Forun-Augengneis

Zur Übersicht

Darstellung, Status

Index
GO-F
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 245 G: 170 B: 175
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Forun-Augengneis
Französisch
Gneiss oeillé du (Piz) Forun
Italienisch
Gneiss occhiadino del (Piz) Forun
Englisch
Forun Augengneiss
Herkunft des Namens

Piz Forun (GR)

Historische Varianten
Grobflaserige Augengneise [der Gruppe Piz Forum-Piz Murtelet] (Bearth 1932b), Grobflaserige Augengneise vom Typus Piz Forun (Bearth et al. 1987), Grobflaserige Augengneise vom Typus Piz Forun = Forun-Gneis (Furrer et al. 2015)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
  • gneiss (splitting in cm- or dm sized plates)
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Orthogneise des Ordoviziums
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Ordovizium
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Ordovizium
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Piz Forun - Piz Murtelet.
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
-
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Silvretta
  • S-chanf :
    inkl. Suvsilvrettide Linsen
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Neubearbeitung
Furrer Heinz, Froitzheim N. Maisch M., Heierli H. (2015): Blatt 1237 Albulapass. , Geol. Atlas Schweiz 1:25'000, Erläut. 81

S.41: Hauptgemengteile sind Quarz, Kalifeldspat, Plagioklas und Biotit. Untergeordnet treten Muskovit und akzessorisch Apatit, Monazit, Zirkon und Granat auf. Charakteristisch sind die Kalifeldspateinsprenglinge, die dem Gestein die grobflaserige, augige Textur verleihen. Der Quarz ist meist undulös, teils auch feinkörnig dynamisch rekristallisiert. Der Alkalifeldspat ist als Orthoklas, Mikroklin und Mikroperthit ausgebildet. Häufig sind Einschlüsse von idiomorphem Plagioklas und Quarz. Verbreitet ist auch Myrmekit. Plagioklas liegt als Oligoklas vor, ist häufig serizitisiert und meist reich an mikrolithischen Einschlüssen von Muskovit, Biotit, Zoisit und Epidot. Biotit ist rostbraun bis hellgelb, selten grünlich pleochroitisch (alpine Bildung ?) und oft mit Muskovit verwachsen. Die Monzoniteinschlüsse weisen pleochroitische Höfe auf. Besonders am Piz Forun finden sich zahlreiche hornfelsartige und biotitreiche Schmitzen.
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-