Schiahorn-Decke

Zur Übersicht

Darstellung, Status

Index
-
CMYK-Farbe
N/A
RGB-Farbe
R: 241 G: 239 B: 237
Rang
Decke
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültig
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Schiahorn-Decke
Französisch
nappe du Schiahorn
Italienisch
falda del Schiahorn
Englisch
Schiahorn nappe
Herkunft des Namens

Gross Schiahorn (GR), NW Davos

Historische Varianten
Aroser Dolomiten auct., Schiahorndolomit (Cadisch 1922), Schiahorn-Decke (Pfiffner 2015, Signer et al. 2018)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Trias
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Trias
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
NW der Engadin-Störung
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Adriatische :
southern continental margin / platform ,
Herkunftstyp
-
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Schiahorn-Decke
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
-
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
  • Südliche Mittagsspitz-Zone Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Zone
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Rhätikon.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Kössen-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
    Alter
    Spätes Norien - Rhät
    Mächtigkeit
    Ca. 300 m (Dössegger et al. 1982), 200-350 m (Furrer et al. 1985)
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
      Geografische Verbreitung
      Rätikon
      Typusregion
      Rätikon (GR)
      Kommentar
      Oberstes Member
    • Mitgel-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Mitgel (GR), Filisur

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Dössegger et al. 1982), 20-50 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Das Mitgel-Mb. unterscheidet sich von den übrigen Membern der Kössen-Fm. durch die überwiegenden Kalke und Dolomite und das Zurücktreten der Mergellagen. Im Gegensatz zum Schesaplana-Mb. enthält es nur noch selten Korallen- und Brachiopodenkalke.
    • Ramoz-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Ramoz (GR), Alvaneu

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Heterogene Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      20-100 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Aroser Dolomiten (GR)
      Kommentar
      Vom ähnlich ausgebildeten Alplihorn-Mb. unterscheidet es sich nur durch die fehlenden oder selten auftretenden herbstlaubfarbenen Schiefertone und die häufigeren dickbankigen bis massigen Kalke; vom Schesaplana-Mb. durch das seltene Auftreten von gebankten Korallen- und Brachiopodenkalken; vom Mitgel-Mb. und Culmet-Kalk durch die häufigen und mächtigen Mergellagen.
    • Schesaplana-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Leupold et al. 1935); wenige Meter bis über 100 m (Dössegger et al. 1982); 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
      Geografische Verbreitung
      Val Tisch
      Typusregion
      Rätikon (GR)
      Kommentar
      -
    • Alplihorn-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basales, toniges Member der Kössen-Formation mit charakteristischen schwarzen, bunt anwitternden Schiefertone: hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben ; massigere Korallen- und Brachiopodenkalke fehlen). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
      Geografische Verbreitung
      Val Tisch.
      Typusregion
      Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      Unterstes Member
  • Hauptdolomit-Gruppe (Ostalpin) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Heller, grauer bis weißlicher Dolomit mit regelmäßiger Bankung im Bereich weniger Dezimeter bis Meter. Er kann stark geklüftet und calcitgeädert sein und zeigt häufig Intrabrekzien.
    Alter
    Norien - Norien
    Mächtigkeit
    10-700 m (Leupold et al. 1935)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Bayerische Alpen (Deutschland)
    Kommentar
    -
    • Murtèr-Plattenkalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Murtèr (GR), 5 km SW Zernez

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gut und regelmässig gebankte, hellgraue, mikritische Kalke mit Lumachellen im Dach der Hauptdolomit-Gr., mit Chertkonkretionen (teilweise verkieselte Lumachellen) und seltene Dolomitlagen. Im oberen Teil treten Einlagerungen von Mergelkalken und meist dunklen Tonlagen auf.
      Alter
      Spätes Norien - Spätes Norien
      Mächtigkeit
      120 m (Furrer et al. 1985) ; 100-150 m (Trümpy 1997)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Engadiner Dolomiten (GR)
      Kommentar
      -
      • «Oberer Plattenkalk»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dünngebankte, dunkle Kalke und Kalkschiefer, mit Tonschieferlagen. Lumachellenkalke und Oolithe treten auch vor.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        80-200 m (Dössegger et al. 1982)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Unterer Plattenkalk»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gut gebankte Kalke mit Dolomitlagen.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        50-140 m (Dössegger et al. 1982)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Murteret-Dolomit Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Murteret (GR), Zernez

