«Globorotalienschichten»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 220 G: 220 B: 145
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
Je nach Auffassung/Autor wurden diese Schichten als basaler Teil der Flysch, als Übergangshorizont oder als «tertiärer Anteil» der Couches Rouges betrachtet (siehe Préalpen).

Nomenklatur

Deutsch
«Globorotalienschichten»
Französisch
«Globorotalienschichten»
Italienisch
«Globorotalienschichten»
Englisch
«Globorotalienschichten»
Herkunft des Namens

Namensgebende Fossilien: Globorotalia sp.

Historische Varianten
Couches Rouges = Globorotalienschichten in Couches Rouges-Fazies (Gees 1954), Globorotalienschichten (Allemann & Blaser 1951, Allemann 1952), Globorotalien-Schichten (Friebe 2007)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
30-50 m (Allemann & Blaser 1951)

Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
Rascher Übergang aus den Couches Rouges (Glaukonit verschwindet, Ton und Kalkgehalt nimmt zu) oder lokal direkt auf dem Sulzfluh-Kalk.
Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Thanétien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Danien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
Paleozän (Allemann & Blaser 1951, Friebe 2007)

Geografie

Paläogeografie
Von der Sulzfluh bis Liechtenstein.
Typusregion
Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Falknis-Decke Sulzfluh-Decke
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Allemann Franz, Blaser Rudolf (1951): Vorläufige Mitteilungen über die Flyschbildungen im Fürstentum Liechtenstein. , Eclogae geol. Helv. 43/2 (1950), 187-200

S.198: Die „Globorotaliensehichten" umfassen eine heterogene Gesteinsfolge. An der Basis der Serie wiegen graue und rötlich gefärbte Mergelschiefer und -kalke in Couches rouges-Fazies vor. Nach obenhin nehmen graue, schwarze, häufig grünliche und gelblichweisse, zum 'Teil sandige Mergel- und Tonschiefer überhand. Einzelne Bänke von Mergelkalken, Kieselkalken, Sandsteinen und polygenen Brekzien sind häufig in die Mergel-Tonschieferhorizonte eingeschaltet. In fast allen Gesteinen dieser Serie, auch im Zement verschiedener polygener Brekzien sind grosse, gut ausgebildete Globigerinen zahlreich und werden stets begleitet von einzelnen, die Serie charakterisierenden Globorotalien. Der Hauptanteil der 30 bis 50 m mächtigen „Globorotaliensehichten" dürfte ins Paleozän zu stellen sein, die Basis reicht eventuell bis ins Danien hinunter. Über dieser Serie folgt als jüngstes Schichtglied der Falknis-Decke der Flysch.
Neubearbeitung
Friebe J. Georg (2007): Vorarlberg. , Geologie der Österreichischen Bundesländer, Geologische Bundesandstalt (Wien)
Wichtige Publikationen
  • Allemann Franz (2002): Erläuterungen zur geologischen Karte des Fürstentums Liechtenstein 1:25 000. , Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Vaduz), 129 S.

Material und Varia

Anwendungen
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