
          Der Scherlibach quert zwei unterschiedliche Quarzitnagelfluhe durch: bei Niederscherli wurde die Scherli-Nagelfluh (Basis der Sense-Schichten) definiert, während es sich bei Oberscherli um die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) handelt.
        • Brüttelen-Muschelnagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Brüttelen (BE), ca. 10 km westlich Aarberg

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Leithorizont an der Basis der Sandsteinabfolge der Chnebelburg-Schichten (bzw. der Sense-Formation), bestehend aus Geröll-führendem Kalksandstein mit Schalentrümmern und Steinkernen von Mollusken. Die Gerölle bestehen hauptsächlich aus verschiedenfarbigen Quarziten, Graniten, Gneisen und Hornsteinen, während Kalkgerölle eher selten auftreten.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          1 - 10 m (Rutsch & Schlüchter 1973): 1,5 m am Jäissberg, ca. 10 m an der Strasse Balm-Lüterswil (Gruner et al. 2013).
          Geografische Verbreitung
          Berner Seeland: Brüttelen (BE), am Jäissberg (BE), an der Strasse Balm b. Messen (SO) – Lüterswil (SO), am Frienisberg (BE), Saurenhorn (BE), Schnottwil (SO), westlich von Säriswil (BE), im Weidhusgrabe bei Innerberg (BE), Frieswil (BE) + Chräjeberg (Madretsch).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
  • Untere Süsswassermolasse (USM) Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Zweitunterster, fluvio-lakustrischer Teil der Molasseabfolge.

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    In der Hauptphase der alpinen Hebung zog sich das Meer zurück und es setzten die fluviatilen, palustrischen und lakustrischen (selten brackischen) Ablagerungen der USM (Oligozän ; ca. 30 - 21 Ma) ein. Gleichzeitig, und fast schlagartig, begann die Ablagerung alpinen Grobschutts in Form von progradierenden radialen Schuttfächern (Mont Pèlerin, Thunersee, Rigi-Rossberg, Speer, etwas später auch Napf, Höhrone und Gäbris-Kronberg) vor der Mündung grosser Alpenflüsse. Der beckenaxiale Strömungstransport fand in Richtung NE statt.
    Alter
    spätes Rupélien - spätes Aquitanien
    Mächtigkeit
    100 - 4000 m ; über 3300 m in der Bohrung Linden (Maurer et al. 1978) ; ca. 3200 m in der Bohrung St. Gallen (Schlanke 2015)
    Geografische Verbreitung
    Westschweiz, sowie Subalpine Molasse.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • USM-III Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Süsswasser-Abfolge von lokaler bis regionaler Verbreitung, die als Altersäquivalent zu der marinen Luzern-Formation (OMM-I) abgelagert wurde.
      Alter
      frühes Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Sommersberg-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gipfel des Sommersbergs (AR) - Gais

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von gelben Mergeln, Kalksandsteinen und Nagelfluhen mit sehr grossen Geröllen (max. 80 cm ; häufiges Vorkommen von Nummulitenkalken und Vorherrschen von gelben Flyschsandkalken). Nahezu reine Kalknagelfluh an der Basis und reichlich Kristallin-führend im Dach.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Ca. 600 m (Renz 1937b).
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz: zwischen Altstätten (Rheintal) und Hohegg unmittelbar südlich von Gais (AR).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Büebig-Mergel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Büebigtobel (SG), westlich Alstätten

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mergelzone im unteren Teil der Sommersberg-Schüttung mit vereinzelten Geröllschüttungen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Brendenbach-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Brendenbach (SG) - Altstätten

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelabfolge, die als terrestrisches Äquivalent der OMM betrachtet wird. Enthält die sogenannte «Obere Grenznagelfluh» (Bilchen/Gais bis Altstätten) im Dach.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        250 m (Hofmann 1957a) oder 350 m (Büchi 1950).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • USM-II Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von "granitischem" Sandstein und bunten Mergeln. Bunte Nagelfluh kommt dazu in Schuttfächern der Subalpine Molasse vor. Im oberen Teil der USM-II treten Mergel gehäuft regional vor (siehe z.B. «oberaquitane Mergelzone» im Bereich der Hörnli-Schüttung oder der «Oberen Bunten Molasse» am Jurasüdfuss).
      Alter
      Aquitanien - frühestes Burdigalien
      Mächtigkeit
      0 - 750 m am Jurasüdfuss, 750 - 1000 m im Mittelland, 1000 - 2000 m gegen die Alpen (Schwab 1960).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Die Sandstein-Fazien sind gut repräsentiert in der West-Schweiz ("Molasse grise de Lausanne", Wallenried) und in der Subalpinen Molasse («Granitische Molasse»), während die Bunten Mergel (Gümmenen-Fm., Obere Bunte Molasse) gegen NE ab dem Berner Seeland vorherrschen.
      • «Obere bunte Molasse» (subjurassiche USM-II) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        USM-II des Nordschweizer Jurasüdfusses bestehend aus einer Abfolge von bunten (roten, violetten und grünen, gelegentlich auch hellgrauen bis schwarzen) Schlammsteinen und Mergeln, die mit gelben bis braunen Bänken aus Knauersandstein oder kalkhaltigem Sandstein wechsellagern. Rasche Fazieswechsel und fehlende Leithorizonte machen eine Unterteilung der Abfolge nicht möglich. Im oberen Abschnitt schalten sich jedoch z.T. Nester und Horizonte mit Kristallin-führenden Geröllen ein. Der Sandstein führt vereinzelt Aufarbeitungslagen mit Mergelgeröllen sowie Kalkkonkretionen (Caliche).
        Alter
        spätes Chattien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Tiefbohrung Altishofen: 520 m, nördlich Zofingen: ca. 100 - 150 m, Kartenblatt 113 Murgenthal: ca 450 m, Tiefbohrung Schafisheim: 106 m (Jordan et al. 2011).
        Geografische Verbreitung
        Westschweiz, Berner Mittelland, Aargauer und Zürcher Jurasüdfuss (z.B. Ziegeleigrube Rafz), aareaufwärts des Elektrizitätswerkes Bannwil (BE), im Unterlauf der Önz in der Umgebung von Stadönz (BE), südlich Roggwil (BE), St. Urban (LU), beim Unterwald (AG), Glashütten (AG), beim Boowald (AG), nördlich Pfaffnau (LU), in der Gegend des Chilchbergs (AG), nördlich Strengelbach (AG).
        Typusregion
        Umgebung von Yverdon (VD)
        Kommentar
        -
        • Fossilhorizont Oberentfelden-Eistel-1 Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Engstel südöstlich von Oberentfelden (AG)

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kleinsäugerfundstelle der Obere Bunte Molasse.
          Alter
          Aquitanien - Aquitanien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Fossilhorizont Wischberg Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Aquitanien - Aquitanien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Gümmenen-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gümmenen (BE), Unteres Saanental

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Obere, sandig-mergelige USM des Berner Mittellandes: relativ weiche, leichte verwitterbare, poröse Abfolge aus grau bis graubeigem, z.T. knauerig verhärtetem Fein- bis Grobsandstein mit Einschaltungen von buntem, oft rötlichem, geflecktem, tonig bis sandigem Mergel bzw. Schlammstein (Mudstone), Mergelton, Ton- und Siltstein sowie vereinzelt Süsswasserkalk. Rasche vertikale und horizontale Fazieswechsel sind kennzeichnend, sodass innerhalb der gesamten Abfolge keine grossräumigen Leithorizonte auftreten und v.a. Abschnitte mit Sandsteinbänken oder Mergellagen dominieren.
        Alter
        frühes Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Über 800 m im Raum Bern (Isler 2005) ; rund 800 m bei Lyss (Antenen 1971) ; 700 m am Jäissberg (Schuppli 1950) ; nur 160 m am Mont Vully aufgeschlossen (Becker 1972).
        (Obere) Bunte Mergel der Gümmenen-Fm., mit eine Sandstein-Bank (Hinderi Rewag, 2 km N Gümmenen, Koord. 2585830 / 1202270 ; 19.09.2015 - A. Morard).
        (Obere) Bunte Mergel der Gümmenen-Fm., mit eine Sandstein-Bank (Hinderi Rewag, 2 km N Gümmenen, Koord. 2585830 / 1202270 ; 19.09.2015 - A. Morard).
        Geografische Verbreitung
        Freiburger und Berner Mittelland (Saanetal unterhalb Laupen, Bibera, Murten, Ostende – Cudrefin, Villars-le-Grand, Mont Vully), östlich bis in der Gegend von Bern (Aaretal) und Schwarzenburg (Sensetal).
        Typusregion
        Berner Mittelland (BE)
        Kommentar
        Gleiche Abfolge wie im oberen Teil der «Zinshölzli-Schichten sensu Schär 1967», d.h. ohne die «Zinshölzli-Schichten sensu Staub 1938» die zur USM-I gehören.
        • «Zone der oberen Knauermolasse»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Oberer Teil der Gümmenen-Fm. (bzw. der «Zinshölzli-Schichten») bestehend aus glimmerreichen, zum Teil knauerig verhärteten, gelblichen Sandsteinbänken mit Bändern von grauen, teilweise roten Mergeln und Tonsteinen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Zone der roten Ziegeleitone»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunter, besonders roter und grauer Mergel und Tonstein mit dünnen Bänken von weichem Sandstein.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Wenig mächtige Einheit.
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Ziegeleigrube Pieterlen (BE).
          Kommentar
          -
        • «Zone der unteren Knauermolasse»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mächtige Sandsteinbänke mit Zwischenlagen von grünlich-grauem Mergel an der Grenze USM-I/USM-II.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Molasse grise de Lausanne Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lausanne (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        USM-II de Suisse occidentale, constituée d'une succession de séquences chenalisées, latéralement discontinues, avec alternance de grès tendres à ciment calcaréo-argileux et de marnes silteuses subordonnées, souvent bariolées («Grès et marnes bigarrés»). Présence locale de calcaires d'eau douce et d'un niveau de bentonite (Bois-Genoud).
        Alter
        Aquitanien - frühes Burdigalien
        Mächtigkeit
        800 m en secteur distal, jusqu'à 1030-1100 m en secteur proximal (Weidmann 1988)
        Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
        Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
        Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
        Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
        Molasse grise de Lausanne
        Molasse grise de Lausanne
        Geografische Verbreitung
        Suisse occidentale (de Genève à Morat, en passant par Yverdon et Wallenried). La Molasse grise subalpine dessine une longue bande subverticale depuis la Paudèze jusqu'à Moudon).
        Typusregion
        Région lausannoise (Flon lausannois, Tunnel, Borde Signal de Sauvabelin, Bois-de-Vaux, Bois-Genoud) et Jorat
        Kommentar
        -
        • Bentonite de Bois-Genoud Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          carrière de Bois-Genoud, Romanel-sur-Lausanne (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Aquitanien - Aquitanien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Grès de Clamagnaulaz

          Herkunft des Namens

          Fin de Clamagnaulaz (FR), Montagny

          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Faciès à prédominance gréseuse (remplissage de chenaux) de la Molasse grise de Lausanne (principalement dans la partie supérieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Terme à abandonner (Berger 1985): la séparation des Couches de l'Arbogne, plus marneuses, ne se justifie pas, les concentrations de grès étant dues à la présence locale de chenaux.
        • Couches de l'Arbogne

          Herkunft des Namens

          Pont de l'Arbogne, Montagny (FR)

          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Faciès à prédominance marneuse de la Molasse grise de Lausanne, composé d'une alternance de marnes bariolées, grès marneux et grès calcaires durs (principalement dans la partie inférieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).
          Alter
          Aquitanien - Aquitanien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Le long de l'Arbogne entre Corcelles-près-Payerne (VD) et Montagny (FR)
          Kommentar
          Terme à abandonner (Berger 1985): la séparation des Grès de Clamagnaulaz, plus gréseux (présence locale de chenaux), ne se justifie pas.
        • Grès de Cuarny Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Cuarny (VD), près d'Yverdon

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Niveau gréseux à microconglomératique situé à la base de la Molasse grise de Lausanne, à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse (GMGG) sous-jacents: grès micacés riches en épidote, plaquetés, à stratification entrecroisée.
          Alter
          Aquitanien - Aquitanien
          Mächtigkeit
          30-40 m dans la région d'Yverdon (Jordi 1995)
          Le Grès de Cuarny forme un ressaut à la base des «Grès et marnes bigarrés» (= Molasse grise de Lausanne), à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sous-jacents. (Gressy/VD, coord. 2538650 / 1177650 ; 22.04.2015 – A. Morard)
          Le Grès de Cuarny forme un ressaut à la base des «Grès et marnes bigarrés» (= Molasse grise de Lausanne), à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sous-jacents. (Gressy/VD, coord. 2538650 / 1177650 ; 22.04.2015 – A. Morard)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Formation der Granitischen Molasse Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Die Bezeichnung «granitisch» bezieht sich auf den hohen Gehalt an Quarz-, (roten) Feldspat- und Glimmerkomponenten sowie den geringen Anteil an Karbonat.

