Schallenberg-Mergel

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 245 G: 235 B: 180
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Schallenberg-Mergel
Französisch
Marne du Schallenberg
Italienisch
Marna del Schallenberg
Englisch
Schallenberg Marl
Herkunft des Namens

Schallenberg (BE), Röthenbach im Emmental

Historische Varianten
«Burdigalien» auct. – «Helvétien» auct., Gelbe Mergel von Schallenberg (Kaufmann 1886, Haldemann 1948), Mergelserie = Schallenberg-Mergel (Beck & Rutsch 1958).
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

„Über dem Sockel der Seli-Nagelfluh bildet der graugelbliche bis rötliche Schallenberg-Mergel ausgedehnte Terrassen. Seine Verbreitung ist aus der Nebenkarte «Geologisch-tektonische Übersicht 1:250000» ersichtlich. Östlich der Emme konnte der Schallenberg-Mergel nur im Hellgrabe und im Mättebach (Lokalität Lättere) nordöstlich von Eggiwil auf 860 bis 900 m ü.M. nachgewiesen werden. Kennzeichnend für den Schallenberg-Mergel sind Einschaltungen von Sandsteinlagen und rinnenförmigen Vorkommen von polymikter Quarzitnagelfluh.“ [Jordi 2012 S.33]

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
20 m

Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Mergelstein
  • Polymikte Nagelfluh
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
Der Schallenberg-Mergel könnte nach Haldemann (1948) als Ablagerung in einem lokalen, untiefen See gedeutet werden, der sich zwischen den Deltaschüttungsbereichen der Falkenflue im Westen und des Wachthubels im Osten ausdehnte.

Alter

Alter Top
Burdigalien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Burdigalien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Am Schallenberg (BE), im Hellgrabe (BE) und im Mättebach (BE) nordöstlich von Eggiwil, an der Mündung des Gabelspitzgrabens (BE) und im Waldbach (BE). Staufen, Naters, Lindental, Jassbachtal, Röthenbachtal.
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Kaufmann F. J. (1860): Untersuchungen über die mittel- und ostschweizerische subalpine Molasse. , N. Denkschr. Schweiz. Ges. Natw. 17, Stämpfli (Bern) / Schultess (Zürich)

b) Gelbe Mergel von Schallenberg. Sie bilden in einer Mächtigkeit von circa 100 m die terrassenartig verflachte Stufe von Vorderschallenberg, was aus einigen kahlen Abrissen ersichtlich ist; Sandstein ist nicht ganz ausgeschlossen.

Neubearbeitung
Jordi H. A. (2012): Blatt 1188 Eggiwil. , Geologischer Atlas der Schweiz 1:25000, Erläuterungen 75.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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