Enge-Schotter

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Darstellung, Status

Index
q3sE
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 190 G: 215 B: 180
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
Im Gegensatz zu den Rinnenschotter im Klettgau und im Hochrhein-Gebiet führen die Enge-Schotter keine Hegau-Vulkanite (Hofmann 1981).

Nomenklatur

Deutsch
Enge-Schotter
Französisch
Gravier de l'Enge
Italienisch
-
Englisch
Enge Gravel
Herkunft des Namens

Enge = I der Ängi (SH)

Historische Varianten
Engischotter = Engischotter-Komplex = Komplex der «Engischotter» (Hofmann 1994), Enge-Schotter (Bl. Neunkirch), Engischotter und Moränen (Keller & Krayss 2010)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
  • Kies : grains > 2 mm (visible to the naked eye ; rock = rudite: conglomerate or breccia)
  • till
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Mittleres Pleistozän
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Mittleres Pleistozän
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Hochterrasse
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Hofmann Franz (1994): Beobachtungen zu Quartärgeologie des Schaffhauser Klettgaus. , Eclogae geol. Helv. 87/1, 241-263

Der Komplex der «Engischotter» bildet den östlichen Abschluss des Klettgautales und grenzt es gegen die nur wenig höher gelegene Breiteterrasse im Osten ab. Diese merkwürdige Lockergesteinsbarriere ist aus mannigfachen Schotter-, Silt-, Sand- und ein- und angelagerten Moränenbildungen aufgebaut und reicht von der Klettgautalsohle bei 450 müM bis auf etwa 570 müM im NW, wo ein deutlicher Moränenwall sie gegen das Eschheimertal abgrenzt (siehe auch Schindler 1985 mit Baugrundkarte Schaffhausen 1982, Hübscher 1943 und Fig. 2). Auffallend ist eine Sandzone, die auf rund 500 müM offenbar den ganzen Engi-Komplex durchzieht. An der Basis dieser Sandlage treten Moränenlagen und Findlinge auf, so beobachtet in Baugruben in der Chlus (Schaffhausen NW, 1992) und am südlichen Galgenbuck (Neuhausen a. Rhf., 1993). Am Galgenbuck enthielt die basale Moränenlage aufgearbeitete Untere Susswassermolasse und Geschiebe aus Taveyannazsandstein, Glarner Verrucano und gekritztem Quintnerkalk. In der hangenden Sandzone war Schrägschichtung aus SW zu erkennen. In den Schottern über der Sandzone sind offenbar in verschiedenen Niveaux Geschiebehorizonte eingelagert (Beobachtungen in längst aufgelassenen und verfüllten Gruben, ebenso anlässlich der Erneuerung der Druckleitung Engiweiher-Rheinkraftwerk Schaffhausen 1992 im Gebiet W, SW und S des Örlifalls; siehe auch Hübscher 1943). Die Schotter des Engi Komplexes bestehen grundsätzlich aus Bodensee-Rhein¬ gletscher-Material. In der Grube Örlifall konnte ein Phonolithgeröll gefunden werden (siehe auch Schalch 1916). In der Kiesgrube NW der Siedlung Engi kamen bei einer Zählung zwei kleine Phonolith-Geröllchen zum Vorschein, aber auch ein solches aus mutmasslichem violettem Spilit. Dies zeigt, wie der Befund am Galgenbuck, dass der Linthgletscher nahe war.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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