Jes-Formation

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Darstellung, Status

Index
M, FJ, i8-c1
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 165 G: 215 B: 200
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
unbekannter Status
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch

Jes-Formation

Französisch
-
Italienisch
-
Englisch

Jes Formation

Herkunft des Namens

Alp Jes = Ijes (GR), S Naafkopf

Historische Varianten
Tithon (Trümpy 1916, Gees 1954), Calpionellenkalk-Serie (Allemann 1957), Jes-Formation (Gruner 1979, Gruner 1981, Gürler 1995 S.24, Allemann 2002)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Des calcaires fins à silex, riches en Calpionellidés, représentent le Jurassique terminal et le Crétacé basal. (Trümpy 1970 p.26)
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
120-150 im westlichen Rätikon, ca. 40-50 m im östlichen Rätikon, 60-100 m im Mittelbünden (Gruner 1981) und ca. 100 m im Gurgaletschgebiet (Allemann 2002).

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Frühes Berriasien
Bermerkungen zu Top
Elliptica-Zone (ober B)
Alter Basis
Spätes Tithonien
Bermerkungen zu Basis
Unterhalb der Crassicollaria-Zone (A)
Datierungsmethode
Calpionelliden (Lorenz 1901, Gruner 1981, Allemann 2002): mit noch offene Frage der Jura/Kreide-Grenze.

Geografie

Paläogeografie
-
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
Referenzprofile
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Briançonnais-Schwelle :
microcontinent briançonnais ,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Zoophycos
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Falknis-Decke
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Gruner Ueli (1981): Die jurassischen Breccien der Falknis-Decke und altersäquivalente Einheiten in Graubünden. , Beitr. Geol. Karte Schweiz N.F. 154, 136 S.

2.8 Jes-Formation 2.8.1 Definition der Formation Synonyma: «Tithon» (D. Trümpy 1916); «Calpionellenkalk-Serie» (Allemann 1957). Name: Die Formation wird nach der Alp Ijes (1942 m) benannt, die sich südlich des Naafkopfs (Westrätikon, Grenze Österreich/Schweiz/Liechtenstein) befindet. Da der Name «Ijes» schwierig zu schreiben und auszusprechen ist, wird die alte Schreibweise «Jes» verwendet. Typus-Profil: Das Typus-Profil liegt gerade südlich der Alp Ijes, neben dem Wasserfall des Ijesbaches, in der Falknis-Schuppe (Koord.: 765.200/212.850/1810 m bis 765.200/212.900/1900 m, vgl. Fig. 2 1). Referenz-Profil: Ein schönes Profil befindet sich in der Glegghorn-Schuppe SW der Falknis, in den Wänden, die als «Falknistürme» bezeichnet werden. Koord.: 761.000/212.380/ca. 1900 m (Basis). Mächtigkeit: 120-150 m im Westrätikon, ca. 40-45 m im Osträtikon und 60-100 m in Mittelbünden. Lithologie: vgl. Beschreibung unten. Grenzen: Die Untergrenze der Formation wird direkt über der letzten mächtigen Falknisbreccien-Bank gezogen. Das Dach der Jes-Formation ist durch einen kontinuierlichen, ca. 10 m mächtigen Übergangsbereich in die Neokomflysch-Serie gekennzeichnet, welche mit einer Folge von mehreren «Grenzbreccien» sowie mit einer typischen, tonreichen Flysch-Fazies beginnt. Alter: Oberes Tithon bis unterstes Berriasien. Verbreitung: Die Jes-Formation ist in allen grösseren Aufschlüssen der Falknis-Decke gut abtrennbar und überall in ähnlicher Lithologie verbreitet.
Neubearbeitung
Allemann Franz (2002): Erläuterungen zur geologischen Karte des Fürstentums Liechtenstein 1:25 000. , Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Vaduz), 129 S.
Wichtige Publikationen
  • Allemann Franz (2002): Erläuterungen zur geologischen Karte des Fürstentums Liechtenstein 1:25 000. , Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Vaduz), 129 S.

Material und Varia

Anwendungen
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