• Bundstock-Element

    Herkunft des Namens

    Bundstock (BE)

    Rang
    tektonische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    Früher Jura - Eozän
    Kurzbeschreibung

    Basales Element der Wildhorn-Decke, das in den Schiefern des unteren Lias (Prodkamm-Fm.) abgeschert wurde.

  • Dünden-Konglomerat

    Herkunft des Namens

    Obere Dünden (BE) im Kiental

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    mittleres Eozän
    Kurzbeschreibung
    Tertiäres siderolithisches Kalkkonglomerat des Bundstock-Elements. Die vererzte, rostig-grüne, sandig-tonige Matrix enthält nebst grossen, chlorit- oder limonitisierten Pisoiden bis zu faustgrosse Kalkkomponenten, die überwiegend dem oberen Schrattenkalk zugeordnet werden.
  • Schrattenkalk-Formation

    Herkunft des Namens

    Schratte ("zerissen"): Karre, wie am Schratteflue (LU) (früher "Schrattenfluh" geschrieben)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Spätes Barrémien - Frühes Aptien
    Kurzbeschreibung

    Meist hellgrau anwitternder, gebankter bis massiger Flachwasser-Kalk der helvetischen «Mittleren Kreide», im oberen Teil mit vielfältiger Fauna (Rudisten, Korallen, Gastropoden, Muscheln und Mikrofauna).

    Schrattenkalk_dist1
    Nomenklatorische Bemerkungen

    Stellt die «Urgonfazies» des Helvetikums dar.

    • Oberer Teil der Schrattenkalk-Formation

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

      Informelle Bezeichnung für den oberen Teil des Schrattenkalkes: hellgrau anwitternder, massiger, bioklastreicher Kalk (Rudisten, Korallen, Gastropoden Muscheln und Mikrofauna).

      Age
      Frühes Aptien
    • Rawil-Member

      Name Origin

      Rawilpass (VS)/(BE)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>«Unteren Orbitolinen-Schichten» auct., Marnes noirâtres à Orbitolines (Rollier 1917), Mergelschiefer-Einlagerungen (Heim 1917), Mergelband (Alexander et al. 1965), niveau à Orbitolina lenticularis auct. = brèche à Orbitolines (Plancherel 1998)</p>
      Kurzbeschreibung

      Weicheres Band inmitten des massiven Schrattenkalkes, bestehend aus einer Wechsellagerung von dunklem, mergeligem, flaserigem Kalk und braunem, grümeligem Mergel.

      Age
      Frühes Aptien
    • Unterer Teil der Schrattenkalk-Formation

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

      Informelle Bezeichnung für den unteren Teil des Schrattenkalkes: hellgrau anwitternder, dickbankiger, fossilarmer Kalk.

      Age
      Spätes Barrémien
  • Tierwis-Formation

    Herkunft des Namens

    Tierwis = Tierwees (SG), im Alpstein

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Spätestes Hauterivien - Spätes Barrémien
    Kurzbeschreibung

    Dünnbankige Wechsellagerung von braungrauem, glaukonitischem Mergel und dunkelgrauem, knolligem, feinkörnigem (Kiesel-)Kalk, oft mit verwitterten Pyritknollen. Der Mergel-Anteil nimmt gegen oben zu.

    • Hurst-Mergel

      Name Origin

      Hurst (SG) im Alviergebiet

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Nomenclatorial Remarks
      Vermergeltes laterales Äquivalent des «Unteren Schrattenkalkes», dessen Fazies der des Drusberg-Mb. ähnelt.
      Kurzbeschreibung

      Kalk-Mergel-Wechsellagerung über der Chopf-Bank, die das vermergelte Äquivalent des unteren Schrattenkalks darstellt.

      Age
      Spätes Barrémien
    • Chopf-Bank

      Name Origin

      Chopf (SG) im Alviergebiet

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Glaukonithorizont auct., glaukonitische Bank mit Belemniten</p>
      Kurzbeschreibung

      Glaukonitreichere Bank im Dach der Tierwis-Formation im externen (südlichen) Faziesbereich.