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        USM-II der Subalpinen Molasse bestehend aus einer karbonatarmen Wechsellagerung von mittel- bis grobkörnigem, zurückwitterndem, «granitischem» (= feldspatreichem) Sandstein mit dunkelgrau-buntem (gelbgrau, ocker bis rotbraun) Mergel (z.T. «Mergelgallen» = Mergelknollen) und extrem buntem Konglomerat (50-75% Kristallingerölle). Die Kristallingerölle bestehen v.a. aus rotem bis grünem Granit, Quarzporphyr sowie Diorit.
        Alter
        spätes Chattien - frühestes Burdigalien
        Mächtigkeit
        Atlasblatt 142 Ricken: ca. 1700 m ; Fischenbach-Profil: ca. 780 m. Grösste Mächtigkeit im Prässerebach Profil: > 500 m, wird gegen E geringmächtiger (bis 200 m) und verzahnt sich mit dem Uerscheli-Sandstein im Bereich von Schangnau (Schlunegger 1995).
        Geografische Verbreitung
        Ganze Zentral- und Ostschweiz, von Thun bis Bodensee und schliesslich nach München (entspricht ca. der Molasse grise de Lausanne der Westschweiz).
        Typusregion
        Entlebuch (LU).
        Kommentar
        Während die subalpine «Granitische Molasse» vermehrt bunte Nagelfluhbänke führt, treten in der mittelländischen Molasse spärlicher Geröllbänke, aber vermehrt Einschaltungen von Mergel auf.
        • «Oberaquitane Mergelzone» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mergelige, kennzeichnend karbonatreichere Ablagerung im Dach der Formation der Granitischen Molasse, bestehend aus einer fossilarmen Wechsellagerung von gelbgrauen, teils violettroten, gefleckten Mergeln und Mergelsandsteinen, feinkörnigen Kalksandsteinen und knollig anwitternden Mergelkalken.
          Alter
          spätes Aquitanien - spätes Aquitanien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Von Udligenswil (LU) über Robmatt (LU) gegen Meierskappel (LU). Östlich St. Gallen bis ins Rheintal. Bei Brendenbach (W Altstätten) und Gais schaltet sich diese Mergelzone zwischen Gäbris- und Forstzone.
          Typusregion
          Ostschweiz.
          Kommentar
          -
        • Marbach-Schichten Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Marbach (LU) [non Marbachgraben am Osthang des Belpbergs = OMM-II]

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grünlicher, blaugrauer und hell rötlicher, poröser, muskovitreicher, oft massiger, fein- bis grobkörniger «granitischer» Sandstein mit geringmächtigen bunten Mergelzwischenlagen, die häufig Kalkkonkretionen führen. Bezeichnend sind Bänke aus gelbbraunem mergeligem Süsswasserkalk. Selten kompakte Nagelfluhbänke mit hohem Gehalt an kristallinen Komponenten, hoher Porosität und einem rostig gelb verwitternden Bindemittel. Hingegen sind Geröllschnüre und -nester sowie rote bis bunte Tonsteinlagen in der gesamten Abfolge verteilt.
          Alter
          Aquitanien - Aquitanien
          Mächtigkeit
          Bis über 1000 m (Holliger 1955, Fröhlicher 1933).
          Geografische Verbreitung
          Östlich und westlich der Talung Marbach (LU) – Wiggen (LU), bei Schwarzenegg (BE).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Hombach-Member Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hombach (BE), Schangnau

          Rang
          tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Abfolge aus leicht verwitterndem, bläulichem bis grünlichem, oft grobem und Kohle-führendem, «granitischem» Knauersandstein, weichem grauem Sandstein, buntem Mergel und polymikter Nagelfluh. Während die Nagelfluh geringmächtiger und stärker von Sandsteinlagen durchsetzt ist als die Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe, unterscheidet sie sich von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse deutlich durch ihren Geröllbestand, geringere Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Im Hombachtobel (BE), am Oberlauf des Rötebachs (BE)
          Typusregion
          Emmental (BE)
          Kommentar
          Nach der von Schlunegger (1995, S. 55) vorgenommenen Definition werden die Hombach-Schichten der Formation der Granitischen Molasse zugerechnet.
          • Fossilhorizont Hombachtobel Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Hombachtobel (LU)

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).
            Alter
            spätes Chattien - spätes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
    • USM-I Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Monotone Wechselfolge von bunten Mergeln und Sandsteinen, die in einer fluviatilen Schwemmebene mit geringem Relief und wechselnden Sedimentationsbedingungen abgelagert wurden. Am Alpenrand bilden sich Nagelfluh-Schuttfächer (lokale Gompholithe finden sich auch am Jurasüdfuss). Im oberen Teil der USM-I treten brackische Ablagerungen regional vor (Westschweiz und östlich der Iller).
      Alter
      spätes Rupélien - frühes Aquitanien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Grès et Marnes Gris à Gypse» (GMGG) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Molasse gypsifère de la partie médiane de l'USM de Suisse occidentale, caractérisée par la prédominance de marnes grises contenant du gypse fibreux. Des grès fins bien lités sont intercalés, de même que de minces bancs de calcaire lacustre et de dolomie, avec quelques filonnets de charbon.
        Alter
        spätes Chattien - frühes Aquitanien
        Mächtigkeit
        60-70 m au SE de la plaine de l'Orbe (Jordi 1955), 153 m dans le forage de Cuarny (121 m sans les calcaires d'eau douce et dolomie), au moins 173 m dans la Morges (Vernet 1956), environ 235 m dans le forage Romanens-I (Maurer & Nabholz 1980), 291 m dans le forage de Thônex (Jenny et al. 1995), max. 200-300 m (Kissling 1974).
        Niveaux de gypse dans les Grès et marnes gris à gypse (Moulin de Gressy, coord. 2539020 / 1178130 ; 22.04.2015 – A. Morard).
        Niveaux de gypse dans les Grès et marnes gris à gypse (Moulin de Gressy, coord. 2539020 / 1178130 ; 22.04.2015 – A. Morard).
        Geografische Verbreitung
        Ensemble de la Suisse occidentale (région genevoise et France voisine, vallons du Talent et de la Morges, plaine de l'Orbe et région d'Yverdon, région neuchâteloise) jusqu'au NE de Berne (Bohrung Ruppoldsried, Schlanke et al. 1978). Les influences saumâtres au sein de l'USM sont donc limitées à la partie sud-occidentale de la Molasse du Plateau.
        Typusregion
        Région d'Yverdon (VD).
        Kommentar
        Les variations de faciès observées entre les forages Chapelle, Courtion, Romanens, Sorens et Linden illustrent les difficultés de corrélation entre régions distales et proximales. Cela explique en partie les divergences quant à l'épaisseur et à la position en profondeur du «Chattien supérieur» selon les auteurs.
        • «Marnes à gypse supérieures»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Partie supérieure des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (au-dessus de l'horizon repère des Couches de Tillerée), plus pauvre en gypse.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          30-40 m dans la région d'Yverdon (Gabus et al. 1974)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Couches de Tillerée Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Tillerée / Ruisseau de la Mottaz (VD), 1 km S Ependes

