«Zürich-Schichten»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 250 G: 225 B: 190
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Zürich-Schichten»
Französisch
«Couches de Zurich»
Italienisch
«Strati di Zurigo»
Englisch
«Zurich Beds»
Herkunft des Namens
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Historische Varianten
Zürich-Schichten = Zurich Series = Zürich-Phasen (Pavoni 1957, revidiert 1960b).
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Mittlerer Teil der OSM-II zwischen den ersten Ophiolith-Sandsteinen (oberhalb des Küsnacht-Bentonits) bis und mit Leimbach-Bentonit bzw. Fellitobel-Süsswasserkalk.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
122 m ; ca. 210 m (Pavoni 1960b).

Komponenten

Lithologien
  • Kalkstein
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • bentonite
  • Nagelfluh
Mineralien
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Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Alter

Alter Top
Langhien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Langhien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Pavoni Nazario (1957): Geologie der Zürcher Molasse zwischen Albiskamm und Pfannenstiel. , Vjschr. natf. Ges. Zürich 102, 117

S.263: Die Zürich-Schichten beginnen mit den Ophiolith-Sandstein- und Nagelfluhschüttungen vom Sihlzopf. Sie umfassen neben diesen die Entlisbergmergel, den unteren und mittleren Abschnitt der Rütschlibachserie.

Neubearbeitung
Habicht J. K. A. (1987): Schweizerisches Mittelland (Molasse). , Internationales Stratigraphisches Lexikon Vol.1 Fasc.7b
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • Fellitobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Fellitobel (ZH) beim Türlersee, Langnau am Albis

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Lokales bis regionales Leitniveau aus Süsswasserkalkbänken ca. 320 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Lokale, auf die südliche Albiskette beschränkte Verbreitung: an den Hängen beidseits des Türlersees (ZH) und bis nach Riedmatt (ZH) und Tüfenbach (ZH) verfolgbar, vermutlich auch im Wüesttobel (684512/233225). Die nachgewiesene Ausdehnung dieses Süsswasserkalkniveaus beträgt damit ca. 10 km2.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Leimbach-Bentonit Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Leimbach (ZH)

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 300 - 310 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 14.20 +/- 0.08 Ma datiert (Gubler et al 1992).
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Aihltal (Rütschlibach bei Leimbach ZH), Albis-Gebiet (Langnau a.A., Hedingertobel), Grüenhaldentobel 2 km SW Birmensdorf.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Rütschlibach–Riedhof-Süsswasserkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Rütschlibach (ZH), Zürich bzw. Riedhof in Ried (ZH) bei Aeugstertal (siehe auch Bergwerk Riedhof).

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 290 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus fossilreichen, limnischen Kalkbänken mit häufig begleitender Kohle.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Auf der Ostseite der Albiskette von Langnau a.A. (ZH) bis zum Felsenegggrat bei Adliswil (ZH) praktisch durchgehend verfolgbar, vom Rütschlibach bei Leimbach (ZH) bis an die Waldegg bei Albisrieden (ZH), im Reppischtal (ZH): bei Ried-Aeugstertal (Kohlebergwerk Riedhof) und Aufschluss am Ufer des Türlersees (heute nicht mehr sichtbar). Die bekannte Ausdehnung des Rütschlibach-Riedhof-Süsswasserkalkes beträgt mindestens 50 km².
    Typusregion
    Reppischtal (ZH)
    Kommentar
    -
  • Äntlisberg–Doldertobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Äntlisberg/Entlisberg (ZH) im Sihltal, Zürich bzw. Doldertobel (ZH), oberhalb Zürich.

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 240 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Knollenkalk und limnischen Ablagerungen mit Stinkkalk.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Im Sihltal am Westhang des Äntlisbergs (ZH; 681720/242680), im Doldertobel bzw. Wolfbach (ZH; 685070/247590), im Seitenbach des Küsnachtertobels (ZH; 688490/241560), im Arnerbach zwischen Waldegg (AG) und Unterlunkhofen (AG; 672542/241058). Vermutlich ist auch der von Büchi (1956) im Hedingertobel (ZH) erwähnte Stinkkalk (676692/239137) diesem Niveau zuzuordnen. Dieses Süsswasserkalkniveau ist auf einer Fläche von ca. 200 km² nachzuweisen.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Vor 1960 wurde das limnische Niveau am Äntlisberg als Äquivalent des Wehrenbach-Niveaus betrachtet (siehe Pavoni 1960 S.39).
  • Fossilhorizont Sagentobel Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Sagentobel (ZH)

    Rang
    biostratigraphischer Horizont
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Der Fossilhorizont tritt 9 - 12 m unter dem Doldertobel-Süsswasserkalk (Habicht 1987) in den Zürich-Schichten vor, jedoch 30 m über der Basis der Konglomeratstufe.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Nach Pavoni (1957) liegt dieser Horizont im mittleren Abschnitt der Zürich-Schichten.
  • Wehrenbach-Süsswasserkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Wehrenbachtobel (ZH), Zollikon bzw. Höckler (ZH), Zürich.

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 140 - 150 bzw. 205 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus weissgrauem Knollenkalk, dunklem bituminösem Mergel und gelbbraunem Stinkkalk, stellenweise mit Kohle.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    4,4 m an der Typlokalität (Habicht 1987)
    Geografische Verbreitung
    Im Küsnachter Tobel am Wulp-Hügel (ZH; 688175/241848), am Heslibach (ZH; 688394/240665), im nördlichen Sihltal (ZH). Die bekannte Ausdehnung dieses Süsswasserkalkhorizonts beträgt mindestens 150 km².
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Weitere Leitniveaus ähnlichen Charakters sind über und unter dem Wehrenbach-Niveau vorhanden. Nicht alle ursprünglich als Wehrenbach-Niveau beschriebenen Vorkommen gehören diesem Niveau an.
  • Sihlzopf-Ophiolithnagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Ophiolith-Sandstein- und Nagelfluh an der Basis der Zürich-Schichten.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -