Wildegg-Formation

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Darstellung, Status

Index
i5-6
CMYK-Farbe
35 / 20 / 30 / 5
RGB-Farbe
R: 195 G: 205 B: 200
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
Das Birmenstorf-Member geht nach NW in die Pichoux-Formation über. In deren Verbreitungsgebiet beinhaltet die Wildegg-Formation nur das Effingen-Member. Die Impressamergel-Formation ist das Äquivalent der Wildegg-Formation in Süddeutschland.

Nomenklatur

Deutsch

Wildegg-Formation

Französisch

Formation de Wildegg

Italienisch

Formazione di Wildegg

Englisch

Wildegg Formation

Herkunft des Namens

Wildegg (AG)

Historische Varianten
Wildegger Formation (Gygi 1969)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Die Wildeggformation besteht aus dem Birmenstorf-Member und dem Effingen-Member. Birmenstorf-Member: 3 - 5 m mikritische Kalksteine, mergelig, dünngebankt, glaukonitisch, fossilreich (Kieselschwämme, Ammoniten). Effingen-Member: 210 - 260 m graue Mergel und Kalkmergel, fossilarm, dünngebankt, im unteren Teil ca. 12 m schwach mergelige Kalksteine im Bereich Aargau (Gerstenhübel-Schichten)

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
120 - 150 m

Komponenten

Lithologien
  • Kalkstein
  • Mergelstein
  • Mergelkalk
  • mikritischer Kalk
Mineralien
  • Glaukonit
Fossilien
  • Ammoniten

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
spätes Oxfordien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
mittleres Oxfordien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode

Biostratigraphie: Ammoniten der Transversarium- bis Bimammatum-Zone

Geografie

Paläogeografie
Ostfrankreich, Nordschweiz, Süddeutschland
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Aargauisches Becken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Jura
  • Süddeutschland
  • Schwarzwald
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
-
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
  • Effingen-Member Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Effingen (AG), Fricktal

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mächtige, fossilarme, mergelige bis mergelkalkige Abfolge im oberen Teil der Wildegg-Formation. Gegen oben hin ist eine Wechsellagerung von Mergel und Kalk zu beobachten.
    Alter
    spätes Oxfordien - spätes Oxfordien
    Mächtigkeit
    Max. 210 - 260 m, das Member keilt nach NW vollständig aus.
    Geografische Verbreitung
    Französischer Jura (Enay 1966), SO schweizer Jura, schwäbische Alb in Deutschland.
    Typusregion
    Aargauer Jura
    Kommentar
    -
    • Gerstenhübel-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gerstenhübel, Veltheim (AG)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Ausgeprägte Kalkbank im unteren Drittel des Effingen-Members.
      Alter
      mittleres Oxfordien - mittleres Oxfordien
      Mächtigkeit
      bis 12 m; 16 m (Wetzel & Strasser 2001)
      Geografische Verbreitung
      Erlinsbach - Holderbank - Chestenberg - Villigen (AG)
      Typusregion
      Nördlicher Kt. Aargau
      Kommentar
      Im vorwiegend mergelig-tonigen Effingen-Member bilden die Gerstenhübel-Schichten eine deutliche morphologische Rippe, die kartiert werden kann.
    • «Pecten-Bank» (des Effingen-Mb.) Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Namengebendes Fossil (Bivalvia): Pecten solidus Roem.

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kalkiger Einschub ca. in der Mitte des Effingen-Members aus gut gebanktem, fossilarmem, mikritischem Kalk mit Mergelfugen.
      Alter
      spätes Oxfordien - spätes Oxfordien
      Mächtigkeit
      4-5 m (Bourquin 1946); 0 - 22 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Die nicht in situ Korallen-führende Pecten-Bank wurde manchmal mit den stratigraphisch höheren, im Verbund wachsenden Korallen der Günsberg-Formation verwechselt und als Basis des «Séquaniens» betrachtet (z.B. Ziegler 1956). Die Pecten-Bank grenzt lokal direkt an die Günsberg-Formation durch Auskeilen des oberen Teil des Effingen-Members.
  • Birmenstorf-Member Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Birmenstorf (AG) (nicht zu verwechseln mit der Gemeinde Birmensdorf ZH)

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kondensierte, dünngebankte, glaukonitische, mikritische Kalke bis Mergelkalke im unteren Teil der Wildegg-Formation, die reich an kalzifizierten Kieselschwämmen und Ammoniten sind.
    Alter
    mittleres Oxfordien - mittleres Oxfordien
    Mächtigkeit
    5 - 35 m
    Geografische Verbreitung
    Weissenstein (SO) - Passwang - Oltingen (BL) - Baden (AG) - Dangstetten in Süddeutschland, in Randen (SH) kann man nicht mehr vom Birmenstorf-Member sprechen. Tritt auch im Jura méridional auf.
    Typusregion
    Aargauer Jura
    Kommentar
    -