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Horizon repère sombre d'extension locale constitué de marnes argileuses, charbonneuses ou silteuses, avec pyrite finement dispersée et abondants mollusques d'eau douce. Il sépare les Grès et Marnes Gris à Gypse en deux niveaux gypso-marneux, l'inférieur étant plus riche en gypse.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          1-1,4 m dans la région d'Yverdon (Gabus et al. 1974).
          Geografische Verbreitung
          SE de la Plaine de l'Orbe
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Marnes à gypse inférieures»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Partie médiane des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (entre la «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» et l'horizon repère des Couches de Tillerée), relativement riche en gypse.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Grès de Belmont Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Belmont-sur-Yverdon (VD)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Grès à éléments gypseux situé dans la partie inférieure des Grès et Marnes Gris à Gypse, sous les Couches de Tillerée.
            Alter
            spätes Chattien - spätes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Région d'Yverdon (VD).
            Kommentar
            Le contenu pétrographique et la position stratigraphique des Grès de Belmont permettent à Jordi (1955) de les rattacher aux Grès et Marnes Gris à Gypse. Ils ne se corrèlent donc pas aux Grès de Cuarny, comme le pensaient Althaus (1947) et Heim & Hartmann (1919).
        • Grès de St-Sulpice

          Herkunft des Namens

          St-Sulpice (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Episode lacustre intercalé entre la Molasse rouge et les Grès et Marnes Gris à Gypse dans le Gros-de-Vaud.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          20-35 m (Jordi 1995)
          Geografische Verbreitung
          Gros-de-Vaud
          Typusregion
          Gros-de-Vaud
          Kommentar
          -
          • Couches à cyrènes du Moulin d'Eclagnens Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Moulin d'Eclagnens (VD)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            frühes Chattien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Calcaire d'eau douce de Sous-Vélaz Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • Molasse à Charbon Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Succession cyclique de grès calcaires, grès marneux, marnes, argiles charboneuses et calcaires d'eau douce.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        Environ 500 m dans le bassin charbonnier Belmont-Paudèze et le sondage Savigny-1 ; environ 600 m dans le ruisseau de St Amour (sommet non visible).
        Geografische Verbreitung
        Région Belmont-Paudèze. Vers le NE on distingue deux alignements parallèles: zone du Flon (Châtillens, Oron) et zone de la Mionnaz (Rochette, Moulin Monod, Rivaz, Semsales).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Grand Filon»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Terme de carrier désignant le filon principal exploité dans la Molasse à Charbon de Paudex-Belmont.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          24 cm (Zollikofer 1853), 10 cm en moyenne (Ritter 1925).
          Geografische Verbreitung
          Paudex-Belmont (VD).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Petit Filon»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Terme de carrier désignant le mince filon de lignite inférieur de la Molasse à Charbon de la région de Paudex-Belmont.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          9 cm (Zollikofer 1853)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Grès de la Cornalle Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        La Cornalle (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Le Grès de la Cornalle représente un faciès intermédiaire de l'épandage du Pèlerin, entre le Poudingue du Mont-Pèlerin lui-même (proximal) et la Molasse à charbon (distale). Il comprend une alternance de marnes plus ou moins silteuses et de grés calcaires bien cimentés en bancs métriques.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        environ 750-1000 m en position distale ou latérale, plus de 1200 m en position proximale (la base et le sommet de la formation n'affleurent pas) (Weidmann 1988)
        Grès de la Cornalle à la localité-type
        Grès de la Cornalle à la localité-type
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Wurde wahrscheinlich in der geologischen Literatur teilweise der Molasse à Charbon (M. à Lignites) (e.g. HEER 1859, RITTER 1924 und 1925) zugerechnet oder teilweise als Molasse rouge kartiert (SCHARDT et al. 1899: Karte) oder als solche erwähnt (HEER 1859, JACCARD 1869, SCHARDT 1900).
      • Poudingue du Mont-Pèlerin Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Mont Pèlerin (VD), voir aussi Parc géologique (Gymnase intercantonal de la Broye)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Poudingue calcaire de l'épandage homonyme, formé de bancs épais de 1 à 10 m et latéralement très continus, alternant avec des marnes silteuses et de fins niveaux de grès argileux.
        Alter
        frühes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        L'épaisseur de la formation doit dépasser 1000 m en secteur proximal, environ 400 m sont visibles sur la feuille Lausanne. (Weidmann 1988)
        Région-type du poudingue du Mont-Pèlerin
        Région-type du poudingue du Mont-Pèlerin
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Grès d'Attalens

          Herkunft des Namens

          Attalens (FR)

          Rang
          undefiniert
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Niveau de grès grossier dur intercalé dans le Poudingue du Mont-Pèlerin.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Exploité comme pierre à pavés et pierre de construction.
      • «Kalksandstein-Serie» (von Aarwangen) Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Murgtal (BE) NE Aarwangen

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Trennende, glimmerreiche Abfolge zwischen der Unteren und Oberen Bunten Molasse, bestehend aus gelbgrauem Kalksandstein mit zwischengelagertem, grauem und buntem, geschichtetem, oft schieferigem Mergel. Charakteristisch für diese Abfolge sind dunkle, sandige Mergellagen.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        Ca. 100 m (Bitterli et al. 2011).
        Geografische Verbreitung
        An der Aare bei Meiniswil (BE) und dem Elektrizitätswerk Bannwil (BE), entlang der Murg zwischen Kiltberg (BE) und Hohwart (AG), in Seitenbächen der Aare bei Murgenthal (AG) und Riken (AG).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Molasse Rouge Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Nom dérivé de la couleur rouge localement prédominante (en réalité souvent plutôt bariolée, parfois aussi grise).
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Alternance de marne et de siltite de couleur rouge violacée à gris jaunâtre («Bunte Mergel»), localement avec intercalations lenticulaires de grès calcaire finement plaqueté. Les marnes grises et grès calcaires dominent à la base.
        Alter
        spätes Rupélien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        Environ 500 m dans la région lémanique (Arn et al. 2005), atteint environ 750-800 m dans le sondage Savigny-1 (Weidmann 1988). 40 m à Weggis contre plus de 400 m à Küssnacht (Hantke 2006).
        Geografische Verbreitung
        Large bande entre Molasse Subalpine et partie SE de la Molasse du Plateau affleurant de la région lémanique à ... La Molasse Rouge réapparaît également au pied du Jura, associée localement à des niveaux de calcaire lacustres ou de gompholite.
        Typusregion
        Région lémanique, entre Morges et Vevey (VD).
        Kommentar
        -
        • «Untere Bunte Molasse» (subjurassiche USM-I) Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Fossilarmer, mässig zementierter, häufig knaueriger Sandstein mit zahlreichen Zwischenlagen von rotem oder bunt (ocker, rostrot bis grün) geflecktem, z.T. sandigem Mergel. Die Sandsteinbänke zeigen teilweise eine erosive Basis und können im mittleren Abschnitt der Abfolge gelegentlich auch Bitumen führen (Ölsandstein). Innerhalb der Sandstein-Mergel-Serie sind weiter Siltlagen, schwarzer Tonmergel, feine Kohlesplitter sowie typische pedogene Horizonte mit Karbonatkonkretionen (Caliche) anzutreffen.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          EWS-Bohrung Oftringen: ca. 340 m, Tiefbohrung Altishofen: ca. 270 m ; 150 m im Norden bis ca. 300 m im SW (Gerber & Wanner 1984, Bitterli et al. 2011).
          Geografische Verbreitung
          Subjurassische Molasse zwischen Solothurn und Aarau.
          Typusregion
          Westschweiz
          Kommentar
          -
          • «Kalksandstein-Serie» (von Aarwangen) Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Murgtal (BE) NE Aarwangen

