OSM-II

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 255 G: 230 B: 195
Rang
lithostratigraphische Subgruppe
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch

OSM-II

Französisch

OSM-II

Italienisch

OSM-II

Englisch

OSM-II

Herkunft des Namens
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Historische Varianten
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Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

„Die OSM im Gebiet des Blattes Albis kann mithilfe lokal und regional verbreiteter Leithorizonte lithostratigraphisch detailliert gegliedert werden. Als Leithorizonte dienen in erster Linie vulkanische Bentonithorizonte sowie Süsswasserkalke, deren stratigraphische Positionen im Folgenden auf den überregional bedeutenden «Appenzellergranit»-Leithorizont – hier in seiner Ausbildung als Meilener Kalk – bezogen werden.“ [Gubler 2009 S.12]

(Blatt 134 Albis) „Bunter Schlamm- und Sandstein sind vorherrschend. Rinnenförmige mittelkörnige Sandsteine mit erosiver Basis (fossile Flussrinnen) haben einen Profilanteil von ca. 10%. Konglomerat tritt nur sporadisch auf (Profilanteil <1%); erst in den stratigraphisch höheren Partien, ab 350 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau, ist eine markante Zunahme des Konglomeratanteils im Profil auf 10 - 15% zu verzeichnen (Gubler 1987, Fig.3 - 4). Es treten verschiedene, weit ausgedehnte, aber nur Dezimeter mächtige Süsswasserkalk-Schichten auf. Mit diesen assoziiert sind zwei Kohlevorkommen bei Horgen-Käpfnach und Rütschlibach-Ried­hof. Als Besonderheit ist das Auftreten von vier nur wenige Zentimeter mächtigen, vulkanischen Bentonithorizonten zu erwähnen. ... Die OSM-Sedimente im Gebiet von Blatt Albis sind praktisch ausschliesslich der Hörnli-Schüttung zuzuschreiben. … Zusammenfassend zeichnet sich die Hörnli-Schüttung durch einen hohen Dolomitanteil (40 - 50%), einen mässigen Quarzanteil (22 - 28%) und einen geringen Feldspatanteil (4%) aus, ….“ [Gubler 2009 S.15]

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
  • Kalkstein
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Mergelstein
  • Schlammstein : Tonstein/Mergelstein der Molasse
  • Nagelfluh
  • Glimmersandstein
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
OSM-I
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
Der Perimeter des Blattes 134 Albis liegt im westlichen Einflussbereich des Hörnli-Schuttfächers. Die OSM wird dort daher zu 99% von Sedimenten der Hörnli-Schüttung aufgebaut.

Alter

Alter Top
Tortonien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Langhien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
MN5-MN8

Geografie

Paläogeografie
-
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse Mittelländische Molasse Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
385
  • «Thurgauer Molasse»

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Informelle geographisch und faziell abgegrenzte Gruppierung, welche die Obere Süsswassermolasse der Kantone Thurgau, St-Gallen und Appenzell (zwischen den Hörnli- und Bodensee/Pfänder-Schüttungen) umfasst.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    St-Gallen, Thurgau, Bodenseegebiet.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Konglomeratstufe» (der OSM)

