Untere Süsswassermolasse (USM)

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Darstellung, Status

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o3-m1
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-
RGB-Farbe
R: 220 G: 200 B: 180
Rang
lithostratigraphische Gruppe
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch

Untere Süsswassermolasse (USM)

Französisch

Molasse d'eau douce inférieure (USM)

Italienisch

Molasse d'acqua dolce inferiore (USM)

Englisch

Lower Freshwater Molasse (USM)

Herkunft des Namens

Zweitunterster, fluvio-lakustrischer Teil der Molasseabfolge.

Historische Varianten
--- (Escher von der Linth 1844), Oligocäne Molasse, Untere Suesswassermolasse (USM) = Molasse d'eau douce inférieure (MDI), «molasse chattienne et aquitanienne» auct.
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Die USM ist charakterisiert durch fluviatil-kontinentale Sedimente. Der Wechsel vom marinen zum kontinentalen Milieu hängt mit einem weltweiten Abfall des Meeresspiegels zusammen. In der USM bauten sich nebeneinander mehrere Schuttfächer auf (Schlunegger et al. 1996, Kempf et al. 1999, Berger 1996). Im Süden wurden proximale grobklastische Konglomerate (Nagelfluhen) geschüttet mit Geröllen aus den ostalpinen Decken, welche aus mesozoischen Sedimenten und einer kristallinen Unterlage bestehen. Entsprechend enthalten die älteren Nagelfluhen ein Komponentenspektrum mit Dolomiten, Kalken, Sandsteinen und Radiolariten. Kristallingesteine treten als Gerölle erst in den jüngeren Nagelfluhen auf. Im distalen Bereich der Schuttfächer dominieren Sandsteine und Mergel. Die Mergel wurden auch auf den Überschwemmungsebenen neben den Schuttfächern abgelagert. Die Schuttfächer progradierten mit der Zeit ins Vorlandbecken hinaus, weshalb sich in einem Vertikalprofil grobklastische proximale Sedimente über den älteren distalen feinklastischen Sedimenten ablagerten ("coarsening-upward"-Megazyklen). (O. Adrian Pfiffner, Geologie der Alpen, 3. Auflage 2015, S. 156-157)

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
100 - 4000 m ; über 3300 m in der Bohrung Linden (Maurer et al. 1978) ; ca. 3200 m in der Bohrung St. Gallen (Schlanke 2015)

Komponenten

Lithologien
  • Konglomerat (Psephite, Rudit) : grain > 2 mm (psephite / rudite: elements = gravel, boulder, block)
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Mergelstein
  • Nagelfluh
Mineralien
-
Fossilien
  • Vertebraten
  • Gastropoden
  • Pflanzen : Plantae
  • Säugetiere

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
UMM, direkt auf dem Siderolithikum oder auf den mesozoischen Serien.
Stratigraphische Diskussion
Die USM wird in einen älteren karbonatreichen (USM-I, «Chattien» auct.) und einen jüngeren «granitischen» (USM-II, «Aquitanien» auct.) Teil gegliedert.

Alter

Alter Top
spätes Aquitanien
Bermerkungen zu Top

Spätes Aquitanien (ca. 21 Ma), lokal bis frühes Burdigalien (MN3b).

Alter Basis
spätes Rupélien
Bermerkungen zu Basis

Spätes Rupélien (MP24, ca. 30 Ma)

Datierungsmethode

Biostratigraphie (Engesser & Mödden 1997) und Magnetostratigraphie (Kempf et al. 1997 und 1999). Zwischen 31.5 - 30 und 19 Ma (REF) oder 30 - 21 Ma (Kälin & Kempf 2009).

Geografie

Paläogeografie
Westschweiz, sowie Subalpine Molasse.
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Progradierende alluviale Schuttfächer, übergehend in Alluvialebene mit sandigen Rinnen, ausgedehnten Seen und Sümpfen, Bodenbildungen sowie zeitweisen Playas (Evaporite).
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
GeoMol Schweiz Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
-
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
369
  • USM-III Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Süsswasser-Abfolge von lokaler bis regionaler Verbreitung, die als Altersäquivalent zu der marinen Luzern-Formation (OMM-I) abgelagert wurde.
    Alter
    frühes Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Sommersberg-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Sommersbergs (AR) - Gais

