Peliti di Prestino

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Darstellung, Status

Index
m1
CMYK-Farbe
0 / 30 / 35 / 0
RGB-Farbe
R: 250 G: 190 B: 160
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Prestino-Pelit
Französisch

Pélites de Prestino

Italienisch

Peliti di Prestino

Englisch
Prestino Pelite
Herkunft des Namens

Prestino (Italia)

Historische Varianten
Prestino-Formation (Gunzenhauser 1985 S.21)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Ca. 400 m (Gunzenhauser 1985)

Komponenten

Lithologien
  • Schlammstein : Tonstein/Mergelstein der Molasse
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Gruppo della Gonfolite Lombarda
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
Konglomerato di Como s.s.
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Aquitanien
Bermerkungen zu Top

NN1-2 (Aquitanian)

Alter Basis
Aquitanien
Bermerkungen zu Basis

NN1-2 (Aquitanian)

Datierungsmethode
Spätes Chattien (NP25) bis Aquitanien (N4 und N5) (Rögl et al. 1975)

Geografie

Paläogeografie
-
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
  • Prestino (Italia)
    Merkmale des Ortes
    • typical facies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • road cut
    Koordinaten
    • (2726000 / 1073300)
    Notizen
    • Gunzenhauser 1985 S.48: Strasse San Fermo della Battaglia-Prestino bei der Strassenkreuzung in der Nähe der Kirche
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Südalpin
  • Canavese-Zone
  • Ivrea-Verbano-Zone
  • Strona-Ceneri-Zone
  • Val-Colla-Zone
  • Tertiäres Po-Becken
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Gunzenhauser Bernhard Andreas (1985): Zur Sedimentologie und Paläogeographie der oligo-miocaenen Gonfolite Lombarda zwischen Lago Maggiore und der Brianza (Südtessin, Lombardei). , Beitr. geol. Karte Schweiz (N.F.) 159, 114S.

S.21: Die Prestino-Formation wird von uns in der vorliegenden Arbeit neu definiert und entspricht nur zum Teil der Cavallasca-Serie von SANTINI (1956). Das Typusprofil ist das Profil Prestino (Fig. 40). Über dem oberen Como-Formationsglied folgt mit scharfem Übergang die mehrheitlich pelitisch-siltige Prestino-Formation. Sie wird überlagert durch die Val Grande-Formation. Die Mächtigkeit der Prestino-Formation beträgt etwa 400 m. Gegen Westen wird sie zwischen San Fermo und Cavaliasca seitlich durch die Val Grande-Formation abgelöst. Gegen Osten, bei Breccia, verschwindet sie unter dem Quartär, und erst an der Strasse Albate-Capiago findet man wieder einen kleinen Aufschluss. Weitere Aufschlüsse sind das Profil Breccia, an der Strasse Brecciago-Fabbrico, südlich des Elektrizitätswerkes ENEL bei Casate und an der Strasse von San Fermo nach Trinità. Die Formation ist gekennzeichnet durch dünnbankige, feinkörnige Sandstein-Turbidite in grauen bis gelblichen Pellten (Fig. 41). In der unteren Hälfte der Formation sind die sandigen Lagen noch häufig (Sst/P S 1), gegen oben nehmen sie aber ab und verschwinden schliesslich ganz. Die Mächtigkeit der Sandsteinbänke variiert von wenigen Zentimetern bis 15 cm. An turbiditischen Sequenzen erkennen wir T.,,- , T(.,,- sowie einige T, -Sequenzen. T.,, sind am häufigsten. Oft sind die Strukturen durch Bioturbation verwischt. In den Profilen Prestino (Fig. 40) und Breccia (Fig. 43) ist jeweils ein ca. 2m mächtiger «pebbly mudstone» aufgeschlossen; diese Einschaltungen enthalten in fluidal verformter Matrix einige zentimetergrosse, gerundete Gerölle. Insgesamt können wir folgende Faziestypen in der Prestino-Formation unterscheiden: E, D, Cl, C2, F (nach MUTTI & RICCI LUCCHI 1975). Im Dünnschliff lassen sich folgende Sandstein-Typen (nach NAGTEGAAL 1978) unterscheiden: 1. Quarz-Wacken mit viel Hellglimmer und einigen planktonischen Foraminiferen, 2. Quarz-Arenite, 3. lithische Arenite mit metamorphen Quarzkörnern, Biotit, Hellglimmer und Karbonat. Zur Biostratigraphie: Nach den Untersuchungen von RÖGL et al. (1975) ist die Prestino-Formation im Abschnitt Prestino-Casate als oberstes Chattian (NP25), im Abschnitt Breccia-Casate als Aquitanian (N4 und N5) datiert.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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