OSM-I

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 255 G: 225 B: 165
Rang
lithostratigraphische Subgruppe
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch

OSM-I

Französisch

OSM-I

Italienisch

OSM-I

Englisch

OSM-I

Herkunft des Namens
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Historische Varianten
untere Stufe der OSM (Tanner 1944), Basiszone der OSM (Büchi 1960), OSM I (Berger et al. 2010)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Basaler Teil der OSM, bis zum Appenzellergranit-Leithorizont. Die OSM-I enthält häufig limnische Bildungen im unteren Teil (graue Mergel, Süsswasserkalke, Kohlenflöze). Gegen oben zunehmend konglomeratisch.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
50 - 600 m (Büchi 1960) ; 450 m (Tanner 1944)

Komponenten

Lithologien
  • coal
  • Konglomerat (Psephite, Rudit) : grain > 2 mm (psephite / rudite: elements = gravel, boulder, block)
  • Mergelstein
  • Süsswasserkalk
Mineralien
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Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Langhien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
spätes Burdigalien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode

Ca. 16 Ma, Grenzbereich Burdigalien/Langhien (Kempf et al. 1997 ; ehemalige Grenze «Helvetien»/«Tortonien»).

Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse Mittelländische Molasse Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
    • Ajoie-Gulf
    • Mainz-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
  • Bresse-Graben
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Berger Jean-Pierre, Kälin Daniel, Kempf Oliver (2010): Swiss Molasse Lithostratigrphy. , Swiss Geoscience Meeting, Abstract Volume 8 (Fribourg), p.127

p.127: OSM: The subdivision of the OSM is still under debate, but a possible way will be to regionally subdivide an early OSM I (with OSM I-H in the Hörnli region below the “Hüllistein marker bed”, OSM I-N in the Napf region until the top of the “Mergelzone”, and OSM I-J in the Jura Molasse below the lacustrine Limestones) and a late OSM II (OSM II-H, -N, and –J above the mentioned horizons). Note that “Juranagelf luh” belongs to OSM I-II-J, and that OSM I-J is time-equivalent to OMM III.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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382
  • Haldenhof-Mergel Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Haldenhof (Deutschland) bei Sipplingen am Überlingersee

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Gelber bis brauner Mergel der basalen OSM mit einzelnen Sandsteinintervallen, reich an Bohnerzkörnchen sowie Schwamm- und Bryozoenfragmenten (siehe Juranagelfluh). Nagelfluh- und Geröllhorizonte fehlen gänzlich im Bodenseegebiet.
    Alter
    spätes Burdigalien - Langhien
    Mächtigkeit
    600 m zwischen Wil (SG) und dem Bodensee (inkl. Nagelfluh der Hörnli-Schüttung), 100 - 120 m am Seerücken und Schienerberg, nur noch 30 - 60 m an der Typlokalität (Hofmann 1951).
    Geografische Verbreitung
    Bodenseegebiet, Seerücken und Schienerberg, Hegau. Nagelfluhe treten häufiger gegen Westen vor (Hörnli-Schüttung dominierend im Toggenburg).
    Typusregion
    Bodenseegebiet.
    Kommentar
    -
  • Lichtensteig-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Lichtensteig (SG) im Toggenburg

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Bunte Nagelfluh und Sandstein mit wenigen gelbbraunen und bunten Mergelzwischenlagen der basalen OSM im zentralen und östlichen Hörnli-Schuttfächer.
    Alter
    spätestes Burdigalien - Langhien
    Mächtigkeit
    500 - 550 m (Büchi 1959).
    Geografische Verbreitung
    Hörnli-Schuttfächer (d.h. proximaler, hauptsächlich konglomeratischer Teil der Hörnli-Schüttung).
    Typusregion
    Toggenburg / Thurtal (SG).
    Kommentar
    -
    • Lichtensteig-Tuffhorizont Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lichtensteig (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Aschenführender roter Mergel der OSM-I im zentralen Hörnlischuttfächer.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
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  • Käpfnach-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Gelb-graue Mergelabfolge mit zahlreichen kohleführenden, lakustrischen Einschaltungen der basalen OSM im distalen Bereich der Hörnli-Schüttung.
    Alter
    spätes Burdigalien - Langhien
    Mächtigkeit
    400 - 500 m im Gebiet Oberer Zürichsee - St. Gallen, 80 - 100 m im Bereich des Napfs (Gander 2004).
    Geografische Verbreitung
    Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Im proximalen Bereich dominieren dünnbankige Mergel-Sandstein-Wechsellagerungen mit bis zu 90% Konglomeraten (Lichtensteig-Formation).
    • Horgen–Käpfnach-Süsswasserkalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Regionales Leitniveau der OSM-I (ca. 65 m unter dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Süsswasserkalkbänken mit Kohlevorkommen (Kohleflöz).
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Aufgrund der tiefen stratigraphischen Lage nur am linken Zürichseeufer bei Horgen (ZH; Scheitel der Käpfnacher Antiklinale) aufgeschlossen. Das Kohleflöz konnte mittels Bohrungen auch bei Sihlbrugg (ZH) angetroffen werden. Auf der rechten Zürichseeseite kann das Flöz hingegen nicht mehr nachgewiesen werden. Der Horizont weist eine Ausdehnung von mindestens 10 km² auf.
      Typusregion
      -
      Kommentar
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  • Guggershorn-Nagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Guggershorn (BE), Guggisberg

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kalknagelfluh der Guggisberg-Schüttung, z.T. sehr grob, mit eingeschaltetem Sandstein und - lokal - buntem Mergel.
    Alter
    spätes Burdigalien - Langhien
    Mächtigkeit
    Reliktische Mächtigkeit: ca. 280 m an der Gibelegg, ca. 100 m am Guggershorn (Habicht 1987).
    Guggershorn
    Guggershorn
    Geografische Verbreitung
    Das Vorkommen der Guggershorn-Nagelfluh ist auf die beiden Erosionsrelikte Guggershorn-Schwendelberg und Gibelegg beschränkt.
    Typusregion
    Guggisberg-Gebiet (BE)
    Kommentar
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