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Trennende, glimmerreiche Abfolge zwischen der Unteren und Oberen Bunten Molasse, bestehend aus gelbgrauem Kalksandstein mit zwischengelagertem, grauem und buntem, geschichtetem, oft schieferigem Mergel. Charakteristisch für diese Abfolge sind dunkle, sandige Mergellagen.
            Alter
            spätes Chattien - spätes Chattien
            Mächtigkeit
            Ca. 100 m (Bitterli et al. 2011).
            Geografische Verbreitung
            An der Aare bei Meiniswil (BE) und dem Elektrizitätswerk Bannwil (BE), entlang der Murg zwischen Kiltberg (BE) und Hohwart (AG), in Seitenbächen der Aare bei Murgenthal (AG) und Riken (AG).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Murgenthaler Ölsande» Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Aareufer bei Murgenthal (AG)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Ölimprägnierter Sandstein der mittleren Unteren Bunten Molasse, ca. 100 - 200 m über der Aarwanger Molasse.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • Molasse Rouge du Pied-du-Jura Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unité basale de l'USM du Plateau, constituée principalement de marnes bariolées sableuses entrecoupées de niveaux gréso-micacés. Présence locale de conglomérats à éléments calcaires (gompholites).
          Alter
          spätes Rupélien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Frange du Plateau suisse située au pied du Jura (zone subjurassienne).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Grès de Mathod Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Mathod (VD)

            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Niveau gréseux au sommet de la Molasse Rouge, à la transition avec les Grès et Marnes Gris à Gypse sus-jacents.
            Alter
            spätes Chattien - spätes Chattien
            Mächtigkeit
            Au moins 12 m au nod de la plaine de l'Orbe (Jordi 1995). Environ 20 m dans le sondage Noréaz-1 (Berger et al. 1986).
            Ressaut formé par le Grès de Mathod au sommet des Marnes bariolées s.l., à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sus-jacents (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
            Ressaut formé par le Grès de Mathod au sommet des Marnes bariolées s.l., à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sus-jacents (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
            Alternance de bancs gréseux et d'interbancs marneux des Grès de Mathod (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
            Alternance de bancs gréseux et d'interbancs marneux des Grès de Mathod (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Marnes bariolées» s.str. Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Série de marnes bigarrées (rouges, violettes, vert olive ou gris-bleu) comprise entre les Grès de Goumëns (ou passant latéralement à ceux-ci) et le Grès de Mathod. Vers le haut, minces niveaux de calcaire d'eau douce bitumineux et de marnes charbonneuses palustres.
            Alter
            spätes Chattien - spätes Chattien
            Mächtigkeit
            130-200 m dans la région d'Yverdon, épaisseur plus faible vers le sud où le faciès des Grès de Goumoëns est plus développé (Jordi 1995). 45 m dans la marnière de Calamin (Jordi 1955).
            Geografische Verbreitung
            Westschweiz, südlich bis über Genf hinaus.
            Typusregion
            Umgebung von Yverdon (VD)
            Kommentar
            -
          • Grès de Goumoëns Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Goumoëns-le-Jus (VD)

            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Grès massifs à stratification entrecroisée formant des niveaux lenticulaires dans la partie inférieure de la Molasse rouge. Rares intercalations conglomératiques à galets de calcaires («gompholite»).
            Alter
            frühes Chattien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            120-180 m dans le secteur du Talent (Jordi 1995), environ 100 m au sud de Bavois (Maurer 1983). 60 m dans le sondage Noréaz-1 (Berger et al. 1986).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Gorges du Talent (VD)
            Kommentar
            -
            • niveau fossilifère Talent-13 Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              vallon du Talent (VD)
              Rang
              biostratigraphischer Horizont
              Status
              gültig
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Niveau fossilifère au sein du Grès de Goumoëns (Molasse rouge), avec une faune de micromammifères du Chattien précoce (MP25).
              Alter
              frühes Chattien - frühes Chattien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • «Molasse Rouge basale» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Marnes rouges et calcaires lacustres de la base de l'USM, situés sous le premier intervalle gréseux (Grès de Goumoëns). Présence locale de gompholithes.
            Alter
            spätes Rupélien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            30-40 m dans le vallon du Talent, réduit à 3-4 m dans la région d'Yverdon (Jordi 1995). 30 m dans le sondage Coudray-Dessous (Weidmann in Jordi 1995).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • niveau fossilifère Talent-7 Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              vallon du Talent
              Rang
              biostratigraphischer Horizont
              Status
              gültig
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Niveau fossilifère situé dans un mince horizon calcaire et charbonneux palustre situé juste sous la base des Grès de Goumoëns s.str. (Molasse rouge basale). Daté par sa faune de micromammifères du passage Rupélien/Chattien (MP24).
              Alter
              spätes Rupélien - frühes Chattien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • «Calcaires d'eau douce inférieurs» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Subgruppe
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Affleurements isolés de calcaire d'eau douce à la base de la Molasse Rouge du Pied-du-Jura, souvent associés à des brèches/gompholites et/ou aux dépôts sidérolithiques.
              Alter
              spätes Rupélien - frühes Chattien
              Mächtigkeit
              0 à env. 10 m (Donzeau et al. 1997)
              Geografische Verbreitung
              Pied-du-Jura. Biseautage en direction du SE.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
              • Calcaire d'eau douce de Trois Rods Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Ferme de Trois Rods (NE)

                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Calcaire d'eau douce à Helix (Wenzia) ramondi et charophytes, présent à la base de la Molasse Rouge dans la région de Boudry.
                Alter
                frühes Chattien - frühes Chattien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Calcaire d'eau douce d'Orbe Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Orbe (VD)

                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Calcaire bitumineux, très dur et compact, à interlits marneux renfermant des Characées. Le toit de l'unité montre des traces d'érosion et est recouvert d'une couche terreuse jaune et ferrugineuse.
                Alter
                spätes Eozän - frühes Oligozän
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                Unité restreinte à l'anticlinal d'Orbe.
                Typusregion
                Pied du Jura vaudois.
                Kommentar
                -
              • Calcaire d'eau douce de Grilly Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Grilly (France), SW Divonne-les-Bains

