«Oberes Como-Formationsglied»

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Darstellung, Status

Index
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Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Oberes Como-Formationsglied»
Französisch
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Italienisch
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Englisch
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Herkunft des Namens
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Historische Varianten
Oberes Como-Formationsglied (Gunzenhauser 1985)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
Ca. 200 m (Gunzenhauser 1985)

Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
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Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
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Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Zwischen San Fermo della Battaglia und Camerlata, im Südabhang des M. della Croce und M. Caprino und bei Camerlata.
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Südalpin
  • Ivrea-Verbano-Zone
  • Strona-Ceneri-Zone
  • Canavese-Zone
  • Val-Colla-Zone
  • Tertiäres Po-Becken
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Gunzenhauser Bernhard Andreas (1985): Zur Sedimentologie und Paläogeographie der oligo-miocaenen Gonfolite Lombarda zwischen Lago Maggiore und der Brianza (Südtessin, Lombardei). , Beitr. geol. Karte Schweiz (N.F.) 159, 114S.

S.19: Zwischen San Fermo della Battaglia und Camerlata, im Südabhang des M. della Croce und M. Caprino und bei Camerlata (Fig. 18) finden wir in einem NW-SE-streichenden Streifen diese spezielle Ausbildung der Como-Formation. Das obere Como-Formationsglied schliesst in dieser Gegend die eigentliche Como-Formation gegen das Hangende ab. Im oberen Como-Formationsglied bestehen die Sedimente hauptsächlich aus «matrix supported», nichtorganisierten Konglomeraten (Typus D, Fig. 61) und «pebbly sandstones». Als Typusprofil wird das Profil Steinbruch Prestino gewählt (S. 43). Die «pebbly sandstones» sind oft in mächtigen, «coarse-tail»-gradierten Bänken organisiert. Sie schneiden sich erosiv in die unterliegenden Bänke ein (Amalgamation). Gerölle sind zum Teil in «Schnüren» angeordnet. In die Sandsteine sind oft unregelmässig bis 2m grosse, gerundete Kristallinblöcke eingelagert. Die Mächtigkeit des Formationsgliedes beträgt durchschnittlich etwa 200 m; allerdings ist die Basis nirgends genau zu fassen, weil Vegetation und Aufschlusslücken dies verunmöglichen. Der Übergang zur hangenden Prestino-Formation ist sehr scharf. Gegen Westen keilt das obere Como-Formationsglied in der Gegend von San Fermo in die Como-Formation aus, gegen Osten bei Camerlata verschwindet es unter dem Quartär.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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