Thalgut-Seetone

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 200 G: 240 B: 180
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
Nach Preusser et al. (2011) sind die Thalgut-Seetone mit das Letzte Interglazial (Eemien) = Gondiswil-Interglazial zu korrelieren. Das Thalgut-Interglazial hingegen ist älter und wird im Profil Thalgut durch die Jaberg-Seetone repräsentiert.

Nomenklatur

Deutsch
Thalgut-Seetone
Französisch
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Italienisch
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Englisch
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Herkunft des Namens
Kiesgrube Thalgut (BE), NE Kirchdorf
Historische Varianten
Thalgut-Seetone (Preusser et al. 2011)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
0.5-1.5 m (Schlüchter 1976).

Komponenten

Lithologien
  • Schlammstein : Tonstein/Mergelstein der Molasse
Mineralien
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Fossilien
  • Gastropoden
  • Pflanzen : Plantae
  • Bivalven
  • Ostrakoden

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Mittleres Pleistozän
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Mittleres Pleistozän
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
C14 19,5 ka - > 39 ka BP

Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Hochterrasse
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
(1976): Geologische Untersuchungen im Quartär des Aaretals südlich von Bern (Stratigraphie, Sedimentologie, Paläontologie)

S.61: Diese sind 0,50-1,50 ni mächtig in der ganzen nördlichen Grubenwand aufgeschlossen. Lithologisch sind sie charakterisiert durch ihre graublaue Farbe, ihre ausgesprochene Feinschichtung und durch ihre kontinuierliche Entwicklung aus dem liegenden Deltaschotter. Die Seetone stellen dessen Beckenfazies dar. Die Thalgut-Seetone bilden dank ihres reichhaltigen Fossilinhaltes einen wichtigen stratigraphischen Horizont. Bei den pflanzlichen Resten handelt es sich durchwegs um eingeschwemmtes Material, und die zum Teil vorzüglich erhaltenen Blätter zeigen, dass die Ablagerungsbedingungen der Seetone sehr ruhig waren. Interessante Hinweise auf die ökologisch-klimatischen Bedingungen zur Zeit der Ablagerung der Thalgut-Seetone liefern die Ostrakoden. Cytheri. ssa lacustris als dominante Form gibt deutliche Hinweise: sie ist eine Kaltwasserart und lebt eher in grösserer Tiefe. In Kanada kommt sie rezent nur nördlich des 54. Breitengrades vor! H. J. Oertli schreibt in seinem Brief vom 16.5.1972 von einem «Anzeiger eines fossilen Klimas». Es sei hier auch darauf hingewiesen, dass Cytherissa lacustris in den Thungschneit- und Jaberg-Seetonen fehlt! (Vgl. Fig. 31).

Neubearbeitung
Preusser Frank, Graf Hans Rudolf, Keller Oskar, Krayss Edgar, Schlüchter Christian (2011): Quaternary glaciation history of northern Switzerland. , E&G Quaternary Science Journal 60/2-3, 282-305

Based on pollen analysis and luminescence dating, this basin deposit is correlated with the Last Interglacial (Eemian) (Welten 1982; Preusser & Schlüchter 2004).
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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