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                -
                Alter
                Rupélien - Rupélien
                Mächtigkeit
                1m à la localité-type (Jayet 1964), 18 m dans le sondage Messery-1 (Arn et al. 2005)
                Geografische Verbreitung
                Occurence sporadique à Grilly (voie ferrée au SW et route de Mourex) et Arbère.
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
        • Molasse Rouge de Lutry Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Lutry (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          frühes Chattien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Annemasse-La-Roche?
          Typusregion
          Vallon de la Lutrive (VD).
          Kommentar
          -
        • Molasse Rouge de Vevey Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Vevey (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.
          Alter
          frühes Chattien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          Entre 40 m (Seeuferwald) et plus de 400 m (Gürschbach) au Rigi (Stürm 1973, Hantke 2006): ; environ 300 m plus à l'est (Ochsner 1935, Habicht 1943 et 1945).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Vallée de la Veveyse (VD).
          Kommentar
          La Molasse rouge de Vevey comprend beaucoup moins d'argile et plus d'assises gréseuses que son équivalent distal, la Molasse rouge de Lutry.
        • Molasse Rouge de Monthey Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Monthey (VS)

          Rang
          lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schistes bariolés de vert et de rouge avec quelques niveaux de grès rubéfiés ou gris à ciment calcaire.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Plus de 300 m (Lugeon & Gagnebin 1941). 150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955).
          Geografische Verbreitung
          Massongex, Monthey, Val d'Illiez (Vièze de Morgins et région de Troistorrent).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Absence d'éléments pyroclastiques dans les grès.
  • Untere Meeresmolasse (UMM) Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Unterster, mariner Teil der Molasseabfolge.

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mächtige Abfolge von flachmeerischen Tonschiefern, mit zwischenlagernden «flyschartigen» Sandsteinbänken. Mit der sukzessiven Nordwärtsverlagerung der Trogachse nimmt die Subsidenzrate und damit die Mächtigkeit mehr und mehr ab. Deshalb keilt die UMM bereits im südlichen Teil der Mittelländische Molasse aus, was durch Erdölbohrungen bewiesen ist. Am Ende der Meeresbedeckung setzen marine, sandige Fazies ein, die schlussendlich die Schweiz diachron nach NE bzw. nach SW verlassen. Keine Nagelfluh-Schüttungen, sondern noch Flyschablagerungen, deren Abgrenzung mit der Molasse etwa arbiträr gesetzt werden muss.
    Alter
    frühes Rupélien - spätes Rupélien
    Mächtigkeit
    0 - 150 m ; ca. 20 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Schlancke 2015) ; über 500 m in der Speer-Schuppe (Frei 1979)
    Geografische Verbreitung
    Subalpine Molasse (sonst nur in Bohrungen in proximaler Lage unterhalb des Mittellandes). Die Subsidenzrate und damit die Mächtigkeit nimmt gegen NW ab, so dass die UMM bereits im südlichen Teil der autochthonen Molasse entlang einer Linie Annecy-Yvoire-Lausanne-Fribourg auskeilt.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • UMM-III Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberer, meist sandiger Teil der UMM.
      Alter
      Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Subalpine Molasse (sonst nur in Bohrungen).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Horw-Sandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Horw (LU)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
        Alter
        mittleres Rupélien - spätes Rupélien
        Mächtigkeit
        10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
        Geografische Verbreitung
        Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
        Typusregion
        Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
        Kommentar
        -
    • UMM-II Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittlerer, meist mergeliger Teil der UMM.
      Alter
      Rupélien - Rupélien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Subalpine Molasse (sonst nur in Bohrungen).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Grisigen-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Grisige (LU), Horw

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.
        Alter
        frühes Rupélien - mittleres Rupélien
        Mächtigkeit
        400 - 600 m
        Geografische Verbreitung
        Ganze Subalpine Molasse von Genfersee bis Bodensee (sonst nur in Bohrungen nachgewiesen).
        Typusregion
        Umgebung von Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
        Kommentar
        Gilt als inkompetenter Abscherungshorizont für die Schuppen der Subalpine Molasse.
    • UMM-I Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unterer, flyschartiger Teil der Unteren Meeresmolasse (UMM), der aus Turbiditfächer in einem tieferen Trog bestehen.
      Alter
      frühes Rupélien - frühes Rupélien
      Mächtigkeit
      ca. 1500 m
      Geografische Verbreitung
      Subalpine Molasse (sonst nur in Bohrungen): Val d'Illiez, Voirons und Region zwischen Montreux und Semsales (Cucloz-Fm.), Gurnigel-Gebiet (Jorisboden-Mergel), nördliche Thunersee-Region (Hilfern-Fm.) und Ostschweiz (Rietbad-Fm.).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Hilfern-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Tal der Hilfere (LU), ENE Marbach

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Flyschartige Wechsellagerung von tonigem Mergel (unten sehr prädominant) mit turbiditischen Silt- bis Sandsteinbänken. Die Mächtigkeit und interne Korngrösse der Turbiditbänken nimmt nach oben zu.
        Alter
        Rupélien - Rupélien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Tal der Hilfere (LU).
        Kommentar
        Die Hilfere-Formation ist auf die Schichten der UMM-I beschränkt. Sie entspricht deshalb nur teilweise den Hilfern-Schichten s.l. (sensu Kaufmann 1886).
        • Flühli-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Flühli (LU)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Oberste, mächtigste und im Streichen nach NE am weitesten aushaltende konglomeratische Einschaltung der Hilfern-Formation (UMM-I) mit Mergel-, Sandstein- und Kalkgerölle in sandiger Matrix.
          Alter
          Rupélien - Rupélien
          Mächtigkeit
          ca. 2 m
          Die Flühli-Nagelfluh an der Typlokalität (Koord. 2643970 / 1192840 ; 14.08.2019 – A. Morard)
          Die Flühli-Nagelfluh an der Typlokalität (Koord. 2643970 / 1192840 ; 14.08.2019 – A. Morard)
          Die Geländerippe der Flühli-Nagelfluh an der Typlokalität (2643970 / 1192840 ; 14.08.2019 – A. Morard).
          Die Geländerippe der Flühli-Nagelfluh an der Typlokalität (2643970 / 1192840 ; 14.08.2019 – A. Morard).
          Geröllpetrographie der Flühli-Nagelfluh (2643970 / 1192840 ; 14.08.2019 – A. Morard).
          Geröllpetrographie der Flühli-Nagelfluh (2643970 / 1192840 ; 14.08.2019 – A. Morard).
          Geografische Verbreitung
          Diese Nagelfluhbank lässt sich vom Spirberg (LK-Bl.1189 Sörenberg) nach NE hin bis zum Steinibach (LK-Bl.1169 Schüpfheim) verfolgen. Keilt nach SW aus.
          Typusregion
          Entlebuch (LU)
          Kommentar
          Konglomeratische Lagen in vermutlich ähnlichem stratigraphischem Niveau finden sich in den Deutenhausener Schichten des Vorarlbergs (Resch 1963: 56), sowie in den Grès du Val d'Illiez (Vuagnat 1952: 49).
        • Unter-Lochsitli-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Under Lochsitli = Unterlochsitli (LU), 4 km E Schangnau

