Kesch-Gneis

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Darstellung, Status

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GOK
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Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
Der Kesch-Gneis unterscheidet sich vom Forun-Gneis (GO) durch einen höheren Biotitgehalt, eine ausgeprägte Lamination und die dünnen Quarz-, Glimmer- und Feldspatlagen.

Nomenklatur

Deutsch
Kesch-Gneis
Französisch
Gneiss du (Piz) Kesch
Italienisch
Gneiss del (Piz) Kesch
Englisch
Kesch Gneiss
Herkunft des Namens

Piz Kesch (GR), Bergün

Historische Varianten
Keschmasse = Gneise der Keschmasse = Gneise des Kesch = Keschgneis (Eggenberger 1925), Biotitreiche Streifengneise [der Keschgruppe], inkl. Kesch-Gneis (Bearth 1932), Gneis "Typ Kesch", Kristallinmasse des Piz Kesch = Kesch-Gneis (Furrer et al. 2015), Kesch-Streifengneis (Meyer 2017)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
An der Typlokalität wurde der Kesch-Gneis stark durch Kataklase verändert.
Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
  • gneiss (splitting in cm- or dm sized plates)
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Orthogneise des Ordoviziums
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Ordovizium
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Ordovizium
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
1,7 Ga (Liebetrau & Nägler 1994)

Geografie

Paläogeografie
Piz Kesch – Piz Val Müra, Tschimas da Tisch.
Typusregion
-
Typlokalität
  • Piz Kesch (GR)
    Merkmale des Ortes
    • typical facies
    Koordinaten
    • (2786410 / 1166235)
    Notizen
    • An der Typlokalität wurde der Kesch-Gneis stark durch Kataklase verändert.
Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Silvretta
  • S-chanf :
    inkl. Suvsilvrettide Linsen
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Furrer Heinz, Froitzheim N. Maisch M., Heierli H. (2015): Blatt 1237 Albulapass. , Geol. Atlas Schweiz 1:25'000, Erläut. 81

S.41: Der Kesch-Gneis unterscheidet sich vom Forun-Gneis (GO) durch einen höheren Biotitgehalt, eine ausgeprägte Lamination und die dünnen Quarz-, Glimmer- und Feldspatlagen. Er enthält zudem hornfelsartige glimmerreiche Schmitzen, die parallel zur Schieferung eingeregelt sind. Feine Risse senkrecht zum Streckungslinear deuten geringe Verschiebungen an.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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