Schaffhausen-Schotter

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 195 G: 220 B: 180
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Schaffhausen-Schotter
Französisch
Gravier de Schaffhouse
Italienisch
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Englisch
Schaffhausen Gravel
Herkunft des Namens

Schaffhausen (SH)

Historische Varianten
Schaffhausen-Schotter (Graf 2009)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
60 m (Preusser et al. 2011).

Komponenten

Lithologien
  • Kies : grains > 2 mm (visible to the naked eye ; rock = rudite: conglomerate or breccia)
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Mittleres Pleistozän
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Mittleres Pleistozän
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Rheintal unterhalb von Rheinklingen über Gailingen, Büsingen und Schaffhausen (Rheinfall-Rinne).
Typusregion
Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Hochterrasse
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Graf Hansruedi (2009): Stratigraphie von Mittel- und Spätpleistozän in der Nordschweiz. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 168, 198 S.

Im Anschluss an die Ablagerung der Engiwald- und der Warthau-Formation entstand vermutlich die Urwerf-Rinne, welche, aus dem heutigen Rheintal kommend, unter der Stadt Schaffhausen hindurch sich schliesslich zum Rheinfallbecken wendet. Darin wurde nachfolgend der Schaffhausen-Schotter abgelagert, der sich im Rheintal unterhalb von Rheinklingen über Gailingen, Büsingen und Schaffhausen in die Rheinfall-Rinne erstreckt. In seiner Kiesfraktion konnte lokal ein deutlicher Einfluss der Sedimentation aus dem Randengebiet festgestellt werden (GEIGER 1969), welche bis in den Bereich der Ryhalde östlich von Schaffhausen reichte. Demnach war zu diesem Zeitpunkt eine entsprechende Entwässerung möglich. Vielleicht fand in dieser Phase nur wenig (oder keine) Materialzufuhr aus dem Bereich Thayngen-Herblingen statt. Die Akkumulationshöhe des Schaffhausen-Schotters lag bei mindestens 410 m ü. M. (südlich von Nohl). Möglicherweise wurde der Schaffhausen-Schotter in einer späteren Phase von Eis überfahren. Darauf deuten die auf dem Schotter liegenden fraglichen glazigenen Sedimente (oder Seeablagerungen) in den Bohrungen bei Langwiesen hin. Möglicherweise ist der entsprechende Vorstoss mit dem zweitobersten Diamikt in der Bohrung Paradies zu verbinden («Jungriss»). In Anlehnung an die Verhältnisse in Langwiesen wird er als Langwiesen-Vorstoss bezeichnet. Allerdings sind die Indizien für einen solchen Eisvorstoss nicht eindeutig. Es ist durchaus möglich, dass sowohl die sandreichen Ablagerungen von Langwiesen als auch der zweitoberste Diamikt in der Bohrung Paradies im Zusammenhang mit dem ersten Hauptvorstoss der letzten Eiszeit zu sehen sind (Altstadt-Vorstoss, s. u. ).
Neubearbeitung
Preusser Frank, Graf Hans Rudolf, Keller Oskar, Krayss Edgar, Schlüchter Christian (2011): Quaternary glaciation history of northern Switzerland. , E&G Quaternary Science Journal 60/2-3, 282-305

This newly formed erosional channel was later, probably during a temporal re-advance within general ice retreat, filled with 60 m of glaciofluvial gravel (‘Schaffhausen-Schotter’). The mean IRSL age for this unit is about 130 ka (Preusser & Graf 2002; Graf 2009a).
Wichtige Publikationen
  • Lowick Sally E., Buechi Marius W., Gaar Dorian, Graf Hans R., Preusser Frank (2015): Luminescence dating of Middle Pleistocene proglacial deposits from northern Switzerland: methodological aspects and stratigraphical conclusions. , Boreas
  • Graf Hansruedi (2009): Stratigraphie von Mittel- und Spätpleistozän in der Nordschweiz. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 168, 198 S.

Material und Varia

Anwendungen
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