Steinbalmen-Sandstein

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 250 G: 225 B: 190
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
-
Kommentar
Glimmersandstein der deutschen Geologen.

Nomenklatur

Deutsch
Steinbalmen-Sandstein
Französisch
-
Italienisch
-
Englisch
-
Herkunft des Namens
Steinbalm = geschützter Raum unter einem Felsvorsprung
Historische Varianten
Steinbalmensande (Schmiedle 1918, Rutte 1956, Giersch 2004, Zaugg et al. 2008), Steinbalmensandschichten = Steinbalmensande (Hofmann 1951)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Ca. 290 m in Bohrungen (Zaugg et al. 2008).

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
  • Pflanzen : Plantae
  • Reptilien
  • Säugetiere

Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
Haldenhof-Mergel
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Langhien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Langhien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
mittlere bis obere MN6 = unteres Astaracium = Langhien

Geografie

Paläogeografie
Bodensee, Untersee, Hegau. Gegen Westen mit Mergel und/oder Nagelfluh.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
  • Bohlinger Schlucht (Baden-Württemberg, DE)
    Merkmale des Ortes
    • fossil site
    Zugänglichkeit des Ortes
    • river bed
    Koordinaten
    • (2709250 / 1284700)
    Notizen
    • Hantke 1954, Nötzold 1957, Tobien 1971, Giersch 2004, Zaugg et al. 2008

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Fluviatile Ablagerung (Schrägschichtung)
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Hofmann Franz (1951): Zur Stratigraphie und Tektonik des st.gallisch-thurgauischen Miozäns (Obere Süsswassermolasse) und zur Bodenseegeologie. , Inaugural-Dissertation Univ. Zürich, 88 S.
Neubearbeitung
Zaugg Alfred, Geyer Matthias, Rahn Meinert, Wessels Martin, Schlichtherle Helmut, Hasenfratz Albin, Burkhalter Reto (2008): Blatt 1033/1034 Steckborn-Kreuzlingen. , Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut. 112
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
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  • Brand–Herrentisch-Tuffit Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Brand und Herrentisch an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Tuffit-Bank im Dach des Steinbalmen-Sandsteins. Feinkörnig, geschichtet und gradiert.
    Alter
    Langhien - Serravallien
    Mächtigkeit
    2-5 m am Schiener Berg (Zaugg et al. 2008), 17 m am Herrentisch (Schreiner 1989)
    Geografische Verbreitung
    Brand (Maria Tann), Stieg, ...
    Typusregion
    Schiener Berg (TG)
    Kommentar
    Jüngstes vulkanisches Ereignis am Schiener Berg.
  • «Öhningen-Mergel» Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Öhningen (Deutschland)

    Rang
    regionale Fazies
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hauptfazies der Öhningen-Formation, bestehend aus gelblich- bis grünlichgrauem Mergel mit einer reichen Flora.
    Alter
    spätes Langhien - spätes Langhien
    Mächtigkeit
    4 m an der Nordflanke des Schiener Bergs (Geyer et al. 2003).
    Geografische Verbreitung
    Lokal am Schiener Berg (Gebiet oberes Wangener Tobel – Ziegelhof – Ober-Salen) und in der Bohlinger Schlucht.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Krokodilschichten» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Fossilschicht mit Krokodilienreste.
    Rang
    regionale Fazies
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Lagige bis linsenförmige Aufarbeitungshorizonte innerhalb der «Steinbalmensande», die intraformationelle Mergelgallen und -bruchstücke, oft auch Schalen- und Knochenreste führen.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Schiener Berg (TG)
    Kommentar
    -
  • «Appenzellergranit»-Leitniveau Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Appenzell (AI)

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wichtigster Leithorizont der OSM im Gebiet des Hörnli-Schuttfächers, bestehend aus einer einzigartigen Murgang-Ablagerung (Debris-Flow). Regional kann das Leitniveau als Konglomerat (Abtwil-, Degersheim-, Hüllistein-Konglomerat) oder Kalksandstein/–siltstein (Meilen-Kalk) auftreten.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    max. 8 m (Löpfe et al. 2012).
    Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
    Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
    Geografische Verbreitung
    Vom SE-Rand des Molassetroges (Feldbach–Wädenswil) bis zur Lägern hin (Greppe).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Gilt auch als geröllpetrographisches Leitgestein der Thurtal-Schüttung im nordschweizerischen Quartär.
    • Abtwil-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Abtwil (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus (Basisbank der OSM-II).
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Hüllistein-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hüllistein bei Rüti (ZH)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus bestehend aus einer dunkelgrauen, zähen, schwarzen, im allgemeinen feinkörnigen Kalk-Dolomit-Nagelfluh, welche in Stromrinnen vorkommt. Lokal mit Brekzien-Vorkommen im zentralen Teil des Hörnlifächers.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      0 - 5 m (Pavoni 1957).
      Geografische Verbreitung
      Gesamter Hörnli-Schuttfächer (über mehr als 500 km2, mit einer lateralen Ausbreitung > 65 km), von Abtwil (SG) bis zum oberen Zürichsee (Sihltal, Glattbrugg).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Degersheim-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Degersheim (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus im Hörnli-Schuttfächer: Nagelfluh und grobe bis feine Brekzie mit weisslichem, hartem, kalkigem Bindemittel, sowie Kalk mit eingestreuten, feinbrekziösen, dunklen Komponenten.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      1 - 3 m (Hottinger et al. 1970).
      Geografische Verbreitung
      Gegen Westen bis Abtwil (1 km westlich von St. Josefen).
      Typusregion
      -
      Kommentar
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    • Meilen-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Meilen (ZH)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
      Geografische Verbreitung
      Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
      Typusregion
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      Kommentar
      -