Schrotzburg-Till

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Darstellung, Status

Index
qmSb
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 210 G: 195 B: 185
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Schrotzburg-Till
Französisch
Till du Schrotzburg
Italienisch
-
Englisch
Schrotzburg Till
Herkunft des Namens

Schrotzburg (Deutschland) am Schienerberg

Historische Varianten
Geschiebemergel (Schreiner 1989), Schrotzburg-Till (Zaugg et al. 2008)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Bis 60 m (Zaugg et al. 2008)

Komponenten

Lithologien
  • till
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Frühes Pleistozän
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Frühes Pleistozän
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Nordrand des Schiener Berges.
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
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Referenzprofile
-
Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
Waterlain Till (glaziales Beckensediment) (Graf 2009)
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Tiefere Deckenschotter
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Zaugg Alfred, Geyer Matthias, Rahn Meinert, Wessels Martin, Schlichtherle Helmut, Hasenfratz Albin, Burkhalter Reto (2008): Blatt 1033/1034 Steckborn-Kreuzlingen. , Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut. 112

S.52: Beim bis 60 m mächtigen Schrotzburg-Till («Geschiebemergel», SCHREINER 1989) handelt es sich um einen grauen, sehr festen Diamikt mit gekritzten Geschieben und fein geschichteten Einlagerungen. Die unteren 2 – 3 m sind stärker sandig und geschichtet, nach oben wird er kiesiger. Der Schrotzburg-Till wird als Waterlain Till (glaziales Beckensediment) interpretiert (GRAF 2009). Er ist allgemein schlecht aufgeschlossen. Am Nordrand des Schiener Berges finden sich aber in entsprechender Höhenlage über dem Bohlingen-Schotter zum Teil schwarmweise gut gerundete, stark verwitterte Findlingsblöcke, die die Verbreitung des Schrotzburg-Tills im Gelände anzeigen. In der Nordflanke des Schiener Berges steht in der obersten Rechtskurve der Strasse Schienen – Bankholzen dunkelgrauer gebänderter toniger Silt an, welcher als Moräne der Letzten Eiszeit kartiert wurde. Eine Zuordnung zum Schrotzburg-Till wäre auch möglich.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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