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hauptphase der Hörnli-Schüttung (OSM-II), mit ophiolithreiche Nagelfluhen im unteren Teil. In distalere Bereiche treten Mergel, Silt- und Feinsandstein (z.T. Glimmersandstein) auf.
      Alter
      spätes Langhien - Tortonien
      Mächtigkeit
      200-340 m (Büchi 1960), 20 bis max. 40 m am Seerücken (Zaugg et al. 2008).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Inkl. «Vermegelungszone» im Dach (Büchi 1960).
      • Helsighausen-Glimmersandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Glimmersandgrube Helsighausen (TG)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Glimmersandstein-Bank im unteren Teil der «Konglomeratstufe» (auf 610-620 m ü.M.) am Seerücken.
        Alter
        spätes Langhien - frühes Serravallien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Über 4 km verfolgbar via Nonnechlöösterli – Götscheholz – Risi – Heuwäg bis oberhalb des Jägerhoo.
        Typusregion
        Seerücken (TG)
        Kommentar
        Stellt ein Äquivalent der «Oberen Sande» am Schiener Berg dar.
    • Öhningen-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhningen (Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Marnes vertes à intercalations de niveaux d'origine volcanique. Calcaires lacustres charbonneux («Öhningerkalk») présents dans la partie supérieure (15 à 30 m au-dessus de la Bentonite de Küsnacht). Vers le sud, indentation avec les conglomérats de la Hörnli-Schüttung.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      Ca. 40 m (Hörnli, Bodensee, Untersee (Büchi 1958 und 1960), reduziert auf 5 m weiter südlich.
      Geografische Verbreitung
      Bodenseegebeit, sowie vom Seerücken bis zum Lindenberg.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Öhningen-Süsswasserkalk» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Steinbrüche Salenhof («oberes Bruch») und Ziegelhof («unteres Bruch») ENE Öhningen (Deutschland)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fossilreicher, feinschichtiger, weisser bis hellbeiger Süsswasserkalk mit Ton- und Vulkantuffzwischenlagen, der in einem einstigen Maarsee («Wangener Schlot», Schienerberg-Vulkanismus) entstanden ist.
        Alter
        Langhien - Serravallien
        Mächtigkeit
        3 m im «oberen Bruch» (Rietschel et al. 1985).
        Geografische Verbreitung
        Nur lokal auftretend, heute nirgends mehr gut aufgeschlossen.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bentonithorizont der Hörnli-Schichten (OSM-II) von Bischofszell (TG) und Niederhelfenschwil (SG).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        2,5 m im Typusregion, 10 cm im distalen Bereich (Hofmann 1956).
        Geografische Verbreitung
        Bischofszell (TG), Niederhelfenschwil (SG).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Dreigeteilt : Bentonit - Glastuff - Bentonit (Hofmann 1956).
        • obere Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
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          Kommentar
          -
        • Bischofszell-Glastuff Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Andesitischen bis trachytischen Aschen der Haupteruptionsphase.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • untere Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unteres Bentonit-Vorkommen im Bischofszell, oben massig.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Ramschwag-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ruine Alt-Ramschwag (SG), Ostufer der Sitter

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kristallinarme Kalk-/Dolomitnagelfluh der Hörnli-Schüttung.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Max. 30 m an der Typlokalität (Hofmann 1951, Habicht 1987).
        Geografische Verbreitung
        Die Ramschwag-Nagelfluh kann nach Westen in das Thurtal (Niederhelfenschwil-Oberbüren) verfolgt werden. Sie wäre nach Hofmann 1973b, c mit einem Teil der weiter nördlich gelegenen Nagelfluhen des Nollens zu korrelieren. Nach Osten zu geht die Ramschwag-Nagelfluh in die Knauersandsteine der Gegend südlich und südöstlich Arbon über. Damit erweist sie sich als ein wichtiger regionaler Leithorizont des Hörnli-Schuttfächers (Habicht 1987).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Fossilhorizont Chatzenstrebel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Chatzenstrebel (SG)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        ca. 10-15 m über der Basis der «Konglomeratstufe»
      • Erlenholz-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Erlenholz (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        (Bunte) Nagelfluhbank der unteren Öhningen-Schichten, die unmittelbar über dem Malmkalk-Blockhorizont und ca. 65 m unter der Ramschwag-Nagelfluh liegt.
        Alter
        spätes Langhien - frühes Serravallien
        Mächtigkeit
        Max. 8 m (Hofmann 1951).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Sittertal (SG)
        Kommentar
        Je nach Autor/Interpretation wird die Erlenholz-Nagelfluh an der Basis der ÖHningen-Schichten (Hofmann 1951 und 1973a), oder an der Basis der Konglomeratstufe (Büchi 1960, Hofmann 1975) gestellt.
      • «Blockhorizont» von Bernhardzell Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Bernhardzell (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Meteoriten-Impakthorizont an der Basis der Öhningen-Schichten: eckige Malmkalkblöcke (mit schatter-cones) und vulkanische Auswürflinge in gelben Heliciden-Mergeln.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        10-15 cm (Letsch 2018)
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Als westlichstes Äquivalent des deutschen «Brockhorizont» betrachtet (Bolliger 1994b und 1998a).
    • Glimmersand-Fazies Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Grausilbriger bis weisser (bei Verwitterung hellbeiger bis brauner), meistens weicher/samtiger, glimmerreicher Quarzsandstein der beckenaxialen Ost-West-Schüttung, der durch einen sehr hohen Quarzgehalt von 70-80% sowie einen Dolomitgehalt von 5-8% charakterisiert ist. Schwermineralanalysen zeigen, dass der Glimmersandstein der Ost-West-Schüttung einen sehr hohen Granatanteil aufweist. In sehr distalen Bereichen kann die Ost-West-Schüttung durch einzelne Leithorizonte (z.B. Islisberg-Aesch-Quarzsandstein) vertreten sein.
      Alter
      spätes Burdigalien - Serravallien
      Mächtigkeit
      Bis 100 m am Schiener Berg (Geyer et al. 2003). Nimmt von NW gegen SE rasch ab.
      Geografische Verbreitung
      Südrand des Hegaus, Schiener Berg, Thurgau, Zürcher Weinland (Irchel). Nordgrenze entlang der Linie Brugg – Schaffhausen – Singen. Die westlichsten Vorkommen finden sich bei Sorvilier (Birstal) und Cortébert (Vallon de St-Imier).
      Typusregion
      Seerücken (TG)
      Kommentar
      -
      • Wagenburg-Glimmersandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Unter Wagenburg (ZH), Oberembrach