      Age
      Spätes Barrémien
    • Drusberg-Member

      Name Origin

      SE-Kar des Dru(e)sberg (SZ), im Muotathal

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Wechsellagerung von graubraunen Mergeln und knolligem Kalk.

      Age
      Spätes Barrémien
      • «Sinuata-Bänke»

        Name Origin

        Namengebendes Fossil (Austern): Exogyra sinuata Sowerby (Aetostreon latissima).

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Begriff
        Drusberg-Member
        Kurzbeschreibung

        Heller, leicht bräunlich anwitternder Horizont mit verkieselte Austern-Biostrome (Aetostreon latissima) im Dach des Drusberg-Members (an der Grenze mit dem Schrattenkalk).

        Age
        Spätes Barrémien
    • Altmann-Member

      Name Origin

      Altmannsattel = Altmasattel (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Basales Member der Tierwis-Formation (Kondensationshorizont), bestehend aus schwärzlichem, glaukonitischem, sandigem Mergel und knolligem Kalk mit Pyrit, Quarz, Mangankrusten und phosphoritisierten Ammoniten (u.a. Crioceraten).

      Age
      Spätestes Hauterivien
      • «Belemnitenkalk»

        Name Origin

        Belemnites

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
      • Faraoni Oceanic Anoxic Event

        Rang
        OAE
        Status
        gültig
        Age
        Spätestes Hauterivien
      • «Knorzschicht»

        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

        fossilreiche Bank, Basiskomplex der Altmannschichten

        Age
        Hauterivien
    • Basisbank (Tierwis-Fm.)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

      Flachwasserfazies, ausgebildete Schicht an der Basis der Tierwis-Formation, welche lokal das Altmann-Member ersetzt.

      Age
      Frühes Barrémien
  • Helvetischer Kieselkalk

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Frühes Valanginien - Spätes Hauterivien
    Kurzbeschreibung

    Wechsellagerung (bzw. Abfolge) von schwarzblauem (bräunlich anwitterndem), sehr hartem, echinodermenreichem, kieseligem Kalk mit Spongiennadeln und Bryozoa und kieselige Mergelschiefer. Charakteristische «mauerartige» Schichtung bzw. brotlaibartigen Knollen.

    • Oberer Teil des Helvetischen Kieselkalkes (s.l.)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Begriff
      Helvetischer-Kieselkalk
      Kurzbeschreibung
      Gemeint ist der obere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Oberer Kieselkalkschiefer», den «Oberen Kieselkalk» (s.s.), sowie die «Obere Echinodermenbrekzie».
      • Chriesiloch-Echinodermenkalk

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

        Echinodermenkalk im Dach des Helvetischen Kieselkalkes.

        Age
        Hauterivien
      • Gebankte Abteilung des Oberen Kieselkalkes

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung
        Monotone Wechselfolge von mittelgebanktem Kieselkalk und dünnen, schieferigen Zwischenlagen im oberen Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Age
        Spätes Hauterivien
      • Schyniges Band (oberes ...)

        Name Origin
        schynig = scheinig, hell
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Kurzbeschreibung
        Lokale helle glaukonithaltige Mergelzwischenlage an der Basis des Oberen Kieselkalkes.
        Age
        Hauterivien
    • Lidernen-Member

      Name Origin

      Liderner Plänggeli (SZ), am Chaiserstock

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      die Lidernen-Alp
      Kurzbeschreibung
      Bräunlicher, glaukonitisch-sandiger Kalk und Mergel, fossilführend und zudem oft grobe Quarzkörner führend. Vorkommen in der Mitte oder in der oberen Hälfte des Helvetischen Kieselkalkes.
      Age
      Frühes Hauterivien
    • Unterer Teil des Helvetischen Kieselkalkes (s.l.)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Begriff
      Helvetischer-Kieselkalk
      Kurzbeschreibung
      Gemeint ist der untere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Kieselkalkschiefer» und den «Unteren Kieselkalk» (s.s.), d.h. die Anteile unterhalb des Lidernen-Members. Stellenweise folgt noch eine geringmächtige Echinodermenbrekzie darüber.
      Age
      Valanginien
      • Echinodermenbrekzie des Unteren Kieselkalkes