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kristallinfreie Nagelfluh.
          Alter
          frühes Oligozän - frühes Oligozän
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Grès de Cucloz Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km N St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12 + ferme et colline allongée)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grès micacés grossiers ou microbrèches polymictes, de teinte verdâtre caractéristique (débris andésitiques), du sommet de l'UMM-I.
          Alter
          Rupélien - Rupélien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Bande de Flysch(s) au front des Préalpes: Les Voirons [micropoudingues de l'écaille de Bellevue: Lombard 1937 et 1940], Veveyse (y compris Cucloz), Les Alpettes, Bassin de Bulle, base NW de la Berra (Corminboeuf 1959)
          Typusregion
          Rive gauche de la vallée de la Veveyse entre Châtel-St-Denis et St-Légier.
          Kommentar
          -
        • Jordisboden-Mergel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Jordisboden / Jordibruch (BE), an der Ostseite des Gurnigels

          Rang
          tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schiefrige, grünlichgraue, glimmerreiche Mergel mit zwischengelagerten feinkörnigen Sandsteinen der internsten Subalpinen Molasse (UMM-I) im Gurnigel-Gebiet.
          Alter
          Priabonien - Rupélien
          Mächtigkeit
          Ca. 1200 m (Gerber 1922) oder 1300 m (Blau 1966).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Gurnigel-Gebiet (BE).
          Kommentar
          Gehört zum "subalpinen Flysch" = UMM-I nach Blau (1966) und nicht zur UMM-II = Vaulruz-Mergel wie früher angenommen (Gerber 1925). Ähnlichkeit mit Mergeln im Gersterngraben (Gersterngraben-Formation, Rallig-Schichten).
          • «Marnes gris-souris» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            petrographische Fazies
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            130 m (Gabus 2000)
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Schistes marno-micacés» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            petrographische Fazies
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).
            Alter
            frühes Oligozän - frühes Oligozän
            Mächtigkeit
            150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955), 90 m (Gabus 2000)
            Geografische Verbreitung
            Morgins, Val d'Illiez, région de Collombey-Muraz-St.-Maurice, ...
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Les alternances pélitico-gréseuses distinguent ces niveaux des «Marnes à Globigérines» (Fm. de Stad) sous-jacentes, plus homogènes.
  • Oberer Malm Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Partie supérieure du Malm, où dominent les calcaires massifs.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Unterer Malm Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Partie inférieure du Malm, à dominance marneuse.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Dogger-Gruppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Doggers are calcareous or ironstone concretions that are particularly prevalent on the Yorkshire coast, where they often seed around ammonites.

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Der Dogger, im Sinn einer lithostratigraphischen Gruppe, fasst diejenigen Formationen zusammen, die ungefähr im erdgeschichtlichen Zeitabschnitt des Mittleren Juras abgelagert wurden. An der Basis wurde aber der Opalinus-Ton schon z.T. ab den späten Frühjura abgelagert. Im Dach enthält die Ifenthal-Formation Sedimente des frühesten Spätjuras.
    Alter
    spätes Toarcien - frühes Oxfordien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    North Yorkshire coast (UK)
    Kommentar
    -
  • Opalinus-Ton [CH] Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Namengebendes Fossil (Ammonitenart): Leioceras opalinum (Reinecke 1818).

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Monotone Abfolge von dunkelgrauem, glimmerreichem Tonstein und siltigem Mergel an der Basis der Dogger-Gruppe. Vorkommen von karbonatischen und sandigen Linsen, die nach oben hin häufiger werden.
    Alter
    spätes Toarcien - frühes Aalénien
    Mächtigkeit
    60 - 120 m (Allia 1996, Wetzel & Allia 2003), 80-130 m (Burkhalter 1996), bis 150 m in Baden-Württemberg.
    Opalinus-Ton
    Opalinus-Ton
    Namengebendes Fossil (Ammonitenart): Leioceras opalinum (Reinecke 1818) (aus Quenstedt 1849, Pl. 7 Fig. 10).
    Namengebendes Fossil (Ammonitenart): Leioceras opalinum (Reinecke 1818) (aus Quenstedt 1849, Pl. 7 Fig. 10).
    Ammonite im Opalinus-Ton
    Ammonite im Opalinus-Ton
    Fazieskarte des Opalinus-Tons
    Fazieskarte des Opalinus-Tons
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Boll und Umgebung, Baden Württemberg (SW-Deutschland)
    Kommentar
    -
    • «Weissoolithischer Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale, bioturbierte Biomikritbank rund 18 m unterhalb der Obergrenze des Opalinus-Tons.
      Alter
      frühes Aalénien - frühes Aalénien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Gegend von Liestal.(BL).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Lias-Gruppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Zur Herkunft des Terminus Lias siehe Arkell (1956) und Donovan & Hemingway (1963).
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Die Lias-Gruppe ist im östlichen Faltenjura und im Tafeljura aufgeschlossen. Sie besteht vorwiegend aus Mergel und (siltigem bis sandigem) Kalk. Aufgrund ihrer geringen Mächtigkeit beinhaltet die Lias-Gruppe eine einzige Formation, die Staffelegg-Formation.
    Alter
    frühes Hettangien - spätes Toarcien
    Mächtigkeit
    20 – 50 m, im Mont-Terri-Gebiet um 70 m (Reisdorf et al. 2011).
    Geografische Verbreitung
    Zwischen eine Linie Mt-Terri – Soubey (JU) – Grenchenberg im Westen und den Kt. Schaffhausen im Osten.
    Typusregion
    N Somerset (SW-England).
    Kommentar
    Vor 19XX wurde das Aalénien (und damit u.a. auch der Opalinus-Ton) dem Frühen Jura bzw. der Lias-Gruppe zugeordnet. Dies widerspiegelt sich noch in der hellvioletten Farbe des Opalinus-Tons im GA25.
  • Keuper-Gruppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Der Begriff kommt aus dem Dialekt der deutschen Steinbrucharbeiter für die Bezeichung der Mergel.

