«Gemischtenergetische Einheit»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 220 G: 225 B: 140
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Gemischtenergetische Einheit»
Französisch
«L'unité énergétique mêlée»
Italienisch
«L'unità energetica mista»
Englisch
«Mixed Energetic Unit»
Herkunft des Namens
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Historische Varianten
Gezeitendominierte regressive Serie (Keller 1987), Gemischtenergetische Einheit (Keller 1989)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Wellendominiert-gemischtenergetischer oberer Teil der Luzern-Formation, welcher durch regressive Prielsequenzen und terrestrische Ablagerungen charakterisiert ist.
Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
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Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
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Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
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Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Basis: gezeitendominiert. Einheit wird dann durch eine wellendominiert-gemischtenergetische Fazies-Assoziation und durch Ablagerungen von Schlickwatten (Prielsequenzen) aufgebaut.
Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Keller Beat (1987): Lithostratigraphische Gliederung der Oberen Meeresmolasse. , Abstract Jahresvers. / Mitt. SGG, Luzern

Sie bildet das Dach der Luzerner FM. Die Untergrenze liegt in den ersten supratidalen Ablagerungen; im Dach grenzt sie an die St. Galler FM. Diese Serie wird durch regressive Prielsequenzen aufgebaut, wobei auch grössere terrestrische Sequenzen auftreten (z.B. in der Ostschweiz).

Neubearbeitung
Keller Beat (1989): Fazies und Stratigraphie der Oberen Meeresmolasse (Unteres Miozän) zwischen Napf und Bodensee. , Diss. Univ. Bern, 276 S.

S.227: Die Basis dieser vielfältigen und lokal recht verschieden entwickelten Einheit fällt mit dem letzten Auftreten der gezeitendominierten Fazies (im Sinne der [elementären] faziellen Einheit), zusammen. Sie wird durch die wellendominiert-gemischtenergetische Fazies-Assoziation und durch Ablagerungen von Schlickwatten (tSWS-OE, wtSS und tVS) wie auch der Küstenebene aufgebaut. Das Dach dieser Einheit bildet die Basis der St. Galler-Formation.

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • «Burdigaler Zwischenkomplex» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
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    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Oberer, limnischer Teil der Luzern-Formation bestehend aus bunten und braunen Mergeln mit Gerölleinstreuungen, Kohle und verkieseltem Holz.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    110 m in der Umgebung von St. Gallen (Eugster et al. 1960).
    Geografische Verbreitung
    Hofstetten - Falkenwald (SG) - St. Georgen (SG) - Freudenberg.
    Typusregion
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    Kommentar
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