«Gezeitendominierte Einheit»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 195 G: 200 B: 130
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Gezeitendominierte Einheit»
Französisch
«Gezeitendominierte Einheit»
Italienisch
«Gezeitendominierte Einheit»
Englisch
«Gezeitendominierte Einheit»
Herkunft des Namens
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Historische Varianten
mittlere Abteilung der OMM = Höheres Burdigalien (Büchi et al. 1965), Gezeiten-Serie (Keller 1987), Gezeitendominierte Einheit (Keller 1989)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Gezeitendominierter mittlerer Teil der Luzern-Formation, der durch eine unregelmässige Wechsellagerung aus Sandsteinen und heterolithischen Lagen charakterisiert ist.
Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
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Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
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Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
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Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Gezeitendominierte Ablagerungen.
Sequenz
Maximale Transgression der OMM-I (Luzern-Formation).
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Keller Beat (1987): Lithostratigraphische Gliederung der Oberen Meeresmolasse. , Abstract Jahresvers. / Mitt. SGG, Luzern

Diese mittlere Serie beginnt unten mit den ersten grösseren Gezeitenablagerungen und besteht aus Gezeitenkanal-Sandplaten-Sequenzen. Es können sowohl ebbtidale Deltas als auch Gezeitenstrände, im proximalen Bereich sogar regressive Sequenzen mit terrestrischen Ablagerungen auftreten.

Neubearbeitung
Keller Beat (1989): Fazies und Stratigraphie der Oberen Meeresmolasse (Unteres Miozän) zwischen Napf und Bodensee. , Diss. Univ. Bern, 276 S.

S.227: Die mittlere Einheit beginnt unten mit den ersten Sedimenten der gezeitendominierten Fazies-Assozation, die durch die Architektur-Elemente starker Strömungen (tSTS) gekennzeichnet ist. Den Ablagerungen der gezeitendominierten sind wiederum zwei Komplexe der wellendominiert-gemischtenergetischen Fazies-Assoziation zwischengelagert. Die drei unterscheidbaren Komplexe der gezeitendominierten Fazies-Assoziation lassen sich lithostratigraphisch über das ganze Untersuchungsgebiet korrelieren. Gegen das Hörnli-Delta hin zeigt die gezeitendominierte Einheit von Profil zu Profil eine jeweils andersartige, individuelle Entwicklung.

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • «Mittlere Plattensandsteine» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    St. Gallen (SG)
    Kommentar
    -
    • «Obere Flözgruppe» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Ringelsberg-Nagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hügel Ringelsberg / Ringelberg (SG), 1 km südwestlich St. Georgen

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Bunte (Kalk-)Nagelfluh im mittleren Teil der Luzern-Fm. in der Umgebung von St-Gallen.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    Ca. 13 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Blatten-Muschelsandstein («Obere Seelaffe») Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Blatten (SG), östlich Rorschach

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kreuzgeschichteter Sandstein voll Muscheltrümmer.
    Alter
    Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    In veränderter Fazies bis an die Urnäsch.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Untere Plattensandsteine»

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen der Unteren und Oberen Seelaffe liegen.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Diese Unteren Plattensandsteine entsprechen den Mittleren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
  • Hauteten-Nagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hauteten (AR), am Zusammenfluss der Sitter und des Wattbaches

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Bunte Nagelfluh mit einem vielfältigen Geröllspektrum.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    Ca. 23 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Untere Seelaffe» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Harter Muschelsandstein.
    Alter
    Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Vom Rheintal bis ins Schaugentobel (Goldach bei St. Gallen): Schaugentobel-Rossbüchel-Landegg.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Unterste Plattensandsteine»

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen dem Basiskonglomerat und der Unteren Seelaffe liegen.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Diese Untersten Plattensandsteine entsprechen den Unteren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
    • «Untere Flözgruppe» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
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      Alter
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      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
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