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberer, regionaler Leithorizont im Glimmersandstein ca. 310 m über der OMM/OSM-Grenze.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Obere Sande» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberer Teil der Glimmersand-Formation, oberhalb der «Grobsandstufe», charkterisiert durch eine deutliche Abnahme des Granatgehaltes zugunsten von Epidot.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Lindau-Glimmersandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Tiefbohrung Lindau (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterer, regionaler Leithorizont im Glimmersandstein ca. 225 m über der OMM/OSM-Grenze.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Grobsandstufe» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Grobsandige bis feinkonglomeratische Zusammensetzung.
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grobsandiger Intervall innerhalb der Glimmersand-Formation. Besteht aus grobem Sandstein und feinem Quarzkonglomerat im Verzahnungsbereich der Ost-West- und der Hörnli-Schüttung (die Groblagen der letztere können lateral auskeilen und in Knauersandstein übergehen).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Schiener Berg (TG)
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Steinbalmen-Sandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Steinbalm = geschützter Raum unter einem Felsvorsprung
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kalkarmer, gut sortierter Glimmersandstein der Ost-West-Schüttung, mit Mergelklasten und Mergelbänder, sowie Geröll- und Grobsandsteinlagen. Einzelne Bänke von Knauersandstein (Hörnli-Schüttung) treten auf. Gegen Süden nehmen die Mergeln zu.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        Ca. 290 m in Bohrungen (Zaugg et al. 2008).
        Geografische Verbreitung
        Bodensee, Untersee, Hegau. Gegen Westen mit Mergel und/oder Nagelfluh.
        Typusregion
        Bodenseegebiet.
        Kommentar
        Glimmersandstein der deutschen Geologen.
        • Brand–Herrentisch-Tuffit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Brand und Herrentisch an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Tuffit-Bank im Dach des Steinbalmen-Sandsteins. Feinkörnig, geschichtet und gradiert.
          Alter
          Langhien - Serravallien
          Mächtigkeit
          2-5 m am Schiener Berg (Zaugg et al. 2008), 17 m am Herrentisch (Schreiner 1989)
          Geografische Verbreitung
          Brand (Maria Tann), Stieg, ...
          Typusregion
          Schiener Berg (TG)
          Kommentar
          Jüngstes vulkanisches Ereignis am Schiener Berg.
        • «Öhningen-Mergel» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Öhningen (Deutschland)