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Begriff
        Helvetischer-Kieselkalk
        Kurzbeschreibung
        Spätige, meist mittel- bis dickgebankte Abfolge von braun bis ockerbraun anwitternden Kalken im Dach des «Unteren Kieselkalkes».
      • Gebankte Abteilung des Unteren Kieselkalkes

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Kurzbeschreibung
        Sehr eintönig, feinkörnige, regelmässig gebankte verkieselte Kalke (arenitischer Echinodermen-Spongien-Biomikrit mit «Mäuerchenkalkestruktur») im unteren Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Age
        Frühes Hauterivien
      • «Basisschiefer» des unteren Helvetischen Kieselkalkes

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Ausgeprägte mergelig-schieferige Abfolge im basalen Bereich des «Unteren Kieselkalkes».

        Age
        Valanginien
        • Untere Kieselkalkschiefer (s.s.)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Begriff
          Helvetischer-Kieselkalk
          Kurzbeschreibung
          Die «Kieselkalkschiefer» machen den grössten Teil der mergelig-schiefrig ausgebildeten Basis der Helv. Kieselkalk-Fm. aus.
          Age
          Valanginien
        • Goldswiler-Platten

          Name Origin

          Goldswil bei Interlaken (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Begriff
          Helvetischer-Kieselkalk
          Kurzbeschreibung
          Ton- und Quarz-reicherer, biodetritischer Teil des unteren Kieselkalk-Schiefers, mit Karbonatdissolution (Stylolithen).
        • «Ringgenberg-Schichten»

          Name Origin

          Ringgenberg (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Begriff
          Helvetischer-Kieselkalk
          Kurzbeschreibung

          Dieser informelle Begriff bezeichnet grau-gelblicher, plattiger bis schiefriger, leicht spikulitischer Mikrit im Hangenden der Gemsmättli-Bank (Helvetischer-Kieselkalk).

          Age
          Valanginien
    • Rahberg-Bank

      Name Origin

      Rahberg = Raaberg (SG), NE Ende des Mattstock

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Begriff
      Gemsmaettli-Bank
      Kurzbeschreibung
      Dunkler, feinkörniger, inwendig dunkel grünlichgrauer Kalk mit vielen glasigen Quarzkörnern und feinen, dunkelgrünen Glaukonitkörnchen. Verwittert sandig und enthält schwarzgraue, phosphoritartige Knollen und massenhaft Versteinerungen, namentlich Discoideen.
      Age
      Frühes Hauterivien
    • Palis-Bank

      Name Origin

      Alp Palis = Paliis (SG), Churfirsten

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>non: Pygurus-Schichten (Heim 1907, Funk 1971)</p>
      Kurzbeschreibung

      Echinodermenbiomikrit, oft verkieselt (Unterschied zu Pygurus-Member) mit bimodalem Quarzsand, an der Basis des Helvetischen Kieselkalkes.

      Age
      Valanginien
    • Gemsmättli-Bank

      Name Origin

      Bergrücken Gemsmättli (OW), am Pilatus

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Basale Abfolge des Helvetischen Kieselkalkes, bestehend aus einem Hartgrund mit Phosphoritbildungen, einer Fossilschicht (Kondensationshorizont, u.a. mit Crioceraten) und einer knolliger glaukonitischer Kalkbank.

      Age
      Frühes Valanginien
      • Horizont C der Gemsmättli-Bank

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Oberer Teil (Hauptmasse) der Gemsmättli-Bank, bestehend aus grobsiltigem bis grobsandigem, echinodermenfürendem, glaukonitischem Biomikrit.

