Formation du Petit Liençon

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Darstellung, Status

Index
l4-5
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 220 G: 180 B: 220
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch

Petit-Liençon-Formation

Französisch

Formation du Petit Liençon

Italienisch
Formazione del Petit Liençon
Englisch

Petit Liençon Formation

Herkunft des Namens

Petit Liençon (FR) - Charmey

Historische Varianten
Domérien-Kieselkalk (Gerber & Beck 1922), Groupe schisteux = Pliensbachien (Chamot 1961), Formation siliceuses p.p. (Gisiger 1967), Calcaires pélitiques (Page 1969), Calcaires pélitiques inférieurs (Andrey 1974), Couches du Petit Liençon (Mettraux 1989), Formation des Brasses p.p. (Borel 1997), Petit-Liençon-Formation (Braillard 2015)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
environ 100 m

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
spätes Pliensbachien (= Domérien)
Bermerkungen zu Top

Domerian

Alter Basis
frühes Pliensbachien (= Carixien)
Bermerkungen zu Basis

Carixian

Datierungsmethode

niveau condensé à ammonites du sommet de la Fm. sous-jacente, âge du sommet mal contraint

Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Préalpes Médianes Plastiques
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Mettraux Monique (1989): Sédimentologie, paléotectonique et paléocéanographie des Préalpes Médianes (Suisse romande) du Rhétien au Toarcien. , Thèse Univ. Fribourg, 135 pages
Neubearbeitung
Braillard Luc (2015): Blatt 1226 Boltigen , Geol. Atlas Schweiz 1:25 000, Erläut. 143

S.22: Anhand der Beschreibungen von METTRAUX (1989) und BOREL (1997) werden die Couches du Petit Liençon offiziell in den Rang einer Formation gestellt. Es handelt sich um einen sehr harten kieseligen Kalk mit brauner und ockerfarbener Verwitterungsfarbe und graublauer Bruchfarbe. Die Bänke erreichen eine Mächtigkeit von 0,3 bis 1 m. Die mergeligen Zwischenschichten, die an der Basis der Serie noch dünn sind, nehmen im mittleren Teil der Formation an Mächtigkeit zu. Im oberen Bereich der Serie begünstigten primäre Beulenrippeln (Sturmwellenstrukturen) die diagenetische Bildung von Knollen (miches). Es treten auch spätige Abschnitte auf (SPICHER 1966, ANDREY 1974). Ansonsten ist diese Einheit vor allem durch die Regelmässigkeit ihrer Fazies gekennzeichnet. Ablagerungsmilieu: Plattform, die unter Einfluss der Wirkung von Stürmen stand. Die Obergrenze ist graduell. Die Petit-Liençon-Formation geht entweder in die Creux-de-l’Ours- Schichten (Thossis Rain, Koord. 2586.5/1167.6) oder in die tonigen Kalke und Mergel der Staldengraben-Formation über. Diese Einheit ist im frontalen Bereich der Decke beiderseits des Schwarzsees aufgeschlossen: Im Westen (100 –150 m Mächtigkeit) ist sie mächtiger als im Osten (zerstückelte Aufschlüsse, 20 –50 m Mächtigkeit). Im Gebiet von Blatt Boltigen fehlt sie im Nordschenkel der Jaunbach-Antiklinale. Ein Aufschluss, im Gebiet des benachbarten Blattes Gruyères (PASQUIER 2004), von kieseligem bläulichem Kalk am Strassenrand westlich von Im Fang wurde jedoch der Petit-Liençon-Formation zugeteilt. Es ist der einzige Aufschluss der Petit-Liençon-Formation im Nordschenkel der Jaunbach-Antiklinale.

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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15203052