          Rang
          regionale Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Hauptfazies der Öhningen-Formation, bestehend aus gelblich- bis grünlichgrauem Mergel mit einer reichen Flora.
          Alter
          spätes Langhien - spätes Langhien
          Mächtigkeit
          4 m an der Nordflanke des Schiener Bergs (Geyer et al. 2003).
          Geografische Verbreitung
          Lokal am Schiener Berg (Gebiet oberes Wangener Tobel – Ziegelhof – Ober-Salen) und in der Bohlinger Schlucht.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Krokodilschichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          Fossilschicht mit Krokodilienreste.
          Rang
          regionale Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lagige bis linsenförmige Aufarbeitungshorizonte innerhalb der «Steinbalmensande», die intraformationelle Mergelgallen und -bruchstücke, oft auch Schalen- und Knochenreste führen.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Schiener Berg (TG)
          Kommentar
          -
        • «Appenzellergranit»-Leitniveau Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Appenzell (AI)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Wichtigster Leithorizont der OSM im Gebiet des Hörnli-Schuttfächers, bestehend aus einer einzigartigen Murgang-Ablagerung (Debris-Flow). Regional kann das Leitniveau als Konglomerat (Abtwil-, Degersheim-, Hüllistein-Konglomerat) oder Kalksandstein/–siltstein (Meilen-Kalk) auftreten.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          max. 8 m (Löpfe et al. 2012).
          Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
          Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
          Geografische Verbreitung
          Vom SE-Rand des Molassetroges (Feldbach–Wädenswil) bis zur Lägern hin (Greppe).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Gilt auch als geröllpetrographisches Leitgestein der Thurtal-Schüttung im nordschweizerischen Quartär.
          • Meilen-Kalk Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Meilen (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
            Geografische Verbreitung
            Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Abtwil-Konglomerat Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Abtwil (SG)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus (Basisbank der OSM-II).
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Hüllistein-Konglomerat Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Hüllistein bei Rüti (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus bestehend aus einer dunkelgrauen, zähen, schwarzen, im allgemeinen feinkörnigen Kalk-Dolomit-Nagelfluh, welche in Stromrinnen vorkommt. Lokal mit Brekzien-Vorkommen im zentralen Teil des Hörnlifächers.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            0 - 5 m (Pavoni 1957).
            Geografische Verbreitung
            Gesamter Hörnli-Schuttfächer (über mehr als 500 km2, mit einer lateralen Ausbreitung > 65 km), von Abtwil (SG) bis zum oberen Zürichsee (Sihltal, Glattbrugg).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Degersheim-Konglomerat Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Degersheim (SG)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus im Hörnli-Schuttfächer: Nagelfluh und grobe bis feine Brekzie mit weisslichem, hartem, kalkigem Bindemittel, sowie Kalk mit eingestreuten, feinbrekziösen, dunklen Komponenten.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            1 - 3 m (Hottinger et al. 1970).
            Geografische Verbreitung
            Gegen Westen bis Abtwil (1 km westlich von St. Josefen).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
    • Haldenhof-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Haldenhof (Deutschland) bei Sipplingen am Überlingersee

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelber bis brauner Mergel der basalen OSM mit einzelnen Sandsteinintervallen, reich an Bohnerzkörnchen sowie Schwamm- und Bryozoenfragmenten (siehe Juranagelfluh). Nagelfluh- und Geröllhorizonte fehlen gänzlich im Bodenseegebiet.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      600 m zwischen Wil (SG) und dem Bodensee (inkl. Nagelfluh der Hörnli-Schüttung), 100 - 120 m am Seerücken und Schienerberg, nur noch 30 - 60 m an der Typlokalität (Hofmann 1951).
      Geografische Verbreitung
      Bodenseegebiet, Seerücken und Schienerberg, Hegau. Nagelfluhe treten häufiger gegen Westen vor (Hörnli-Schüttung dominierend im Toggenburg).
      Typusregion
      Bodenseegebiet.
      Kommentar
      -
  • «Zürcher Molasse»

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Superformation
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Informelle geographisch und faziell abgegrenzte Gruppierung, welche die Obere Süsswassermolasse des Kantons Zürich und seiner Umgebung (zwischen den Napf- und Hörnli-Schüttungen) umfasst.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    600 m
    Geografische Verbreitung
    Kanton Zürich, Zürichsee.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Üetliberg-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Üetliberg (ZH), SW Zürich

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Jüngste Schichten der OSM-II: Nagelfluh mit limnischen Einschaltungen.
      Alter
      Serravallien - Serravallien
      Mächtigkeit
      130 m (Pavoni 1957).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Üetliberg (ZH).
      Kommentar
      -
      • «Obere Üetliberg-Schichten»

