Brand-Herrentisch-Tuffit

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 110 G: 140 B: 120
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
lokaler Begriff (informell)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
Jüngstes vulkanisches Ereignis am Schiener Berg.

Nomenklatur

Deutsch
Brand-Herrentisch-Tuffit
Französisch
Tuffite du Brand-Herrentisch
Italienisch
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Englisch
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Herkunft des Namens

Brand und Herrentisch an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland

Historische Varianten
Tuffite am Herrentisch (Hofmann 1956), Brand-Herrentisch-Deckentuff (Zaugg et al. 2008)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
Meistens von Hangschutt bedeckt.
Mächtigkeit
2-5 m am Schiener Berg (Zaugg et al. 2008), 17 m am Herrentisch (Schreiner 1989)

Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Serravallien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Langhien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
Zwischen 14.76 und 12.5 Ma (Apatit-Spaltspurenalter und Hornblende-Ar/Ar-Plateaualter ; Zaugg et al. 2008)

Geografie

Paläogeografie
Brand (Maria Tann), Stieg, ...
Typusregion
Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
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Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Hegau-Vulkanite
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
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Neubearbeitung
Zaugg Alfred, Geyer Matthias, Rahn Meinert, Wessels Martin, Schlichtherle Helmut, Hasenfratz Albin, Burkhalter Reto (2008): Blatt 1033/1034 Steckborn-Kreuzlingen. , Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut. 112

S.43: τDB Brand-Herrentisch-Deckentuff Der Brand-Herrentisch-Deckentuff ist im Gebiet Brand (bzw. Maria Tann, Koord. 707.930/284.685) auf ca. 625 m ü. NN aufgeschlossen (BROSS 1995). Er ist in Glimmersandstein eingebettet und wird von Grobsandstein über- und unterlagert. SCHREINER (1992) erwähnte aus der liegenden Grobsandsteinlage aufgearbeitete Deckentuffgerölle (vermutlich von Hohenolber-Deckentuff). Der Brand-Herrentisch-Deckentuff ist im Gebiet von Atlasblatt Steckborn-Kreuzlingen 4 – 5 m mächtig und meistens von Hangschutt bedeckt. Er ist feinkörnig und im Zentimeter- bis Dezimeterbereich geschichtet und gradiert. Im Stieg nordwestlich von Honisheim lagert direkt unter der Nagelfluh der Hörnli-Schüttung ein rund 2 m mächtiger, ebenfalls deutlich feingeschichteter und gradierter Deckentuff. Makroskopisch und petrographisch gleicht dieser Deckentuff dem Brand-Herrentisch-Deckentuff, weshalb er als dessen Äquivalent betrachtet wird. Die radiometrische Datierung ergibt jedoch ein um 1 Ma höheres Alter für den Deckentuff im Stieg. Allerdings könnten die Altersbestimmungen durch methodische Fehler beeinflusst sein, weshalb die Resultate nicht eindeutig interpretierbar sind (s. u.).

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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