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von gelben Mergeln, Kalksandsteinen und Nagelfluhen mit sehr grossen Geröllen (max. 80 cm ; häufiges Vorkommen von Nummulitenkalken und Vorherrschen von gelben Flyschsandkalken). Nahezu reine Kalknagelfluh an der Basis und reichlich Kristallin-führend im Dach.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      Ca. 600 m (Renz 1937b).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz: zwischen Altstätten (Rheintal) und Hohegg unmittelbar südlich von Gais (AR).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Büebig-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Büebigtobel (SG), westlich Alstätten

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelzone im unteren Teil der Sommersberg-Schüttung mit vereinzelten Geröllschüttungen.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Brendenbach-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Brendenbach (SG) - Altstätten

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mergelabfolge, die als terrestrisches Äquivalent der OMM betrachtet wird. Enthält die sogenannte «Obere Grenznagelfluh» (Bilchen/Gais bis Altstätten) im Dach.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      250 m (Hofmann 1957a) oder 350 m (Büchi 1950).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • USM-II Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von "granitischem" Sandstein und bunten Mergeln. Bunte Nagelfluh kommt dazu in Schuttfächern der Subalpine Molasse vor. Im oberen Teil der USM-II treten Mergel gehäuft regional vor (siehe z.B. «oberaquitane Mergelzone» im Bereich der Hörnli-Schüttung oder der «Oberen Bunten Molasse» am Jurasüdfuss).
    Alter
    Aquitanien - frühestes Burdigalien
    Mächtigkeit
    0 - 750 m am Jurasüdfuss, 750 - 1000 m im Mittelland, 1000 - 2000 m gegen die Alpen (Schwab 1960).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Die Sandstein-Fazien sind gut repräsentiert in der West-Schweiz ("Molasse grise de Lausanne", Wallenried) und in der Subalpinen Molasse («Granitische Molasse»), während die Bunten Mergel (Gümmenen-Fm., Obere Bunte Molasse) gegen NE ab dem Berner Seeland vorherrschen.
    • «Obere bunte Molasse» (subjurassiche USM-II) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      USM-II des Nordschweizer Jurasüdfusses bestehend aus einer Abfolge von bunten (roten, violetten und grünen, gelegentlich auch hellgrauen bis schwarzen) Schlammsteinen und Mergeln, die mit gelben bis braunen Bänken aus Knauersandstein oder kalkhaltigem Sandstein wechsellagern. Rasche Fazieswechsel und fehlende Leithorizonte machen eine Unterteilung der Abfolge nicht möglich. Im oberen Abschnitt schalten sich jedoch z.T. Nester und Horizonte mit Kristallin-führenden Geröllen ein. Der Sandstein führt vereinzelt Aufarbeitungslagen mit Mergelgeröllen sowie Kalkkonkretionen (Caliche).
      Alter
      spätes Chattien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Tiefbohrung Altishofen: 520 m, nördlich Zofingen: ca. 100 - 150 m, Kartenblatt 113 Murgenthal: ca 450 m, Tiefbohrung Schafisheim: 106 m (Jordan et al. 2011).
      Geografische Verbreitung
      Westschweiz, Berner Mittelland, Aargauer und Zürcher Jurasüdfuss (z.B. Ziegeleigrube Rafz), aareaufwärts des Elektrizitätswerkes Bannwil (BE), im Unterlauf der Önz in der Umgebung von Stadönz (BE), südlich Roggwil (BE), St. Urban (LU), beim Unterwald (AG), Glashütten (AG), beim Boowald (AG), nördlich Pfaffnau (LU), in der Gegend des Chilchbergs (AG), nördlich Strengelbach (AG).
      Typusregion
      Umgebung von Yverdon (VD)
      Kommentar
      -
      • Fossilhorizont Oberentfelden-Eistel-1 Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Engstel südöstlich von Oberentfelden (AG)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kleinsäugerfundstelle der Obere Bunte Molasse.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Fossilhorizont Wischberg Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Gümmenen-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gümmenen (BE), Unteres Saanental

