Sulperg-Formation

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 200 G: 240 B: 180
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Sulperg-Formation
Französisch
Formation du Sulperg
Italienisch
Formazione del Sulperg
Englisch
Sulperg Formation
Herkunft des Namens

Sulperg AG, bei Wettingen

Historische Varianten
Sulpberg-Formation (Graf et al. 2007, Bitterli-Dreher et al. 2007)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Friedländer 1942, Welten 1982
Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
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Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Spätes Pleistozän
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Spätes Pleistozän
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
Palynostratigraphie (Welten 1982): Riss bis Früh-Würm

Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Hochterrasse
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Bitterli-Dreher P., Graf, Naef, Diebold, Matousek, Burger, Pauli-Gabi (2007): Blatt 1070 Baden. , Geol. Atlas Schweiz 1:25 000 Erl. 120, 152 S.

Auf dem Sulperg bei Wettingen wurden um die Mitte des 19. Jahrhunderts lehmig-feinsandige, wahrscheinlich durch Hangabschwemmung aus der Molasse entstandene Ablagerungen als Giessereisand abgebaut. Im Liegenden der Hangsedimente wurde eine vielgliedrige Lockergesteinsabfolge erbohrt, die unter anderem einen 2–4 m mächtigen Torfkörper und an der Basis mögliche Gletschersedimente enthielt. Die erste Beschreibung der Verhältnisse aufgrund von Prospektionsbohrungen stammt von FRIEDLÄNDER (1942).
WELTEN (1982) liess zwei Forschungsbohrungen ausführen und untersuchte die Kerne pollenanalytisch. Er kam zum Ergebnis, dass in den Sedimenten ein ausgehendes Glazial, ein darauf folgendes Interglazial und anschliessend mehrere Stadiale und Interstadiale dokumentiert sind. Die interglaziale Phase identifizierte er mit der letzten Warmzeit («Riss-Würm-Interglazial») und ordnete die basalen glazigenen Sedimente der ausgehenden «Riss»-Vergletscherung zu. Das «Riss-Würm-Interglazial» wird heute mit dem Gondiswil-Interglazial nach der Definition von WEGMÜLLER (1992) identifiziert und mit dem Eem des nordischen Vereisungsgebietes korreliert. Die Stadial-Interstadial-Abfolge ordnete er seinen «Frühwürm»-Phasen T1 bis T 3 zu. Anhand der Bohrbefunde ist ein gewisser Hiatus (mögliche Bodenbildung) zwischen den Gletschersedimenten und dem hangenden Torf und Lehm nicht ausgeschlossen.

Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • Torf von Wettingen-Sulpberg Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Sulperg AG, bei Wettingen

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
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    Alter
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    Mächtigkeit
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    Geografische Verbreitung
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    Typusregion
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    Kommentar
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