      • Horizont B der Gemsmättli-Bank

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Lokaler, fossilreicher Kondensationshorizont (glaukonitischer Biomikrit, z.T. phophoritisiert) des mittleren Teil der Gemsmättli-Schicht.

        Age
        Spätes Valanginien
      • Horizont A der Gemsmättli-Bank

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Phosphoritisch-limonitische Kruste (Hardground) im angebohrten Dach der Betlis-Formation, die als Basis der Gemsmättli-Bank betrachtet wird. Lokal durch eine Omissionsfläche ersetzt.

  • Betlis-Formation

    Herkunft des Namens

    Betlis (SG), am Walensee

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Frühes Valanginien
    Kurzbeschreibung

    Braun anwitternder, grobkörniger, biogener, sparitischer Kalk (oberer Teil des ehem. «Valanginien calcaire» in küstennahe Fazies) mit lagenweise angereicherten Kieselknauern. Mergelige Einschaltungen (Spitzern-Member) und Kondenstationshorizonte (Büls-Bank) an der Basis, grobsandigen Lagen im Dach (Pygurus-Member).

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Valanginien-Kalk (Arn. Heim 1905), Valanginien calcaire, Calcaire subrécifal

    • Pygurus-Member

      Name Origin

      Namengebendes Fossil: Echinoidengattung Pygurus (insb. P. rostratus Agassiz).

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

      Oberstes, bräunlich anwitterndes, grobsandiges Member der Betlis-Formation, bestehend aus einem pelletführenden, neritischen, eisenhaltigen Echinodermenkalk mit charakteristischem Gehalt an grobdetritischem Quarzsand.

      Age
      Frühes Valanginien
    • Oberer Betliskalk

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Age
      Frühes Valanginien
    • Büls-Bank

      Name Origin

      Hinterbüls (SG), Churfristen

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung
      Kondenstationshorizont (Phopsphorit) das die Betlis-Formation trennt bzw. das die Basis des "Oberen Betliskalk" markiert.
      Age
      Frühes Valanginien
    • Unterer Betliskalk

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung
      Sandiger, bioklastischer Kalk (Grain- und Packstone), reich an Echinodermen, Bryozoen, Bivalven, Brachiopoden, benthische Foraminiferen und Kalkalgen.
      Age
      Frühes Valanginien
    • Spitzern-Member

      Name Origin

      Spitzern = Spitzeren (SZ), SE Rigi-Hochfluh

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von gelblich anwitternden Kalken und Mergeln, wobei im unteren Teil des Members eher Kalkbänke («Spitzernkalk») und im oberen Teil eher die Mergellagen («Spitzernmergel») dominieren.
      Age
      Frühes Valanginien
  • Palfris-Formation

    Herkunft des Namens

    Alp Palfris (SG), Gemeinde Wartau

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Frühes Berriasien - Spätes Berriasien
    Kurzbeschreibung

    Monotone, dunkle, graubraune Mergel- und Tonschiefer (ehem. «Valanginien schisteux») mit einzelnen bioklastischen Kalklagen. Oft verschuppt und verfaltet, da direkt über einer Überschiebung liegend.

  • Gornere-Malm

    Herkunft des Namens

    Gornere (BE), Kiental

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    Später Jura
    Kurzbeschreibung
    Malm des Bundstock-Elements, mit charakteristischen fossilreichen «unteren Quintnerkalk» in Flachwasserfazies.
  • Schilt-Formation

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Schilt (GL)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    spätes Callovien - mittleres Oxfordien
    Kurzbeschreibung

    Wechsellagerung von hellgrauem, knollig-flaserigem, oft gelb geflecktem Kalk und beigen bis grauen, dünnschiefrigen Mergeln.

    Nomenklatorische Bemerkungen

    In seinen Tagebüchern verwendet Escher ursprünglich den Ausdruck «Schildschichten».

    • Mürtschen-Member

      Name Origin

      Mürtschenstock (GL), Glärnisch-Gruppe

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Wechsellagerung von Mergelschiefern (unten dominant) und dunkelgrauen, graubeige anwitternden, gebankten, mikritischen Kalken.

      Age
      mittleres Oxfordien
    • «Schilt-Mergel»

      Name Origin

      Gipfel des Schilt (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

      Gelb-beige anwitternde Mergel bis Kalkmergel, mit einzelnen Kalkbänken vom «Quintenkalk»-Typus, stellenweise klumpig mit mm-grossen, dunkelgrauen Kalkknöllchen.

      Age
      mittleres Oxfordien
    • «Schilt-Kalk»

      Name Origin

      Gipfel des Schilt (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

      Knollige, flaserige Kalke, oft teilweise ankeritisch (eisenschüssiger Dolomit, gelb anwitternd), was zu typischer gelbfleckiger Anwitterung führt. Ammoniten treten häufig vor.

      Age
      mittleres Oxfordien
    • Seeztal-Member

      Name Origin

      Gurbsbachgraben im Seeztal (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung
      Mergelige und tonig-sandige Siltschiefer, sowie Kalke mit Echinodermenspäten. Phosphoritknollen treten häufig vor.
      Age
      spätes Callovien
    • Windgällen-Member

      Name Origin

      Oberes Furggeli, am Südrand des Gross Windgällen (UR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Bräunlich-ocker bis grünlicher, chlorit-reicher, siltig-sandiger Mergelkalk und Phosphorit-reicher Tonschiefer. Lokal dolomitischer, sandiger Kalk mit Ammoniten.

      Age
      frühes Oxfordien
  • Reischiben-Formation

    Herkunft des Namens

    Hügel Raischibe (SG), S Walenstadt

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    spätes Aalénien - frühestes Bathonien
    Kurzbeschreibung

    Massige, grau anwitternde Abfolge von schräggeschichtetem, sandigem Kalk und Spatkalk mit grauer oder roter Echinodermebrekzie, sowie untergeordnetem Mergelkalk. Die obersten Bänke sind durch Phosphorit und Silex imprägniert.

    Reischiben_beds.jpg
    Nomenklatorische Bemerkungen

    Spatkalk (Scabell 1926), Echinodermenbrekzie (Oberholzer 1933), Calcaires spathiques (niveau marneux à oolites ferrugineuses inclus) (Bl. Sierre), Bajocien supérieur = calcaires spathiques à chailles (Plancherel 1998)

    • Blegi-Eisenoolith

      Name Origin

      Alp Oberblegi (GL) am Ostfuss des Glärnisch [ethymologisch: Blegi, Bläje, Blaje = Mittelalterischer Blasofen zur Roheisenherstellung]

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Callovien auct., Callovien-Parkinsoni Eisenoolith (Seeber 1911), Eisenoolith-Kalk (Heim 1917), Callovien-Eisenoolith (Scabell 1926), Eisenoolith des Callovien (Furrer 1938)</p>
      Kurzbeschreibung

      Meist geringmächtiges, kondensiertes, eisenoolithreiches Kalkband, welches z.T. das zeitliche Äquivalent der Erzegg-Formation darstellt.

      Age
      spätes Bajocien
    • Bannalp-Konglomerat

      Name Origin

      Bannalp (NW)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung
      Schwarzgraue, dolomitisierte, mergelige Grundmasse mit Fossilien- und Gesteinsbruchstücken im Dach der Reischiben-Formation.
      Age
      spätes Bajocien
    • Guppen-Fossilhorizont

      Name Origin

      Guppen Oberstafel (GL), in der Nähe des Hexensteins

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung
      Kondensationshorizont im Dach der Reischiben-Formation.
      Age
      spätes Bajocien
    • Gurbsbach-Fossilhorizont

      Name Origin

      Gurbsbach (SG), Seeztal

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      unbekannter Status
      Age
      spätes Bajocien
  • Bommerstein-Formation

    Herkunft des Namens

    Hügel Bommerstein (SG), westlich der Raischibe

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    spätestes Toarcien - spätes Aalénien
    Kurzbeschreibung

    Wechsellagerung von braun anwitterndem Eisensandstein, Spatkalk/Echinodermenbrekzie und sandarmem, knauerigem Schiefer. Lokal treten «basale Tonschiefer» (Mols-Member) an der Basis der Formation vor.