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Obere, sandig-mergelige USM des Berner Mittellandes: relativ weiche, leichte verwitterbare, poröse Abfolge aus grau bis graubeigem, z.T. knauerig verhärtetem Fein- bis Grobsandstein mit Einschaltungen von buntem, oft rötlichem, geflecktem, tonig bis sandigem Mergel bzw. Schlammstein (Mudstone), Mergelton, Ton- und Siltstein sowie vereinzelt Süsswasserkalk. Rasche vertikale und horizontale Fazieswechsel sind kennzeichnend, sodass innerhalb der gesamten Abfolge keine grossräumigen Leithorizonte auftreten und v.a. Abschnitte mit Sandsteinbänken oder Mergellagen dominieren.
      Alter
      frühes Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Über 800 m im Raum Bern (Isler 2005) ; rund 800 m bei Lyss (Antenen 1971) ; 700 m am Jäissberg (Schuppli 1950) ; nur 160 m am Mont Vully aufgeschlossen (Becker 1972).
      (Obere) Bunte Mergel der Gümmenen-Fm., mit eine Sandstein-Bank (Hinderi Rewag, 2 km N Gümmenen, Koord. 2585830 / 1202270 ; 19.09.2015 - A. Morard).
      (Obere) Bunte Mergel der Gümmenen-Fm., mit eine Sandstein-Bank (Hinderi Rewag, 2 km N Gümmenen, Koord. 2585830 / 1202270 ; 19.09.2015 - A. Morard).
      Geografische Verbreitung
      Freiburger und Berner Mittelland (Saanetal unterhalb Laupen, Bibera, Murten, Ostende – Cudrefin, Villars-le-Grand, Mont Vully), östlich bis in der Gegend von Bern (Aaretal) und Schwarzenburg (Sensetal).
      Typusregion
      Berner Mittelland (BE)
      Kommentar
      Gleiche Abfolge wie im oberen Teil der «Zinshölzli-Schichten sensu Schär 1967», d.h. ohne die «Zinshölzli-Schichten sensu Staub 1938» die zur USM-I gehören.
      • «Zone der oberen Knauermolasse»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberer Teil der Gümmenen-Fm. (bzw. der «Zinshölzli-Schichten») bestehend aus glimmerreichen, zum Teil knauerig verhärteten, gelblichen Sandsteinbänken mit Bändern von grauen, teilweise roten Mergeln und Tonsteinen.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Zone der roten Ziegeleitone»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunter, besonders roter und grauer Mergel und Tonstein mit dünnen Bänken von weichem Sandstein.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Wenig mächtige Einheit.
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Ziegeleigrube Pieterlen (BE).
        Kommentar
        -
      • «Zone der unteren Knauermolasse»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mächtige Sandsteinbänke mit Zwischenlagen von grünlich-grauem Mergel an der Grenze USM-I/USM-II.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Molasse grise de Lausanne Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lausanne (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      USM-II de Suisse occidentale, constituée d'une succession de séquences chenalisées, latéralement discontinues, avec alternance de grès tendres à ciment calcaréo-argileux et de marnes silteuses subordonnées, souvent bariolées («Grès et marnes bigarrés»). Présence locale de calcaires d'eau douce et d'un niveau de bentonite (Bois-Genoud).
      Alter
      Aquitanien - frühes Burdigalien
      Mächtigkeit
      800 m en secteur distal, jusqu'à 1030-1100 m en secteur proximal (Weidmann 1988)
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne
      Molasse grise de Lausanne
      Geografische Verbreitung
      Suisse occidentale (de Genève à Morat, en passant par Yverdon et Wallenried). La Molasse grise subalpine dessine une longue bande subverticale depuis la Paudèze jusqu'à Moudon).
      Typusregion
      Région lausannoise (Flon lausannois, Tunnel, Borde Signal de Sauvabelin, Bois-de-Vaux, Bois-Genoud) et Jorat
      Kommentar
      -
      • Bentonite de Bois-Genoud Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        carrière de Bois-Genoud, Romanel-sur-Lausanne (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Grès de Clamagnaulaz

        Herkunft des Namens

        Fin de Clamagnaulaz (FR), Montagny

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Faciès à prédominance gréseuse (remplissage de chenaux) de la Molasse grise de Lausanne (principalement dans la partie supérieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Terme à abandonner (Berger 1985): la séparation des Couches de l'Arbogne, plus marneuses, ne se justifie pas, les concentrations de grès étant dues à la présence locale de chenaux.
      • Couches de l'Arbogne

        Herkunft des Namens

        Pont de l'Arbogne, Montagny (FR)

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Faciès à prédominance marneuse de la Molasse grise de Lausanne, composé d'une alternance de marnes bariolées, grès marneux et grès calcaires durs (principalement dans la partie inférieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Le long de l'Arbogne entre Corcelles-près-Payerne (VD) et Montagny (FR)
        Kommentar
        Terme à abandonner (Berger 1985): la séparation des Grès de Clamagnaulaz, plus gréseux (présence locale de chenaux), ne se justifie pas.
      • Grès de Cuarny Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Cuarny (VD), près d'Yverdon