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    formalisierter historischer Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Sandige und tonige Abfolge mit eingelagerten Evaporiten.
    Alter
    Spätes Ladinien - Rhät
    Mächtigkeit
    250 m (Aufranc et al. 2016)
    Lithostratigraphische Gliederung des Keupers in der NW-Schweiz.
    Lithostratigraphische Gliederung des Keupers in der NW-Schweiz.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Bänkerjoch-Formation («Gipskeuper») Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Bänkerjoch (AG)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Evaporitische Abfolge (ehem. «Gipskeuper») im unteren Teil der Keuper-Gruppe der Nordschweiz: Steinsalz, diverse rosa-farbige Sulfattypen mit tonigen und dolomitischen Anteilen.
    Alter
    Spätes Ladinien - Frühes Carnien
    Mächtigkeit
    20 - 30 m (Bubnoff 1912, Rieser 1964), sogar mehr im Tafeljura (Fischer et al. 1971).
    Geografische Verbreitung
    Gesamte Nordschweiz.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Formelle Neubenennung des «Gips-Keupers» (« Mittlerer Keuper» im engeren Sinn). Oftmals als Abscherhorizont geltend.
    • «Pseudocorbula-Bank»

      Herkunft des Namens
      Namensgebendes Fossil (Bivalvia): Pseudocorbula gregaria Münster
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Quarzitische Bank» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Leitbank im unteren Teil der Bänkerjoch.Fm.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Muschelkalk-Gruppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    formalisierter historischer Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Lagunäre Kalke (insb. Muschelkalke) und Dolomite mit einer evaporitischen Zwischenlage.
    Alter
    Anisien - Ladinien
    Mächtigkeit
    250-350 m
    Lithostratigraphische Gliederung des Muschelkalkes in der NW-Schweiz.
    Lithostratigraphische Gliederung des Muschelkalkes in der NW-Schweiz.
    Geografische Verbreitung
    Evaporitische Fazies im nördlichen und östlichen Juragebirge (insb. Baselgebiet). Tritt auch im Gebiet von Champfromier (Jura méridional) auf.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Oberer Muschelkalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Marine Kalke (u.a. Crinoidenkalke) und Dolomite.
      Alter
      Spätes Anisien - Frühes Ladinien
      Mächtigkeit
      80 m im NW, 50 m im SE ; 15-60 m in der Umgebung von Salins (Caire 1970)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Mittlerer Muschelkalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Evaporitische Abfolge im mittleren Teil des Muschelkalkes: Anhydrit, Halit, Dolomit und bunte Tone.
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      80-90 m bei Basel (Trümpy et al. 1980), 80-100 m in der Umgebung von Salins (Caire 1970)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Unterer Muschelkalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Marine Kalke, Dolomite und dolomitische Kalke.
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      30-40 m (Trümpy et al. 1980) ; 21-43 m in der Umgebung von Salins (Caire 1970)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Zeglingen-Formation («Anhydritgruppe») Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Zeglingen (BL)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Heterogene, zyklische evaporitische Abfolge (ehem. «Anhydritgruppe») im mittleren Teil der Muschelkalk-Gruppe der Nordschweiz: Steinsalz, massive und mergelige Anhydrite, Dolomite.
    Alter
    Anisien - Anisien
    Mächtigkeit
    40-150 m (Jordan 2016) ; 50-95 m (Jordan & Deplazes 2018)
    Geografische Verbreitung
    Nordschweiz. Steinsalz-Ablagerungen treten nur NW der Linie Bern-Zürich-Schaffhausen auf.
    Typusregion
    Östlicher Faltenjura
    Kommentar
    Neuer formeller Name der «Anhydrit-Gruppe» («Mittlerer Muschelkalk»). Bildet der Abschiebungshorizont des thin-skinned Jura fold and thrust belt.
    • «Dolomitzone» (der Zeglingen-Fm.) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Beiger, dünngebankter, stromatolithischer Dolomit mit Silexknollen im Dach der Zeglingen-Formation. Verwittert oft zellig.
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      Ca. 10 m (Fischer et al. 1971) ; 8 - 40 m (Müller et al. 1984).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Obere Sulfatschichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von Sulfatablagerungen und Mergel im oberen Teil der Zeglingen-Formation
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      17 - 60 m ; 20-45 m (Jordan & Deplazes 2018)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Salzlager» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Steinsalzablagerung (Halit) im mittleren Teil der Zeglingen-Formation. Kann durch Sulfat-Brekzie ersetzt werden oder primär fehlen.
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      0 - 60 m ; bis 40 m (Jordan & Deplazes 2018)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Untere Sulfatschichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Eher massige Sulfatablagerungen an der Basis der Zeglingen-Formation, mit Wechsellagerung von Dolomit, Mergel und Anhydit.
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      1 - 14 m (Müller et al. 1984), 10-20 m (Jordan & Deplazes 2018)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Buntsandstein-Gruppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    formalisierter historischer Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Rote bis bunte, grobkörnige Quarzsandsteine, sowie untergeordnete Konglomerate, Siltsteine und Tonsteine, die von der basalen, mesozoischen Transgression breit aufgeschüttet worden sind.
    Alter
    Induen - Frühes Anisien
    Mächtigkeit
    50 bis ca. 100 m in der Schweiz. 200-500 m in Deutschland.
    Lithostratigraphische Gliederung des Buntsandsteins in der NW-Schweiz.
    Lithostratigraphische Gliederung des Buntsandsteins in der NW-Schweiz.
    Geografische Verbreitung
    Schaffhausen und südlicher Rand der Vogesen. Rheinufer zwischen Rheinfelden und Augst. Keilt gegen SE aus, am Rand der Böhmischen-Vindelizischen-Schwelle. Tritt wieder im Gebiet von Champfromier (Jura méridional) auf.
    Typusregion
    Süddeutschland
    Kommentar
    -
    • «Oberer Buntsandstein»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Der obere Teil des Buntsandsteins umfasst, von unten nach oben: der «Karneol-Horizont», der «Plattensandstein» und der «Rötton».
      Alter
      Frühes Anisien - Frühes Anisien
      Mächtigkeit
      Ca. 32 m (Disler 1914) ; 30-35 m (Fischer et al. 1971)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Mittlerer Buntsandstein»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Vorwiegend rote Sandsteine und Konglomerate.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 14 m (Disler 1914)
      Geografische Verbreitung
      Stark reduziert in der Schweiz (Basis lückenhaft).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Hauptkonglomerat» (des Buntsandsteins) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grauer Sandstein reich an helle Quarzgerölle mit Windkantern.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Bis 0,5 m (Disler 1914)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Permokarbon der NW-Schweiz Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Terrestrische Trogfüllung: Tonsteine und Sandsteine, sowie Vulkanite.
    Alter
    Late Pennsylvanian - Cisuralien (= Frühes Perm)
    Mächtigkeit
    -
    Provisorische lithostratigraphische Gliederung des Permo-Karbons in der NW-Schweiz.
    Provisorische lithostratigraphische Gliederung des Permo-Karbons in der NW-Schweiz.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -