Hauptmumienbank-Member

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Darstellung, Status

Index
-
CMYK-Farbe
siehe Vellerat-Formation
RGB-Farbe
R: 170 G: 190 B: 165
Rang
lithostratigraphisches Member
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Hauptmumienbank-Member
Französisch
Membre du Hauptmumienbank («Oolithe nuciforme»)
Italienisch
Membro del Hauptmumienbank
Englisch
Hauptmumienbank Member
Herkunft des Namens
-
Historische Varianten
Calcaires blanchâtres à grosses oolithes (Rollier 1888a), Mumienbank (Rothpletz 1933), Hauptmumienbank (Ziegler 1956 S.41, Bolliger & Burri 1970 S.72, Heckendorn 1974), Oolithe nuciforme
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Leithorizont im mittleren Teil (bzw. im Dach) der Vellerat-Formation, bestehend aus dickbankigen, harten und massiven hellgrauen, mikritischen Kalksteinen, welche lokal zahlreichen Onkoiden (5 bis 20 mm gross) aufweisen. Nach Osten eher gelblicher Oosparit und Pelsparit, manchmal dolomitisch.
Geomorphologischer Ausdruck
Markante Rippe oder Stufe. Deutlich herauswitternder Kartierhorizont über dem Röschenz-Member.
Mächtigkeit
5-7 m, bis 10 m gegen NW (Aufranc et al. 2017).

Komponenten

Lithologien
  • Kalkstein
Mineralien
-
Fossilien
  • Korallen
  • Brachiopoden
  • Bivalven

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Formation de Vellerat
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
spätes Oxfordien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
spätes Oxfordien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
keine

Geografie

Paläogeografie
Zentraler Schweizer Jura. (Aussi présent en Franche-Comté sous forme de banc à oncoïdes algaires vers Pontarlier ou à oncoïdes à nubéculaires et bioclastes plus au nord.)
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Aargauisches Becken, Schwäbisches Becken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
- Mit dem Ausklingen der Tonschüttung war das einstige Relief durch das Röschenz-Member, die Günsberg-Formation und das Effingen-Member weitgehend ausgeglichen und erstreckte sich weit in Richtung des argovisch-schwäbischen Beckens. Im untiefen, wenig bewegten Wasser folgte bis ans Ende der Jurazeit eine Phase fast reiner Karbonatproduktion, beginnend mit der sich weit hinauserstreckenden Hauptmumienbank.
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Jura
  • Süddeutschland
  • Schwarzwald
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Neubearbeitung
Bolliger W., Burri P. (1970): Sedimentologie von Schelf-Carbonaten und Beckenablagerungen im Oxfordien des zentralen Schweizer Jura. , Beitr. Geol. Karte der Schweiz N.F. 140, 112 S.

"Die Hauptmumienbank ist umso schlechter fassbar, je weiter wir von ihrem eigentlichen Verbreitungsgebiet, den Freibergen, entfernt sind. Hingegen finden wir über der Vellerat-Formation im SE ähnliche onkolithische Schichten. Wir möchten aber die Bezeichnung Mumienbank auf jene dominierende onkolithische Schicht beschränken, die innerhalb des Abschnittes mit terrigenem Sedimentanteil liegt. Sie kommt nur im nordwestlichen Teil des Untersuchungsgebietes vor." [Bolliger & Burri 1970 S.72]

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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