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis dickgebanktem Dolomit im oberen Teil der Hauptdolomit-Gruppe, mit sparitischen Pseudomorphen von Anhydritknollen.
      Alter
      Norien - Norien
      Mächtigkeit
      50-300 m (Furrer et al. 1985) ; 100-200 m im Gebiet der Kalkfazies bis 900 m gegen Norden (Trümpy et al. 1997)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Engadiner Dolomiten (GR)
      Kommentar
      -
    • Diavel-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz dal Diavel (GR) bzw. Üerts dal Diavel

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von dünnplattigen Kalken und grauen, grobgebankten Kalken (mit Zahlreichen sedimentären Strukturen), sowie Mergelzwischenlagen. Seltene Chertbildungen treten meist als Kieselschnüre und kieselige Adern auf.
      Alter
      Norien - Norien
      Mächtigkeit
      20-180 m (Furrer et al. 1985) ; Max. 180 m (Dössegger et al. 1982, Trümpy et al. 1997)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Engadiner Dolomiten (GR)
      Kommentar
      -
    • Quattervals-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Quattervals (GR), Zernez

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkelgraue, dünnbankige, teilweise verkieselte, mergelige Kalke im unteren Teil der Hauptdolomit-Gr. Die Bänke zeigen homogene oder im mm-Bereich laminierte Gefüge. Dolomit ist äusserst selten. Häufiges Auftreten von Brekzien (Komponenten oft mit rechteckiger Form im Querschnitt), Lumachellen, Dolomitisierungserscheinungen und Chertbildungen. Fossilien treten vereinzelt oder angehäuft in Lumachellen auf. Chert findet man sowohl diffus verteilt als auch konzentriert in Chertbändern, Quarzsphärolithen und silifizierten Fossilien.
      Alter
      Norien - Spätes Norien
      Mächtigkeit
      Bis zu 400 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985, Trümpy et al. 1997) für die «Quattervalsschichten» ; möglicherweise bis 700-800 m für die gesamte Formation.
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Engadiner Dolomiten (GR)
      Kommentar
      Ursprünglich wurden die Quattervals- und Pra-Gratà-Schichten als zwei eigenständige Formationen betrachtet.
      • Crappa-Mala-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Crappa Mala = «schlechte Wand» (GR), Val Cluozza, Zernez

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von graubraunen Mergeln, schwarzen Tonsteinen, tonigen braunschwarzen dünnplattigen Kalken und hellgrauen, teils knolligen Kalken, im oberen Teil der Quattervals-Fm. Die Crappa-Mala-Mergeln sind überall tektonisiert. Es treten zudem reichlich Foraminiferen, Ostracoden sowie Limonitkonkretionen auf.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        10-60 m ; 30-50 m (Somm 1965) ; ca. 50 m (Trümpy et al. 1997)
        Geografische Verbreitung
        Quattervals-Gebiet und nördliche Engadiner Dolomite (S-charl-Decke).
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        Der Crappa-Mala-Mergel kann stellenweise noch als einziger Vertreter der Quattervals-Formation innerhalb der ungegliederten Hauptdolomit-Formation erkannt werden und gilt also als wichtiger Leithorizont.
      • «Quattervals-Kalk» s.s. Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Quattervals (GR), Zernez

        Rang
        regionale Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Charakteristische kalkige Fazies des mittleren Teils (und Hauptmasse) der Quattervals-Fm.: Wechsellagerung von schwarzen Kalkschiefer und härteren, hell anwitternden Kalkbänken.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        300 m (Pozzi 1959), bis zu 400 m (Hess 1953, Dössegger et al. 1982, Furrer et al. 1985, Trümpy et al. 1987)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
      • Pra-Grata-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Cima di Prà Grata (Italia), in der M.-del-Ferro-Gruppe

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Auffallend regelmässige Wechsellagerung von hell angewitterten, dickbankigen, mikrosparitischen Kalken und Dolomiten mit dünnbankigen, dunkelgrauen Kalken im unteren Teil der Quattervals-Fm. Die Kalke entsprechen mehr oder weniger denjenigen der Rest der Formation, mit denselben Brekzien und Verkieselungen. Die Dolomite gleichen denjenigen der Hauptdolomit-Fm., sind aber oft dünner gebankt. Häufig überwiegen in den tieferen Teilen des Pra-Grata-Mb. die Kalke und in den höheren Teilen die Dolomite.
        Alter
        Mittleres Norien - Mittleres Norien
        Mächtigkeit
        200-300 m (Hess 1953), 250 m (Pozzi 1959), ? (Dössegger et al. 1982), 50-200 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Monte del Ferro / Stelvio (Italia) (Quattervals-Decke)
        Kommentar
        Früher als eigenständige Formation betrachtet.
    • Müschauns-Dolomit Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Müschauns (GR) - S-chanf

