Flysch der Falknis-Decke

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Darstellung, Status

Index
wf, FF
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 240 G: 215 B: 140
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch

Flysch der Falknis-Decke

Französisch
Flysch de la nappe du Falknis
Italienisch
Flysch del Falknis
Englisch

Flysch of the Falknis nappe

Herkunft des Namens

Gipfel des Falknis (GR)

Historische Varianten
Falknisflysch (Ziegler 1956), Falknis-Flysch (Cadisch & Epprecht 1958, Friebe 2007, Weissert & Stössel 2009)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
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Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
  • Spurenfossilien

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
«Globorotalienschichten»
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Lutétien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Yprésien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
Meist aufgearbeitete, kaum spezifisch bestimmbare Foraminiferen (oberes Paleozän bis ev. Untereozän ; Reichel in: Allemann & Blaser 1951), Dinoflagellaten-Zysten des frühen und mittleren Eozäns (Hochuli in: Eberhard 1984).

Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Falknis-Decke
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Allemann Franz, Blaser Rudolf (1951): Vorläufige Mitteilungen über die Flyschbildungen im Fürstentum Liechtenstein. , Eclogae geol. Helv. 43/2 (1950), 187-200

S.198: Der Flysch der Falknis-Decke stellt in seiner unteren Hälfte eine Wechsellagerung von feinkörnigen Kieselkalken und kalkigen Sandsteinen mit Mergel- und Tonschiefern dar. Die 10-100 cm mächtigen, grauen Kieselkalkbänke zerfallen plattig bis feinsttafelig, die 10 cm 2 m mächtigen, grausehwarzen Mergel- und Tonschiefer lösen sich plattig bis blättrig ab. In der oberen Hälfte nehmen die 'Ton- und Mergelschiefer überhand. Brekzien sind, abgesehen von der Transgressionsbrekzie des Flysches nur an der Basis weniger Kieselkalkbänke als 1-2 cm mächtige Lagen feststellbar. Nur an einer Stelle tritt 10 m über der Flyschuntergenze eine 40 cm starke Brekzienbank auf. Die Ton- und Mergelschiefer sind stellenweise fucoiden- und helmenthoidenreich, die Schichtflächen der plattigen Kieselkalke oft übersät mit den bekannten wulst- und knotenartigen Problematica.
Neubearbeitung
Friebe J. Georg (2007): Vorarlberg. , Geologie der Österreichischen Bundesländer, Geologische Bundesandstalt (Wien)

S.61: Falknis-Flysch (Eozän) Eine Wechsellagerung von Mergeln und Kalkmergeln wird hier als Falknis-Flysch, von EBERHARD (1984) als Globigerinenmergel bezeichnet. Diese bräunlich-grünen Mergel führen Dinoflagellaten-Zysten des unteren und mittleren Eozäns (HOCHULI in EBERHARD, 1984). In den Hangendbereichen sind Sandkalke eingeschaltet. Ihre schlecht erhaltenen Plankton-Foraminiferen sind nicht stratigraphisch verwertbar.

Wichtige Publikationen
  • Allemann Franz (2002): Erläuterungen zur geologischen Karte des Fürstentums Liechtenstein 1:25 000. , Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Vaduz), 129 S.

Material und Varia

Anwendungen
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