«Krokodilschichten»

Zur Übersicht

Darstellung, Status

Index
-
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
-
Rang
regionale Fazies
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
«Krokodilschichten»
Französisch
«Couches à Crocodiles»
Italienisch
-
Englisch
«Crocodile Beds»
Herkunft des Namens
Fossilschicht mit Krokodilienreste.
Historische Varianten
Krokodilschichten (Rutte 1956a, Giersch 2004), Krokodilschichten = Krokodilschicht = unteres Pflanzenlager (Zaugg et al. 2008)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
  • Pflanzen : Plantae
  • Reptilien

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Langhien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Langhien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
-
Typusregion
Typlokalität
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Rutte E. (1956): Die Geologie des Schienerberges (Bodensee) und der Öhninger Fundstätten. , N. Jb. Geol. u. Paläont. 102, 143-282
Neubearbeitung
Zaugg Alfred, Geyer Matthias, Rahn Meinert, Wessels Martin, Schlichtherle Helmut, Hasenfratz Albin, Burkhalter Reto (2008): Blatt 1033/1034 Steckborn-Kreuzlingen. , Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut. 112

S.23: «Krokodilschichten» Dieser Begriff geht auf RUTTE (1956a) zurück. Es handelt sich dabei um lagige bis linsenförmige Aufarbeitungshorizonte (Channel Lags, BOLLIGER 1994) innerhalb der «Steinbalmensande», die intraformationelle Mergelgallen und -bruchstücke, oft auch Schalen- und Knochenreste führen. In der Bohlinger Schlucht führen mehrere «Krokodilschichten» eine reichhaltige Fauna und Flora (GIERSCH 2004), unter anderem wurden zahlreiche Reste der namengebenden Krokodilier gefunden. An der Sandsteinrippe oberhalb des Hohlwegs NNE von Wangen trifft man diese Aufarbeitungslagen ebenfalls an (GEYER et al. 2003), ebenso ist im Glimmersandstein der ehemaligen Sandgrube Hooraa bei Wäldi (gut 1 km ESE Helsighausen) eine «Krokodilschicht» aufgeschlossen, die neben aufgearbeiteten Molassemergelbruchstücken und Kalkkonkretionen zahlreiche eingestreute, auffallend kantengerundete Gerölle bis maximal 20 mm Durchmesser führt. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 22 % Kristallin (Gneise, Granite, Porphyre), 27 % Gangquarze, 24 % (kieselige) Kalke und 27 % quarzreiche Sandsteine. BOLLIGER (1994) erwähnt eine Grobsandsteinlage mit Knauern an der Basis der untersten Glimmersandsteinbank in der Sandgrube Helsighausen.
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-