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Massig gebankter, mikrosparitischer (zuckerkörniger) Dolomit im basalen Teil der Hauptdolomit-Gr., mit dünnbankigen, teils kalkigen Einschaltungen.
      Alter
      Frühes Norien - Frühes Norien
      Mächtigkeit
      300-400 m (Hess 1953), 350 m (Pozzi 1959), 400 m (Furrer et al. 1985), bis 500 m (Trümpy et al. 1997
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Engadiner Dolomiten (GR)
      Kommentar
      -
  • Raibl-Gruppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Raibl = Cave del Predil (Seebachtal = Val del Rio del Lago, Friul, Italia)
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Heterogene Einheit bestehend aus: gelblich braunen, seltener grünlichen oder roten Tonsteinen und Feinsandsteinen (besonders im unteren Teil), Dolomiten, Kalken, sowie - im oberen Teil - Gips, Rauhwacken und Brekzien.
    Alter
    Spätes Ladinien - Carnien
    Mächtigkeit
    0-500 m (Ibele & Behrmann 2007) ; 300 oder 400 m im Landwasser-Ducan-Gebiet ; ursprüngliche Mächtigkeit: 150-200 m (Trümpy et al. 1997)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Veneto (Italia)
    Kommentar
    -
    • Fanez-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Fanezfurgga (GR), SE Davos Monstein

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Obere Einheit der Raibl-Gruppe, bestehend aus einer Abfolge von rotem Sandstein, Tonschiefer, orangem Dolomit und polymikter Dolomit-Brekzie.
      Alter
      Carnien - Carnien
      Mächtigkeit
      25−65 m (Furrer et al. 1985) ; max. ca. 80 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten (Frank 1986) [bis 300 m nach Leupold et al. 1935, jedoch für die gesamte Raibl-Gruppe?]
      Geografische Verbreitung
      Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
      Typusregion
      Ducankette (GR)
      Kommentar
      Früher als Teil der «Mingèr-Schichten» s.l.
      • Valbella-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Valbella (GR), Val Müstair ?
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberes Member der Fanez-Fm., bestehend aus polymikten Dolomit-Brekzien mit bunter, dolomitischer Matrix.
        Alter
        Carnien - Carnien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Je nach Autor wird diese Brekzie als «Hauptdolomit-Basisbrekzie» betrachtet.
      • «Fanez-Dolomit» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Fanezfurgga (GR), Davos

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Hellgraue, dünnbankige, stromatolithische Dolomite (ähnlich wie in der Mingèr-Fm.) im mittleren Teil der Fanez-Fm. Lokal treten auch Evaporite auf.
        Alter
        Carnien - Carnien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Ähnlich «Mingèr-Dolomit».
        • Stugl-Gips Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Val da Stugl (GR)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lokales Gipsvorkommen im Dach des «Fanez-Dolomit».
          Alter
          Carnien - Carnien
          Mächtigkeit
          Bis 100 m (Leupold et al. 1935). Ca. 250 m.
          Geografische Verbreitung
          SE-Seite des Mäschengrates, zwischen Igls Plans und Mäschenfurgga/Chrummhüreli.
          Typusregion
          Ducankette (GR)
          Kommentar
          -
        • Innerchrachen-Schicht Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Knolliger Emersionshorizont im mittleren bis oberen Teil der Fanez-Fm.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          2,3 bis 3,7 m (Frank 1986)
          Geografische Verbreitung
          Ducangebiet.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Mezdi-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Mezdi (GR), Val Müstair

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte, dichte Tonstein-Sequenz mit zwischengeschalteten, dunklen, oolithischen Muschelkalken sowie orangen, verwitterten Dolomiten im mittleren Teil der Fanez-Fm. Echinoderme sind verbreitet.
        Alter
        Carnien - Carnien
        Mächtigkeit
        12−20 m am Piz Mezdi, ca. 16 m am Ofenpass (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; oft tektonisch gestört
        Geografische Verbreitung
        Nur in den südlichen Engadiner Dolomiten entwickelt (südlich der Ofenpassstrasse ; sog. Südfazies).
        Typusregion
        Val Müstari (GR) (S-charl-Decke)
        Kommentar
        Mittleres Member
      • Cluozza-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Cluozza (GR), S Zernez