    Bommerstein_loctyp.jpg
    Nomenklatorische Bemerkungen

    Ev. Glockhaus-Member für den oberen Teil (Eisensandstein s.s.) ? ; Calcaires gréseux à entroques = "Série gréseuse inférieure" (Bl. Sierre) ; Aalénien de faciès Nord (Badoux 1945)

    • Glockhaus-Member

      Name Origin

      Glockhaus / Glogghüs (BE)/(OW), südlich Melchsee-Frutt

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Gültiger Begriff
      Bommerstein-Formation
      Nomenclatorial Remarks
      <p>«Knauerschiefer» (Dollfuss 1965, Tröhler 1966)</p>
      Kurzbeschreibung

      Dunkelfarbige Abfolge mit braun anwitterndem knaurigem quartzitischem Eisensandstein (mit Chamositooide) und Sandkalk, rostrot anwitterndem bioklastischem Kalk, sowie untergeordnetem Tonstein.

      Age
      mittleres Aalénien
      • Grenzquarzit (Bommerstein-Fm.)

        Name Origin

        Quarzitbank an der Obergrenze des «Eisensandsteins» (Bommerstein-Fm.).

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Quarzsandstein im Dach der Bommerstein-Fm. bzw. des Glockhaus-Mb.

        Age
        Aalénien
      • «Obere Tonschiefer» (Bommerstein-Fm.)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Lokale Tonschiefer im oberen Teil der Bommerstein-Fm. (unterhalb oder als laterales Äquivalent des Grenzquarzits).

      • «Rote Echinodermenbrekzie»

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Begriff
        Glockhaus-Member
        Age
        spätes Aalénien
      • Haupteisensandstein

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Begriff
        Bommerstein-Formation
        Nomenclatorial Remarks
        en français: "h" aspiré >>> le [non: l']
        Kurzbeschreibung
        Mittlerer, massiger Teil der Bommerstein-Formation, wo der Eisensandstein am meisten entwickelt ist. Echinodermenkalke, Echinodermenbrekzien und Lumachellenlagen treten lokal vor ; kann auch lateral in eine tonige, schiefrige Fazies übergehen.
      • Unterer Tonschiefer (Bommerstein-Fm.)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Begriff
        Mols-Member
        Age
        Aalénien
    • Mols-Member

      Name Origin

      Kirchenbach oberhalb des Dorfes Mols (SG), südlich Walenstadt

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung
      Schwarze, glatte Tonschiefer an der Basis der helvetischen Dogger-Gruppe, lokal mit «Basisbildungen» (Spatkalk, konglomeratische Lagen).
      Age
      spätestes Toarcien
      • Aalenianspatkalk

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung
        Schwarze und spätige Kalke, die lokal an der Basis des Mols-Members auftreten. Charakteristisch sind Dolomitgerölle.
        Age
        frühes Aalénien
      • Geissbach-Konglomerat

        Name Origin

        Geissbachtobel (GL), nördlich Brandalp ob Ennenda

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
        Age
        Toarcien
  • Steineberg-Lias

    Herkunft des Namens

    Steineberg = Steinenberg (BE), Kiental

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    Früher Jura
    Kurzbeschreibung
    Intensiv verfaltete und in sich zerscherte Lias des Bundstock-Elements.
  • Bundstock-Lias

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Bundstocks (BE)

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Kurzbeschreibung

    Tonschiefer und Kalke mit fossilreiche Bänke (Gryphäen, Belemniten, Ammoniten) des unteren, mittleren und oberen Lias (am Bundstockgipfel verkehrtliegend).

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