        Herkunft des Namens

        Üetliberg (ZH), SW Zürich

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberer Teil der Üetliberg-Schichten (ca. 460 - 475 m über dem Appenzellergranit-Leitniveau) mit beiden Üetliberggipfel-Nagelfluhen und mehreren glimmerreichen, z.T. knauerigen Sandsteinbänken und einem Knollenkalkhorizont.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        40 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Üetliberg (ZH).
        Kommentar
        -
        • Üetliberggipfel-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Üetliberg (ZH), SW Zürich

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Doppelbank aus Kalk-Dolomit-Nagelfluh (oben mit viel Radiolarit) im Dach der Üetliberg-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Ca. 20 m (Büchi 1960).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Üetliberg (ZH).
          Kommentar
          -
      • Üetliberg-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Üetliberg (ZH), SW Zürich

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelintervall im mittleren Teil der Üetliberg-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        10 - 20 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Üetliberg (ZH).
        Kommentar
        -
      • «Untere Üetliberg-Schichten»

        Herkunft des Namens

        Üetliberg (ZH), SW Zürich

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterer Teil der Üetliberg-Schichten mit der Üetliberg-Nagelfluh und verschiedenen auffälligen Knauersandstein-Horizonten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        70 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        Üetliberg und Falätsche.
        Typusregion
        Üetliberg (ZH).
        Kommentar
        -
        • Üetliberg-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Üetliberg (ZH), SW Zürich

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kalk-Dolomit-Nagelfluh mit grossen Flyschkalkgeröllen und nordhelvetischen Geröllen (vor allem Nummulitenkalke) im unteren Teil der Üetliberg-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          4 - 8 m
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Loorenkopf-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Loorenkopf = Loorenchopf (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kalk-Dolomit-Nagelfluh der Hörnli-Schüttung, welche die Basis der Üetliberg-Schichten definiert.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Zürichberg und östliche Seite des Zürichsees (auf der westlichen Seite tritt die Burgweid-Nagelfluh als wahrscheinliches laterales Äquivalent auf).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • «Pfannenstiel-Schichten»

      Herkunft des Namens

      Pfannenstiel (ZH), Meilen

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Monotone, mergelreiche Abfolge der OSM-II oberhalb des Leimbach-Bentonits bis zum Erstauftreten von Nagelfluh. Einzelne Sandsteinhorizonte treten auch vor, ebenso wie ein Nagelfluhhorizont an der Basis.
      Alter
      Langhien - Serravallien
      Mächtigkeit
      150 - 230 m (Pavoni 1957).
      Geografische Verbreitung
      Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Oberer Falätschen-Mergel»

        Herkunft des Namens

        Fallätschen (ZH), NW Leimbach

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelintervall im Dach der Pfannenstiel-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        20 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Baldern-Sandstein

        Herkunft des Namens

        Burgstelle Baldern (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Weit verfolgbare Serie mehrerer, dicht übereinanderliegender Knauersandstein-Horizonten im oberen Teil der Pfannenstiel-Schichten, zwischen den mittleren und oberen Falätsche-Mergeln.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        20 - 30 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Mittlerer Falätschen-Mergel»

        Herkunft des Namens

        Fallätschen (ZH), NW Leimbach

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelintervall im mittleren Teil der Pfannenstiel-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        30 - 40 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Östlich des Zürichsees geht der «Mittlere Falätschen-Mergel» in Sandstein bzw. Nagelfluh über.
      • Höckleregg-Sandstein

        Herkunft des Namens

        Grat Höckleregg (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ophiolithreiche Sandsteine, Nagelfluh und Glimmersandsteine im mittleren Teil der Pfannenstiel-Schichten zwischen dem unteren und mittleren Falätschen-Mergel.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Unterer Falätschen-Mergel»

