Wenigerweier-Nagelfluh

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 195 G: 200 B: 130
Rang
lithostratigraphische Bank
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
lokaler Begriff (informell)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Wenigerweier-Nagelfluh
Französisch
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Italienisch
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Englisch
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Herkunft des Namens

Wenigerweier (SG)

Historische Varianten
Basiskonglomerat, Nagelfluh am Wenigersee bei St.Gallen = Nagelfluh vom Wenigersee = Nagelfluh der Zone Wenigersee (Früh 1890), Wenigerweier-Nagelfluh (Falkner & Ludwig 1903a, Habicht 1987), Wenigersee-Nagelfluhen (Dietrich 1969), Burdigales Basiskonglomerat (Habicht 1987)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Geröllpetrographie: < 20 % Kristallingesteine (Granit, Ophiolith)
Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
5 m im Toggenburg und im Osten, 20 m an der Sitter und an der Steinach, 40 m E der Goldach und an der Urnäsch (Doppelbank),

Komponenten

Lithologien
  • Nagelfluh
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Burdigalien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Burdigalien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Über 70 km vom oberen Zürichsee und Goldingertobel über Wattwil und südlich an St. Gallen vorbei bis zum Bodensee verfolgbar.
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Früh J.-J. (1890): Beiträge zur Kenntnis der Nagelfluh der Schweiz. , Denkschr. Schweiz, natf. Ges. 30 (1888-1890)
Neubearbeitung
Habicht J. K. A. (1987): Schweizerisches Mittelland (Molasse). , Internationales Stratigraphisches Lexikon Vol.1 Fasc.7b

WENIGERWEIER-NAGELFLUH (OMM ; «Burdigalien») Falkner, Ch. & Ludwig, A, (1903a): Beiträge zur Geologie der Umgebung von St. Gallen. -Jb. natw. Ges. St. Gallen (1901/02), p.515. Synonym ist >>> Burdigales Basiskonglomerat. Die Nagelfluh war bereits von Früh (1890: 43, 46, 75) als basale Nagelfluh der OMM erkannt worden, was von späteren Autoren (Renz 1937b, Büchi & Hofmann 1945a, Büchi 1950 und 1955) bestätigt wurde. Offenbar weil dieses Konglomerat hier, anders als weiter östlich, noch im nichtmarinen Faziesbereich liegt, stellten Falkner & Ludwig die Wenigerweier-Nagelfluh in die Untere Süsswassermolasse («Aquitanien»). Zeitlich gehört sie indessen zweifellos an die Basis der OMM.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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