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Leithorizont (unteres Member) der Fanez-Fm., bestehend aus linsenartigen meist roten, seltener grünen oder grauen, Sand- und Siltsteinbänken (Arkose). Gegen oben zunehmend gröber werdende Siliziklastika mit einer dolomitischen, fossilreichen Bank an der Basis und starker Oxidation von oben her (Rotfärbung). Siliziklastika weisen zudem kleinräumige Kreuzschichtungen mit flacher Schrägschichtung auf.
        Alter
        Carnien - Carnien
        Mächtigkeit
        5 m in den Südöstlichen Engadiner Dolomiten bis max. 10,5 m im Ducan (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; ca. 8 m (Leupold et al. 1935)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Gilt als wichtiger und deutlich unterscheidbarer siliziklastischer Korrelationshorizont.
    • Mingèr-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Mingèr (GR), Scuol

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Untere Einheit der Raibl-Gruppe: an der Basis, Rauhwacken mit mehreren Einschaltungen aus dünnen, feinkörnigen Dolomitbänken (sowie lokal alkali-basaltische Intrusionen und Gipskörper) ; darüber dünnbankige, stromatolithische Dolomite.
      Alter
      Spätestes Ladinien - Frühes Carnien
      Mächtigkeit
      Max. ca. 220 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten, ca. 170 m im Ducangebiet, ca. 120 m in der Val S-charl (Frank 1986) ; 120−230 m (Furrer et al. 1985) ; [bis 400 m im Ducangebiet (Leupold et al. 1935)]
      Geografische Verbreitung
      Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
      Typusregion
      Val Mingèr (GR), Seitental des Val S-charl
      Kommentar
      -
      • «Mingèr-Dolomit» s.s. Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Mingèr (GR), Scuol

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberes Member der Mingèr-Fm., bestehend aus hellem, dünnbankigem, stromatolithischem Dolomit. Einschaltungen von dunklen Tonsteinen und mergeligen gelben Dolomiten mit feiner Bankung treten im unteren Teil auf.
        Alter
        Spätes Ladinien - Frühes Carnien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Mora-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Mora (GR)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unteres Member der Mingèr-Formation, bestehend aus Rauhwacken und bunten Tonschiefern, mit mehreren Einschaltungen aus dünnen feinkörnigen Dolomitbänken, die teils sehr ähnlich sind wie im liegenden Parai-Alba-Mb. (Altein-Fm.). Alkali-basaltische Intrusionen in Form von Sills und Dykes treten am Piz dal Döss Radond auf. Lokal kommen Gipskörper vor (Alp da Munt).
        Alter
        Spätes Ladinien - Frühes Carnien
        Mächtigkeit
        Mindestens 20 m in wenig gestörten Profilen (Frank 1986, Furrer et al. 1985).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Früher als «obere Rauhwacke» bezeichnet. Gilt oftmals als plastischer Abscherhorizont.
        • Alp-da-Munt-Gips Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Alp da Munt (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lokales, linsiges Gipsvorkommen der Raibl-Gruppe.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Alp da Munt, Männli
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Praspöl-Tuff Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Praspöl (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Döss-Radond-Vulkanite Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Piz dal Döss Radond (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Basische Vulkanite (Diabas, Diabastuff) der Mingèr-Fm.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Östliche Turettaskette und Piz Lad (Umbrailgebiet).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          "Ähnliche Eruptivgesteine sind im Unterostalpin am Murtiröl (Furrer 1985), im Berninagebiet (Piz Alv, Sassalbo) und in der Tschirpen-Decke bekannt (Naef 1987)." (Frank 1986)
  • Fuorn-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Il Fuorn (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Heterogene Abfolge aus grünen, roten oder hellgrauen, quarzreichen Sand- und Siltsteinen, braunen, karbonatischen Sandsteinen und gelbem, sandigem Dolomit. Lokal mit Evaporitlagen (Val di Gess).
    Alter
    Frühe Trias - Frühes Anisien
    Mächtigkeit
    Max. 70-75 m in den Engadiner Dolomiten. Sehr reduziert im Unterostalpin.
    Geografische Verbreitung
    Alle ober- und unterostalpine Einheiten in Graubünden. Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
    Kommentar
    Entspricht dem (Alpiner bzw. Tiroler) «Buntsandstein» der Früheren Autoren.
    • Punt-la-Drossa-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Punt la Drossa (GR), Val dal Fuorn

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelbbraune, gutgebankte, karbonatreiche Sandsteine im oberen Teil der Fuorn-Fm. Sandige Kalke und Dolomite, Rauwacken («untere Rauhwacke») und Siltschiefer treten auch auf.
      Alter
      Frühe Trias - Frühes Anisien
      Mächtigkeit
      Bei Punt la Drossa 27 m mächtig (Furrer et al. 1985). 20-25 m (Leupold et al. 1935). Mittelwert: ca. 10-12 m.
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Früher als Member des «alpinen Muschelkalkes» betrachtet (Hirsch 1966).
      • Evaporiti dei Gessi Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gess = I Gessi (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale evaporitische Ablagerungen im Dach der Fuorn-Fm. der südlichen Bernina-Decke (Stretta).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 30 m (Furrer et al. 1985).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Untere Rauhwacke»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Helle bis gelbe Rauwacke mit dünne mikritische Dolomitlagen an der Grenze zwischen detritischer und karbonatischer Triassedimente des Ostalpins in der Region Albulapass-Livignio.
        Alter
        Spätes Anisien - Frühes Ladinien
        Mächtigkeit
        20-25 m (Leupold et al. 1935).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Ersetzt die S-charl-Fm. in der Bernina-Decke und südliche Err-Decke.
    • «Pflanzen-Quarzit» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Zyklische Abfolge von gradierten, lauchgrünen, nahezu karbonatfreien Sandsteinen, im mittleren Teil der Fuorn-Fm. («alpiner Buntsandstein»). Lokal mit Pflanzenresten im Dach.
      Alter
      Frühe Trias - Frühes Anisien
      Mächtigkeit
      20 m in der Ducankette, bis 40 m im Landwasser (Leupold et al. 1935).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Unteres Member» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Braune, karbonatreiche Sandsteine und Siltlagen der Basis der Fuorn-Fm., teils vergleichbar mit der liegenden Chazforà-Formation.
      Alter
      Frühe Trias - Frühe Trias
      Mächtigkeit
      Ca. 27 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Unteres Member
  • Chazforà-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hochebene Chazforà (GR), NW Piz Turettas

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Obere Einheit der Val-Müstair-Gruppe («Münstertaler Verrucano»), bestehend aus massigen bis gebankten, meist graugrünen Konglomeraten, Sand- und Siltsteinen mit Komponenten aus permischen Vulkaniten (Ruina-Formation) und aus dem kristallinen Grundgebirge in verschiedenen Verhältnissen. Die Lithologien zeigen eindeutig fluviatile Sedimentationsgefüge und die Korngrösse wird von der Basis bis zur Obergrenze der Formation generell kleiner.
    Alter
    Spätes Perm - Frühe Trias
    Mächtigkeit
    Bis zu 650 m im Typusgebiet (Furrer et al. 1985) , ca. 350 m am Spi da Vau.
    Geografische Verbreitung
    Taunter Pizza, Piz Lad, Il Fuorn, Val S-charl, Val d’Uina, Avignatal, Jaggl (S-charl-Decke), S-chanf, Alp Chaschauna, Alpe Trela (Ortler-Decke), Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
    Kommentar
    Entspricht dem oberen Teil des «Münstertaler Verrucano», sowie dem basalen Teil des «Alpiner Buntsandstein» der früheren Autoren.
    • Tuors-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Tuors (GR), 4 km ENE Bergün

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Feinkörnige, gut gebankte Sandsteine, verzahnt mit dicken Konglomeratlagen mit eckigen Quarzadern, im oberen Teil der Chazforà-Fm. des Ducan- und Landwassergebiets.
      Alter
      Frühe Trias - Frühe Trias
      Mächtigkeit
      200 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Albula-, Ducan- und Landwassergebiet.
      Typusregion
      Albulagebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      -
    • Val-Püra-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Püra (GR), oberhalb Alp Chaschauna

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale Basalbrekzie der Chazforà-Fm. in der Region S-chanf und Federia.
      Alter
      Spätes Perm - Spätes Perm
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Region S-chanf und Federia.
      Typusregion
      Val Chaschauna (GR)
      Kommentar
      -