Sanalada-Formation

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 135 G: 185 B: 225
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch

Sanalada-Formation

Französisch
Formation de Sanalada
Italienisch
Formazione di Sanalada
Englisch

Sanalada Formation

Herkunft des Namens

Terrasse Sanalada (GR), am S-exponierten Abhang des Tschingel (Westrätikon)

Historische Varianten
Schwarzer Mergelschiefer = Oxford p.p. (Gees 1954), Sanalada-Formation (Gruner 1979 und 1981, Allemann 2002)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
75-80 m (Gruner 1981) ; mindestens 60 m, bis über 100 m (Allemann 2002).

Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Frühes Kimméridgien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
spätes Oxfordien
Bermerkungen zu Basis

"Séquanien"

Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Nur im westlichen Rätikon.
Typusregion
Typlokalität
Typusprofil
Referenzprofile
Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Zoophycos
Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Falknis-Decke
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Gruner Ueli (1981): Die jurassischen Breccien der Falknis-Decke und altersäquivalente Einheiten in Graubünden. , Beitr. Geol. Karte Schweiz N.F. 154, 136 S.

2.6 Sanalada-Formation 2.6.1 Definition der Formation Svnonyma: Unterer Teil des «Mittleren Malm» (D. Trümpy 1916), «Mergelschiefer-Serie» und «Kalk-Serie» (Allemann 1957). Name: Die Sanalada-Formation wird nach der Terrasse «Sanalada» benannt, die sich am S-exponierten Abhang des Tschingel (2540 m) im Westrätikon befindet. Typus-Profil: Das Typus-Profil befindet sich am Westrand von Sanalada im obersten Kehritobel (Koord. 766.700/212.900/1930-1980 m); vgl. Tafel I und Figur 7. Referenz-Profil: Es befindet sich SW des Falknisgipfels in der Fortsetzung des Referenz-Profiles der Panier-Formation (vgl. Fig. 8). Mächtigkeit: Sie beträgt in der Regel 75-80 m. Lithologie: vgl. Beschreibung unten. Grenzen: Die Untergrenze liegt über den letzten, sich dicht folgenden Breccien der Panier-Formation. Die Obergrenze ist durch das Einsetzen der ersten mächtigen, typischen Falknis-Breccien gegeben. Die Untergrenze sowie die Obergrenze im Westrätikon ist isochron. Ob dies auch auf die Obergrenze im Osträtikon und in Mittelbünden zutrifft, kann infolge schlechter Aufschlussverhältnisse nicht beurteilt werden. Alter: Oberes Oxfordien bis ? unteres Kimmerdgien. Verbreitung: Die Sanalada-Formation ist im Westrätikon durchgehend in allen Schuppen zu erkennen, allerdings häufig stark verfaltet und in der Mächtigkeit reduziert. Im Osträtikon und in Mittelbünden sind, ausser evtl. im Gebiet des Malakoff, keine entsprechenden Gesteine bekannt.
Neubearbeitung
Allemann Franz (2002): Erläuterungen zur geologischen Karte des Fürstentums Liechtenstein 1:25 000. , Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Vaduz), 129 S.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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