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Niveau gréseux à microconglomératique situé à la base de la Molasse grise de Lausanne, à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse (GMGG) sous-jacents: grès micacés riches en épidote, plaquetés, à stratification entrecroisée.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        30-40 m dans la région d'Yverdon (Jordi 1995)
        Le Grès de Cuarny forme un ressaut à la base des «Grès et marnes bigarrés» (= Molasse grise de Lausanne), à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sous-jacents. (Gressy/VD, coord. 2538650 / 1177650 ; 22.04.2015 – A. Morard)
        Le Grès de Cuarny forme un ressaut à la base des «Grès et marnes bigarrés» (= Molasse grise de Lausanne), à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sous-jacents. (Gressy/VD, coord. 2538650 / 1177650 ; 22.04.2015 – A. Morard)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Formation der Granitischen Molasse Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Die Bezeichnung «granitisch» bezieht sich auf den hohen Gehalt an Quarz-, (roten) Feldspat- und Glimmerkomponenten sowie den geringen Anteil an Karbonat.

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      USM-II der Subalpinen Molasse bestehend aus einer karbonatarmen Wechsellagerung von mittel- bis grobkörnigem, zurückwitterndem, «granitischem» (= feldspatreichem) Sandstein mit dunkelgrau-buntem (gelbgrau, ocker bis rotbraun) Mergel (z.T. «Mergelgallen» = Mergelknollen) und extrem buntem Konglomerat (50-75% Kristallingerölle). Die Kristallingerölle bestehen v.a. aus rotem bis grünem Granit, Quarzporphyr sowie Diorit.
      Alter
      spätes Chattien - frühestes Burdigalien
      Mächtigkeit
      Atlasblatt 142 Ricken: ca. 1700 m ; Fischenbach-Profil: ca. 780 m. Grösste Mächtigkeit im Prässerebach Profil: > 500 m, wird gegen E geringmächtiger (bis 200 m) und verzahnt sich mit dem Uerscheli-Sandstein im Bereich von Schangnau (Schlunegger 1995).
      Geografische Verbreitung
      Ganze Zentral- und Ostschweiz, von Thun bis Bodensee und schliesslich nach München (entspricht ca. der Molasse grise de Lausanne der Westschweiz).
      Typusregion
      Entlebuch (LU).
      Kommentar
      Während die subalpine «Granitische Molasse» vermehrt bunte Nagelfluhbänke führt, treten in der mittelländischen Molasse spärlicher Geröllbänke, aber vermehrt Einschaltungen von Mergel auf.
      • «Oberaquitane Mergelzone» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelige, kennzeichnend karbonatreichere Ablagerung im Dach der Formation der Granitischen Molasse, bestehend aus einer fossilarmen Wechsellagerung von gelbgrauen, teils violettroten, gefleckten Mergeln und Mergelsandsteinen, feinkörnigen Kalksandsteinen und knollig anwitternden Mergelkalken.
        Alter
        spätes Aquitanien - spätes Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Von Udligenswil (LU) über Robmatt (LU) gegen Meierskappel (LU). Östlich St. Gallen bis ins Rheintal. Bei Brendenbach (W Altstätten) und Gais schaltet sich diese Mergelzone zwischen Gäbris- und Forstzone.
        Typusregion
        Ostschweiz.
        Kommentar
        -
      • Marbach-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Marbach (LU) [non Marbachgraben am Osthang des Belpbergs = OMM-II]

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grünlicher, blaugrauer und hell rötlicher, poröser, muskovitreicher, oft massiger, fein- bis grobkörniger «granitischer» Sandstein mit geringmächtigen bunten Mergelzwischenlagen, die häufig Kalkkonkretionen führen. Bezeichnend sind Bänke aus gelbbraunem mergeligem Süsswasserkalk. Selten kompakte Nagelfluhbänke mit hohem Gehalt an kristallinen Komponenten, hoher Porosität und einem rostig gelb verwitternden Bindemittel. Hingegen sind Geröllschnüre und -nester sowie rote bis bunte Tonsteinlagen in der gesamten Abfolge verteilt.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Bis über 1000 m (Holliger 1955, Fröhlicher 1933).
        Geografische Verbreitung
        Östlich und westlich der Talung Marbach (LU) – Wiggen (LU), bei Schwarzenegg (BE).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Hombach-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hombach (BE), Schangnau