        Herkunft des Namens

        Fallätschen (ZH), NW Leimbach

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Buntes (rotes, grünes) Mergelintervall im unteren Teil der Pfannenstiel-Schichten. Knollenkalkhorizonte treten im oberen Teil auf.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        20 - 25 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Büchi (1958b) korreliert diese Einheit mit seine Oehningerzone s.l.
      • Chli-Bürglen-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Knollenkalkhorizont im Dach der Chli-Bürglen-Nagelfluh (= Wetzwil-Nagelfluh), rund 100 m über dem limnischen Leitniveau.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Wetzwil-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Wetzwil (ZH) bei Erlenbach

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basale Nagelfluh der Pfannenstiel-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Öhningen-Schichten» der Zürcher Molasse

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schlecht definierte Einheit, die als Korrelationsversuch mit dem Bodenseegebiet entstanden ist. Je nach Autor/Interpretation deckt sie Teile von Meilen-, Zürich-, Tösswald- und/oder Krinau-Schichten.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 40 m (Hofmann 1993).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Büchi 1958c: Küsnacht-Bentonit bis Wehrenbach-Niveau (beide inkl.) ; Hofmann 1973a: ... bis unterhalb des Küsnacht-Bentonits!
    • «Zürich-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittlerer Teil der OSM-II zwischen den ersten Ophiolith-Sandsteinen (oberhalb des Küsnacht-Bentonits) bis und mit Leimbach-Bentonit bzw. Fellitobel-Süsswasserkalk.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      122 m ; ca. 210 m (Pavoni 1960b).
      Geografische Verbreitung
      Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
      Typusregion
      Rütschlibach-Entlisberggebiet beidseitig der Sihl (Habicht 1987).
      Kommentar
      -
      • Fellitobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Fellitobel (ZH) beim Türlersee, Langnau am Albis

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokales bis regionales Leitniveau aus Süsswasserkalkbänken ca. 320 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Lokale, auf die südliche Albiskette beschränkte Verbreitung: an den Hängen beidseits des Türlersees (ZH) und bis nach Riedmatt (ZH) und Tüfenbach (ZH) verfolgbar, vermutlich auch im Wüesttobel (684512/233225). Die nachgewiesene Ausdehnung dieses Süsswasserkalkniveaus beträgt damit ca. 10 km2.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Leimbach-Bentonit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Leimbach (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 300 - 310 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 14.20 +/- 0.08 Ma datiert (Gubler et al 1992).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Aihltal (Rütschlibach bei Leimbach ZH), Albis-Gebiet (Langnau a.A., Hedingertobel), Grüenhaldentobel 2 km SW Birmensdorf.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Rütschlibach–Riedhof-Süsswasserkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rütschlibach (ZH), Zürich bzw. Riedhof in Ried (ZH) bei Aeugstertal (siehe auch Bergwerk Riedhof).

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 290 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus fossilreichen, limnischen Kalkbänken mit häufig begleitender Kohle.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Auf der Ostseite der Albiskette von Langnau a.A. (ZH) bis zum Felsenegggrat bei Adliswil (ZH) praktisch durchgehend verfolgbar, vom Rütschlibach bei Leimbach (ZH) bis an die Waldegg bei Albisrieden (ZH), im Reppischtal (ZH): bei Ried-Aeugstertal (Kohlebergwerk Riedhof) und Aufschluss am Ufer des Türlersees (heute nicht mehr sichtbar). Die bekannte Ausdehnung des Rütschlibach-Riedhof-Süsswasserkalkes beträgt mindestens 50 km².
        Typusregion
        Reppischtal (ZH)
        Kommentar
        -
      • Äntlisberg–Doldertobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Äntlisberg/Entlisberg (ZH) im Sihltal, Zürich bzw. Doldertobel (ZH), oberhalb Zürich.

