Calcaire à coraux de Moutier

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
cf. Fm. de Günsberg
RGB-Farbe
R: 160 G: 190 B: 190
Rang
petrographische Fazies
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Moutier-Korallenkalke
Französisch
Calcaire à coraux de Moutier
Italienisch
-
Englisch
Moutier Coral Limestone
Herkunft des Namens

Cluse de Moutier (BE)

Historische Varianten
Moutier-Korallenkalke (Bolliger & Burri 1970 S.72), Calcaires coralliens de Moutier
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
"Definition: umfasst alle riffbildenden, koralligenen Gesteine der Vellerat-Formation (Biostrome und Bioherme mit nur gingem primärem Relief). lm Gegensatz zu den Rauracien-Korallenkalken [i.e. Grellingen-Member] im Liegenden weisen sie einen meist stark terrigenen Einfluss auf und liegen stellenweise als Mergelkalke vor." [Bolliger & Burri 1970 S.72] , "Die Moutier-Korallenkalke treten in jeder beliebigen Stellung innerhalb der Vellerat-Formation auf. Sie haben eine stark schwankende Mächtigkeit (wenige Meter bis über 25 m) und können sich innerhalb der Vellerat-Formation repetieren." [Bolliger & Burri 1970 S.73] "Eine dünne Zone von Korallen-Biostromen und Mergelzwischenlagen schaltet sich zwischen untere und obere Günsberg-Schichten des Typprofils (= Moutier-Korallenkalke)." [Bolliger & Burri 1970 S.73]
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
wenige Meter bis über 25 m, max. 35 m in Rondchâtel (Aufranc ----)

Komponenten

Lithologien
  • Kalkstein
Mineralien
-
Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
spätes Oxfordien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
mittleres Oxfordien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
Typusprofil
Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Jura
  • Süddeutschland
  • Schwarzwald
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Bolliger W., Burri P. (1970): Sedimentologie von Schelf-Carbonaten und Beckenablagerungen im Oxfordien des zentralen Schweizer Jura. , Beitr. Geol. Karte der Schweiz N.F. 140, 112 S.

e) Moutier-Korallenkalke (neu) Typlokalität: Profil entlang der Hauptstrasse am Nordausgang der Gorges de Court, Koord. 593 200 / 234 300. Definition : umfasst alle riffbildenden, koralligenen Gesteine der Vellerat-Formation (Biostrome und Bioherme mit nur gingem primärem Relief). lm Gegensatz zu den Rauracien-Korallenkalken im Liegenden weisen sie einen meist stark terrigenen Einfluss auf und liegen stellenweise als Mergelkalke vor. Begrenzung: Die Moutier-Korallenkalke treten in jeder beliebigen Stellung innerhalb der Vellerat-Formation auf. Bemerkung: Sie haben eine stark schwankende Mächtigkeit (wenige Meter bis über 25 m) und können sich innerhalb der Vellerat-Formation repetieren.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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