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge aus leicht verwitterndem, bläulichem bis grünlichem, oft grobem und Kohle-führendem, «granitischem» Knauersandstein, weichem grauem Sandstein, buntem Mergel und polymikter Nagelfluh. Während die Nagelfluh geringmächtiger und stärker von Sandsteinlagen durchsetzt ist als die Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe, unterscheidet sie sich von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse deutlich durch ihren Geröllbestand, geringere Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Im Hombachtobel (BE), am Oberlauf des Rötebachs (BE)
        Typusregion
        Emmental (BE)
        Kommentar
        Nach der von Schlunegger (1995, S. 55) vorgenommenen Definition werden die Hombach-Schichten der Formation der Granitischen Molasse zugerechnet.
        • Fossilhorizont Hombachtobel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hombachtobel (LU)

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
  • USM-I Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Monotone Wechselfolge von bunten Mergeln und Sandsteinen, die in einer fluviatilen Schwemmebene mit geringem Relief und wechselnden Sedimentationsbedingungen abgelagert wurden. Am Alpenrand bilden sich Nagelfluh-Schuttfächer (lokale Gompholithe finden sich auch am Jurasüdfuss). Im oberen Teil der USM-I treten brackische Ablagerungen regional vor (Westschweiz und östlich der Iller).
    Alter
    spätes Rupélien - frühes Aquitanien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Grès et Marnes Gris à Gypse» (GMGG) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Molasse gypsifère de la partie médiane de l'USM de Suisse occidentale, caractérisée par la prédominance de marnes grises contenant du gypse fibreux. Des grès fins bien lités sont intercalés, de même que de minces bancs de calcaire lacustre et de dolomie, avec quelques filonnets de charbon.
      Alter
      spätes Chattien - frühes Aquitanien
      Mächtigkeit
      60-70 m au SE de la plaine de l'Orbe (Jordi 1955), 153 m dans le forage de Cuarny (121 m sans les calcaires d'eau douce et dolomie), au moins 173 m dans la Morges (Vernet 1956), environ 235 m dans le forage Romanens-I (Maurer & Nabholz 1980), 291 m dans le forage de Thônex (Jenny et al. 1995), max. 200-300 m (Kissling 1974).
      Niveaux de gypse dans les Grès et marnes gris à gypse (Moulin de Gressy, coord. 2539020 / 1178130 ; 22.04.2015 – A. Morard).
      Niveaux de gypse dans les Grès et marnes gris à gypse (Moulin de Gressy, coord. 2539020 / 1178130 ; 22.04.2015 – A. Morard).
      Geografische Verbreitung
      Ensemble de la Suisse occidentale (région genevoise et France voisine, vallons du Talent et de la Morges, plaine de l'Orbe et région d'Yverdon, région neuchâteloise) jusqu'au NE de Berne (Bohrung Ruppoldsried, Schlanke et al. 1978). Les influences saumâtres au sein de l'USM sont donc limitées à la partie sud-occidentale de la Molasse du Plateau.
      Typusregion
      Région d'Yverdon (VD).
      Kommentar
      Les variations de faciès observées entre les forages Chapelle, Courtion, Romanens, Sorens et Linden illustrent les difficultés de corrélation entre régions distales et proximales. Cela explique en partie les divergences quant à l'épaisseur et à la position en profondeur du «Chattien supérieur» selon les auteurs.
      • «Marnes à gypse supérieures»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Partie supérieure des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (au-dessus de l'horizon repère des Couches de Tillerée), plus pauvre en gypse.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        30-40 m dans la région d'Yverdon (Gabus et al. 1974)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Couches de Tillerée Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Tillerée / Ruisseau de la Mottaz (VD), 1 km S Ependes

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Horizon repère sombre d'extension locale constitué de marnes argileuses, charbonneuses ou silteuses, avec pyrite finement dispersée et abondants mollusques d'eau douce. Il sépare les Grès et Marnes Gris à Gypse en deux niveaux gypso-marneux, l'inférieur étant plus riche en gypse.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        1-1,4 m dans la région d'Yverdon (Gabus et al. 1974).
        Geografische Verbreitung
        SE de la Plaine de l'Orbe
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Marnes à gypse inférieures»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Partie médiane des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (entre la «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» et l'horizon repère des Couches de Tillerée), relativement riche en gypse.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Grès de Belmont Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Belmont-sur-Yverdon (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grès à éléments gypseux situé dans la partie inférieure des Grès et Marnes Gris à Gypse, sous les Couches de Tillerée.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Région d'Yverdon (VD).
          Kommentar
          Le contenu pétrographique et la position stratigraphique des Grès de Belmont permettent à Jordi (1955) de les rattacher aux Grès et Marnes Gris à Gypse. Ils ne se corrèlent donc pas aux Grès de Cuarny, comme le pensaient Althaus (1947) et Heim & Hartmann (1919).
      • Grès de St-Sulpice

        Herkunft des Namens

        St-Sulpice (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Episode lacustre intercalé entre la Molasse rouge et les Grès et Marnes Gris à Gypse dans le Gros-de-Vaud.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        20-35 m (Jordi 1995)
        Geografische Verbreitung
        Gros-de-Vaud
        Typusregion
        Gros-de-Vaud
        Kommentar
        -
        • Couches à cyrènes du Moulin d'Eclagnens Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Moulin d'Eclagnens (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          frühes Chattien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Calcaire d'eau douce de Sous-Vélaz Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • Molasse à Charbon Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Succession cyclique de grès calcaires, grès marneux, marnes, argiles charboneuses et calcaires d'eau douce.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Environ 500 m dans le bassin charbonnier Belmont-Paudèze et le sondage Savigny-1 ; environ 600 m dans le ruisseau de St Amour (sommet non visible).
      Geografische Verbreitung
      Région Belmont-Paudèze. Vers le NE on distingue deux alignements parallèles: zone du Flon (Châtillens, Oron) et zone de la Mionnaz (Rochette, Moulin Monod, Rivaz, Semsales).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Grand Filon»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Terme de carrier désignant le filon principal exploité dans la Molasse à Charbon de Paudex-Belmont.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        24 cm (Zollikofer 1853), 10 cm en moyenne (Ritter 1925).
        Geografische Verbreitung
        Paudex-Belmont (VD).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Petit Filon»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Terme de carrier désignant le mince filon de lignite inférieur de la Molasse à Charbon de la région de Paudex-Belmont.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        9 cm (Zollikofer 1853)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Grès de la Cornalle Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      La Cornalle (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Le Grès de la Cornalle représente un faciès intermédiaire de l'épandage du Pèlerin, entre le Poudingue du Mont-Pèlerin lui-même (proximal) et la Molasse à charbon (distale). Il comprend une alternance de marnes plus ou moins silteuses et de grés calcaires bien cimentés en bancs métriques.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      environ 750-1000 m en position distale ou latérale, plus de 1200 m en position proximale (la base et le sommet de la formation n'affleurent pas) (Weidmann 1988)
      Grès de la Cornalle à la localité-type
      Grès de la Cornalle à la localité-type
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Wurde wahrscheinlich in der geologischen Literatur teilweise der Molasse à Charbon (M. à Lignites) (e.g. HEER 1859, RITTER 1924 und 1925) zugerechnet oder teilweise als Molasse rouge kartiert (SCHARDT et al. 1899: Karte) oder als solche erwähnt (HEER 1859, JACCARD 1869, SCHARDT 1900).
    • Poudingue du Mont-Pèlerin Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Mont Pèlerin (VD), voir aussi Parc géologique (Gymnase intercantonal de la Broye)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Poudingue calcaire de l'épandage homonyme, formé de bancs épais de 1 à 10 m et latéralement très continus, alternant avec des marnes silteuses et de fins niveaux de grès argileux.
      Alter
      frühes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      L'épaisseur de la formation doit dépasser 1000 m en secteur proximal, environ 400 m sont visibles sur la feuille Lausanne. (Weidmann 1988)
      Région-type du poudingue du Mont-Pèlerin
      Région-type du poudingue du Mont-Pèlerin
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Grès d'Attalens

        Herkunft des Namens

        Attalens (FR)

        Rang
        undefiniert
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Niveau de grès grossier dur intercalé dans le Poudingue du Mont-Pèlerin.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Exploité comme pierre à pavés et pierre de construction.
    • «Kalksandstein-Serie» (von Aarwangen) Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Murgtal (BE) NE Aarwangen

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Trennende, glimmerreiche Abfolge zwischen der Unteren und Oberen Bunten Molasse, bestehend aus gelbgrauem Kalksandstein mit zwischengelagertem, grauem und buntem, geschichtetem, oft schieferigem Mergel. Charakteristisch für diese Abfolge sind dunkle, sandige Mergellagen.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 100 m (Bitterli et al. 2011).
      Geografische Verbreitung
      An der Aare bei Meiniswil (BE) und dem Elektrizitätswerk Bannwil (BE), entlang der Murg zwischen Kiltberg (BE) und Hohwart (AG), in Seitenbächen der Aare bei Murgenthal (AG) und Riken (AG).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Molasse Rouge Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Nom dérivé de la couleur rouge localement prédominante (en réalité souvent plutôt bariolée, parfois aussi grise).
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Alternance de marne et de siltite de couleur rouge violacée à gris jaunâtre («Bunte Mergel»), localement avec intercalations lenticulaires de grès calcaire finement plaqueté. Les marnes grises et grès calcaires dominent à la base.
      Alter
      spätes Rupélien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Environ 500 m dans la région lémanique (Arn et al. 2005), atteint environ 750-800 m dans le sondage Savigny-1 (Weidmann 1988). 40 m à Weggis contre plus de 400 m à Küssnacht (Hantke 2006).
      Geografische Verbreitung
      Large bande entre Molasse Subalpine et partie SE de la Molasse du Plateau affleurant de la région lémanique à ... La Molasse Rouge réapparaît également au pied du Jura, associée localement à des niveaux de calcaire lacustres ou de gompholite.
      Typusregion
      Région lémanique, entre Morges et Vevey (VD).
      Kommentar
      -
      • «Untere Bunte Molasse» (subjurassiche USM-I) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fossilarmer, mässig zementierter, häufig knaueriger Sandstein mit zahlreichen Zwischenlagen von rotem oder bunt (ocker, rostrot bis grün) geflecktem, z.T. sandigem Mergel. Die Sandsteinbänke zeigen teilweise eine erosive Basis und können im mittleren Abschnitt der Abfolge gelegentlich auch Bitumen führen (Ölsandstein). Innerhalb der Sandstein-Mergel-Serie sind weiter Siltlagen, schwarzer Tonmergel, feine Kohlesplitter sowie typische pedogene Horizonte mit Karbonatkonkretionen (Caliche) anzutreffen.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        EWS-Bohrung Oftringen: ca. 340 m, Tiefbohrung Altishofen: ca. 270 m ; 150 m im Norden bis ca. 300 m im SW (Gerber & Wanner 1984, Bitterli et al. 2011).
        Geografische Verbreitung
        Subjurassische Molasse zwischen Solothurn und Aarau.
        Typusregion
        Westschweiz
        Kommentar
        -
        • «Kalksandstein-Serie» (von Aarwangen) Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Murgtal (BE) NE Aarwangen

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Trennende, glimmerreiche Abfolge zwischen der Unteren und Oberen Bunten Molasse, bestehend aus gelbgrauem Kalksandstein mit zwischengelagertem, grauem und buntem, geschichtetem, oft schieferigem Mergel. Charakteristisch für diese Abfolge sind dunkle, sandige Mergellagen.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          Ca. 100 m (Bitterli et al. 2011).
          Geografische Verbreitung
          An der Aare bei Meiniswil (BE) und dem Elektrizitätswerk Bannwil (BE), entlang der Murg zwischen Kiltberg (BE) und Hohwart (AG), in Seitenbächen der Aare bei Murgenthal (AG) und Riken (AG).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Murgenthaler Ölsande» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Aareufer bei Murgenthal (AG)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ölimprägnierter Sandstein der mittleren Unteren Bunten Molasse, ca. 100 - 200 m über der Aarwanger Molasse.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Molasse Rouge du Pied-du-Jura Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unité basale de l'USM du Plateau, constituée principalement de marnes bariolées sableuses entrecoupées de niveaux gréso-micacés. Présence locale de conglomérats à éléments calcaires (gompholites).
        Alter
        spätes Rupélien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Frange du Plateau suisse située au pied du Jura (zone subjurassienne).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Grès de Mathod Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Mathod (VD)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Niveau gréseux au sommet de la Molasse Rouge, à la transition avec les Grès et Marnes Gris à Gypse sus-jacents.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          Au moins 12 m au nod de la plaine de l'Orbe (Jordi 1995). Environ 20 m dans le sondage Noréaz-1 (Berger et al. 1986).
          Ressaut formé par le Grès de Mathod au sommet des Marnes bariolées s.l., à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sus-jacents (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Ressaut formé par le Grès de Mathod au sommet des Marnes bariolées s.l., à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sus-jacents (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Alternance de bancs gréseux et d'interbancs marneux des Grès de Mathod (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Alternance de bancs gréseux et d'interbancs marneux des Grès de Mathod (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Marnes bariolées» s.str. Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Série de marnes bigarrées (rouges, violettes, vert olive ou gris-bleu) comprise entre les Grès de Goumëns (ou passant latéralement à ceux-ci) et le Grès de Mathod. Vers le haut, minces niveaux de calcaire d'eau douce bitumineux et de marnes charbonneuses palustres.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          130-200 m dans la région d'Yverdon, épaisseur plus faible vers le sud où le faciès des Grès de Goumoëns est plus développé (Jordi 1995). 45 m dans la marnière de Calamin (Jordi 1955).
          Geografische Verbreitung
          Westschweiz, südlich bis über Genf hinaus.
          Typusregion
          Umgebung von Yverdon (VD)
          Kommentar
          -
        • Grès de Goumoëns Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Goumoëns-le-Jus (VD)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grès massifs à stratification entrecroisée formant des niveaux lenticulaires dans la partie inférieure de la Molasse rouge. Rares intercalations conglomératiques à galets de calcaires («gompholite»).
          Alter
          frühes Chattien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          120-180 m dans le secteur du Talent (Jordi 1995), environ 100 m au sud de Bavois (Maurer 1983). 60 m dans le sondage Noréaz-1 (Berger et al. 1986).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Gorges du Talent (VD)
          Kommentar
          -
          • niveau fossilifère Talent-13 Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            vallon du Talent (VD)
            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            gültig
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Niveau fossilifère au sein du Grès de Goumoëns (Molasse rouge), avec une faune de micromammifères du Chattien précoce (MP25).
            Alter
            frühes Chattien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Molasse Rouge basale» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Marnes rouges et calcaires lacustres de la base de l'USM, situés sous le premier intervalle gréseux (Grès de Goumoëns). Présence locale de gompholithes.
          Alter
          spätes Rupélien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          30-40 m dans le vallon du Talent, réduit à 3-4 m dans la région d'Yverdon (Jordi 1995). 30 m dans le sondage Coudray-Dessous (Weidmann in Jordi 1995).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • niveau fossilifère Talent-7 Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            vallon du Talent
            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            gültig
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Niveau fossilifère situé dans un mince horizon calcaire et charbonneux palustre situé juste sous la base des Grès de Goumoëns s.str. (Molasse rouge basale). Daté par sa faune de micromammifères du passage Rupélien/Chattien (MP24).
            Alter
            spätes Rupélien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Calcaires d'eau douce inférieurs» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Subgruppe
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Affleurements isolés de calcaire d'eau douce à la base de la Molasse Rouge du Pied-du-Jura, souvent associés à des brèches/gompholites et/ou aux dépôts sidérolithiques.
            Alter
            spätes Rupélien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            0 à env. 10 m (Donzeau et al. 1997)
            Geografische Verbreitung
            Pied-du-Jura. Biseautage en direction du SE.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • Calcaire d'eau douce de Trois Rods Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Ferme de Trois Rods (NE)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Calcaire d'eau douce à Helix (Wenzia) ramondi et charophytes, présent à la base de la Molasse Rouge dans la région de Boudry.
              Alter
              frühes Chattien - frühes Chattien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Calcaire d'eau douce d'Orbe Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Orbe (VD)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Calcaire bitumineux, très dur et compact, à interlits marneux renfermant des Characées. Le toit de l'unité montre des traces d'érosion et est recouvert d'une couche terreuse jaune et ferrugineuse.
              Alter
              spätes Eozän - frühes Oligozän
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              Unité restreinte à l'anticlinal d'Orbe.
              Typusregion
              Pied du Jura vaudois.
              Kommentar
              -
            • Calcaire d'eau douce de Grilly Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Grilly (France), SW Divonne-les-Bains

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              Rupélien - Rupélien
              Mächtigkeit
              1m à la localité-type (Jayet 1964), 18 m dans le sondage Messery-1 (Arn et al. 2005)
              Geografische Verbreitung
              Occurence sporadique à Grilly (voie ferrée au SW et route de Mourex) et Arbère.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
      • Molasse Rouge de Lutry Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lutry (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Annemasse-La-Roche?
        Typusregion
        Vallon de la Lutrive (VD).
        Kommentar
        -
      • Molasse Rouge de Vevey Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Vevey (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        Entre 40 m (Seeuferwald) et plus de 400 m (Gürschbach) au Rigi (Stürm 1973, Hantke 2006): ; environ 300 m plus à l'est (Ochsner 1935, Habicht 1943 et 1945).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Vallée de la Veveyse (VD).
        Kommentar
        La Molasse rouge de Vevey comprend beaucoup moins d'argile et plus d'assises gréseuses que son équivalent distal, la Molasse rouge de Lutry.
      • Molasse Rouge de Monthey Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Monthey (VS)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schistes bariolés de vert et de rouge avec quelques niveaux de grès rubéfiés ou gris à ciment calcaire.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Plus de 300 m (Lugeon & Gagnebin 1941). 150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955).
        Geografische Verbreitung
        Massongex, Monthey, Val d'Illiez (Vièze de Morgins et région de Troistorrent).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Absence d'éléments pyroclastiques dans les grès.