Käpfnach-Formation

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 250 G: 220 B: 160
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
Im proximalen Bereich dominieren dünnbankige Mergel-Sandstein-Wechsellagerungen mit bis zu 90% Konglomeraten (Lichtensteig-Formation).

Nomenklatur

Deutsch
Käpfnach-Formation
Französisch
Formation de Käpfnach
Italienisch
Formazione di Käpfnach
Englisch
Käpfnach Formation
Herkunft des Namens

Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

Historische Varianten
Käpfnacher-Schichten (Gander 2004)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
In den distalen Bereichen der Hörnli-Schüttung besteht die Käpfnach-Formation aus einer gelb-grauen Mergelabfolge. Sie enthält zahlreiche kohleführende, lakustrische Einschaltungen der basalen OSM.
Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
400 - 500 m im Gebiet Oberer Zürichsee - St. Gallen, 80 - 100 m im Bereich des Napfs (Gander 2004).

Komponenten

Lithologien
  • Mergelstein
Mineralien
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Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Langhien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
spätes Burdigalien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
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Neubearbeitung
Gander P. (2004): Geologie und Hydrogeologie der Oberen Süsswassermolasse: Dokumentation des aktuellen Kenntnisstandes. , Arbeitsbericht NAB 04 -04, Nagra

Käpfnacher-Schichten (auch: «Basismergelzone», «Basiszone», «Lichtensteiger Schichten»): Die Käpfnacher-Schichten sind im Raum Oberer Zürichsee und St. Gallen mit etwa 400 - 500 m am mächtigsten. Gegen Westen dünnen sie rasch aus. Im Bereich des Napfs ist die entsprechende «Basismergelzone» 80 - 100 m mächtig. Die Käpfnach-Schichten werden gegen oben durch den Leithorizont «Appenzellergranit» begrenzt (vgl. Kapitel 5.4). Im proximalen Hörnligebiet, im Bereich des Schüttungszentrums, dominieren dünnbankige Mergel-Sandstein-Wechsellagerungen mit bis zu 90% Konglomeraten. In den distalen Bereichen bestehen die Käpfnach-Schichten beinahe ausschliesslich aus gelb-grauen mergeligen Abfolgen. Diese enthalten zahlreiche lakustrische Einschaltungen (graue Mergel; kohlige Kalke und Kohleflöze, z.B. Käpfnach bei Horgen oder Riedhof bei Aeugst a.A. [66]; lakustrische Fossilien). Rinnensandsteine treten stark zurück.

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • Horgen-Käpfnach-Süsswasserkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Regionales Leitniveau der OSM-I (ca. 65 m unter dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Süsswasserkalkbänken mit Kohlevorkommen (Kohleflöz).
    Alter
    Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Aufgrund der tiefen stratigraphischen Lage nur am linken Zürichseeufer bei Horgen (ZH; Scheitel der Käpfnacher Antiklinale) aufgeschlossen. Das Kohleflöz konnte mittels Bohrungen auch bei Sihlbrugg (ZH) angetroffen werden. Auf der rechten Zürichseeseite kann das Flöz hingegen nicht mehr nachgewiesen werden. Der Horizont weist eine Ausdehnung von mindestens 10 km² auf.
    Typusregion
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    Kommentar
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