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 240 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Knollenkalk und limnischen Ablagerungen mit Stinkkalk.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Im Sihltal am Westhang des Äntlisbergs (ZH; 681720/242680), im Doldertobel bzw. Wolfbach (ZH; 685070/247590), im Seitenbach des Küsnachtertobels (ZH; 688490/241560), im Arnerbach zwischen Waldegg (AG) und Unterlunkhofen (AG; 672542/241058). Vermutlich ist auch der von Büchi (1956) im Hedingertobel (ZH) erwähnte Stinkkalk (676692/239137) diesem Niveau zuzuordnen. Dieses Süsswasserkalkniveau ist auf einer Fläche von ca. 200 km² nachzuweisen.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Vor 1960 wurde das limnische Niveau am Äntlisberg als Äquivalent des Wehrenbach-Niveaus betrachtet (siehe Pavoni 1960 S.39).
      • Fossilhorizont Sagentobel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Sagentobel (ZH)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Der Fossilhorizont tritt 9 - 12 m unter dem Doldertobel-Süsswasserkalk (Habicht 1987) in den Zürich-Schichten vor, jedoch 30 m über der Basis der Konglomeratstufe.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Nach Pavoni (1957) liegt dieser Horizont im mittleren Abschnitt der Zürich-Schichten.
      • Wehrenbach-Süsswasserkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Wehrenbachtobel (ZH), Zollikon bzw. Höckler (ZH), Zürich.

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 140 - 150 bzw. 205 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus weissgrauem Knollenkalk, dunklem bituminösem Mergel und gelbbraunem Stinkkalk, stellenweise mit Kohle.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        4,4 m an der Typlokalität (Habicht 1987)
        Geografische Verbreitung
        Im Küsnachter Tobel am Wulp-Hügel (ZH; 688175/241848), am Heslibach (ZH; 688394/240665), im nördlichen Sihltal (ZH). Die bekannte Ausdehnung dieses Süsswasserkalkhorizonts beträgt mindestens 150 km².
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Weitere Leitniveaus ähnlichen Charakters sind über und unter dem Wehrenbach-Niveau vorhanden. Nicht alle ursprünglich als Wehrenbach-Niveau beschriebenen Vorkommen gehören diesem Niveau an.
      • Sihlzopf-Ophiolithnagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ophiolith-Sandstein- und Nagelfluh an der Basis der Zürich-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Meilen-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Meilen (ZH)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unterer Teil der OSM-II zwischen dem «Appenzellergranit»-Leitniveau und bis und mit dem Küsnacht-Bentonit. Die Meilen-Schichten bestehen aus Mergel, Knauersandstein und Glimmersandstein mit mehreren limnischen Horizonten (heller Knollenkalk und dunkler, bituminöser Mergel).
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      180 m bei Zürich.
      Geografische Verbreitung
      Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Bestandteil der mergeligen Überschwemmungsfazies der äusseren Teile des Hörnli-Schuttfächers.
      • Küsnacht-Bentonit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Küsnachter Tobel (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 175 - 180 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Der Küsnacht-Bentonit ist auf 14.91 +/- 0.09 Ma oder 14.84 +/- 0.07 Ma datiert (Gubler et al. 1992, bzw. Nagra 2008).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Zürichsee-Gebiet (Küsnachtertobel ZH, Erlenbachertobel ZH), Sihltal (Chopf bei Adliswil ZH), Reusstal (Jonentobel ZH, Jonental AR, Oberwil-Lieli AG).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Langnau-Knollenkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Langnau am Albis (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Leithorizont der OSM-II (ca. 115 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau, direkt unter dem Küsnacht-Bentonit), bestehend aus Krustenkalk (Caliche, «Wetterkalk»).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Entlang des Sihlufers vom rechten Sihlufer bei Langnau a.A. (ZH; 683743/238080) bis zum Schlegeltobel (ZH) bei Sihlwald (684997/235579).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Hombrechtikon-Knollenkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hombrechtikon (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Leithorizont der OSM-II (ca. 130 m über dem Appenzellergranit-Leithorizont), bestehend aus einer fossilfreien, rötlich bis gelben, knollig-massigen, oft sandigen Knollenkalkbank.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Durchschnittlich um die 2 m mächtig (Bolliger 1999).
        Geografische Verbreitung
        Über 100 km2 nachgewiesen.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Urdorf-Bentonit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Urdorf (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 60 - 65 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 15.27 +/- 0.12 Ma datiert (Gubler et al. 1992).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Sihltal (Schüepenloch, Wüesttobel, Eschtürlibach), bei Horgen ZH im Aabach, bei Herrliberg ZH im Rossbachtobel.
        Typusregion
        Sihltal (ZH).
        Kommentar
        -
      • Meilen-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Meilen (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
        Geografische Verbreitung
        Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -