Wintersberg-Formation

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Darstellung, Status

Index
o3W
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 195 G: 155 B: 110
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Wintersberg-Formation
Französisch
Formation du Wintersberg
Italienisch
Formazione del Wintersberg
Englisch
Wintersberg Formation
Herkunft des Namens

Hügel Wintersberg (SG), südöstlich von Ebnat-Kappel im Toggenburg

Historische Varianten
Wintersbergschichten (Habicht 1945a), Wintersberg-Schichten (Frei 1979, Habicht 1987, Gruber 1990, Funk et al. 2000).
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Blaugraue und gelbbräunliche Mergel mit dünnen Mergelsandsteinbänken und Kalksandsteinen. Kalknagelfluh-Bänke (vom Typus Speer-Schüttung) treten häufiger gegen oben und zwischen Linthebene und Thurtal vor.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
700-750 m am Nordabhang der Kronberg-Kette (Habicht 1945a, Funk et al. 2000) ; über 850 m (Frei 1979)

Komponenten

Lithologien
  • Kalknagelfluh
  • Kalksandstein
  • Mergelstein
Kalknagelfluh + Kalksandstein + Mergel
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
spätes Chattien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
spätes Oligozän
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode

Landschnecken-Fauna der Sollegg (Ludwig et al. 1931), Mikrofauna bei Trempel (Frei 1979).

Geografie

Paläogeografie
Ostschweiz: vom Sittertal (südlich Appenzell) bis in die Linthebene, und dann über den Stockberg und das Wägital nach der Pfiffegg.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Die Kalknagelfluh der Wintersbergschichten ist als oberste Nagelfluh der Speerschüttung zu betrachten (in der Speerzone selbst kam sie nicht mehr zur Ablagerung); sie geht nach Osten und Norden in Kalksandstein über. In der Gäbriszone s.l. dürften ihr die Appenzellersandsteine entsprechen (Habicht 1945a).
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Habicht Konrad (1945): Geologische Untersuchungen im südlichen sanktgallisch-appenzellischen Molassegebiet. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 83, 166 S.

y) Wintersherysehiehten (W auf Tafel II). Den oberen Abschluss des Stampiens bilden die ca. 750 m mächtigen Wintersbergschichten (nach dem Wintersberg N Krummenau, vgl. Tafel II und Profil 17). Wie schon in der Einleitung zum Kapitel «Kronbergzone» kurz erwähnt, gehören Nagelfluhen zum wesentlichen Bestand dieser Schichten. Die Nagelfluhen stehen nicht mit dem Kronberg-Schuttfächer in Zusammenhang, sondern bilden einen Bestandteil des Speer-Schuttfächers. Darauf weist schon der Geröllbestand; es handelt sich um Kalknagelfluh vom Typus der Speernagelfluh (vgl. auch Zählung Nr. 1, Tabelle 3, am Schlusse der Arbeit). Noch deutlicher wird die Zugehörigkeit zum Speerfächer aus der Verteilung der Nagelfluh im Längsprofil: Vom Querschnitt des Gubelspitzes (Profil 23) aus nach ENE hin lässt sich nämlich eine langsame Abnahme der Nagelfluhführung feststellen, indem zuerst nur die tiefsten, im Thurtalgebiet auch die höheren Bänke des untersten Drittels der Serie auskeilen resp. seitlich in Kalksandstein übergehen.

Neubearbeitung
-
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
  • Fossilhorizont Trempel Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Trempel (SG)

    Rang
    biostratigraphischer Horizont
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    spätes Chattien - spätes Chattien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -