Ilanz-Verrucano (s.s.)

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Darstellung, Status

Index
p-IV
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 195 G: 95 B: 60
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Ilanz-Verrucano (s.s.)
Französisch
Verrucano d'Ilanz (s.s.)
Italienisch
-
Englisch
Ilanz Verrucano (s.s.)
Herkunft des Namens

Ilanz = Glion (GR)

Historische Varianten
Ilanzer Gestein = Verrucano von Ilanz (Escher ----, Heim 1878), Ilanzer Varietät [des Verrucano] (Wehrli 1896), obere Gneisformation (Rothpletz 1898), Ilanzer Verrucano (Weber 1924, Wyssling 1950, Staub 1983), «Ilanzer Verrucano auct.» (Wyss & Isler 2011)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Perm
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Perm
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Vorderrheintal
Typusregion
-
Typlokalität
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
-
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Gotthard-Decke
  • Nufenen-Termen
  • Urseren-Garvera-Zone
  • Goms-Falte
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Wyss Roland, Isler Alfred (2011): Blatt 1214 Ilanz. , Geol. Atlas Schweiz 1:25'000, Erläut. 132.

S.19: Meist blassgrüne, gneisartige Sandsteine und Konglomerate mit Kristallingeröllen, lokal schiefrig bis phyllitisch («Ilanzer Verrucano auct.») (...) Der typische «Ilanzer Verrucano auct.» stellt ein meist deutlich geschiefertes, gneisartiges Konglomerat mit einer hellgrünen Matrix dar. Charakteristisch sind dunkelgraue bis rotviolette Flecken oder Schmitzen im mm- bis cm-Bereich. Die feinkörnige Matrix besteht aus Quarz und Serizit, mit darin eingeschlossenen, mm- bis cm-grossen, parallel zur Schieferung ausgewalzten Quarzlinsen. Darin eingestreut finden sich cm- bis kopfgrosse Quarzit-, Aplit-, Muskovitaplit-, Dacit-, Granit- und Gneisgerölle. Grobklastische Lagen wechseln mit sehr feinkörnigen. An verschiedenen Orten bilden Knötchenphyllite (Fig. 4) den obersten Teil des «Ilanzer Verrucanos auct.» (s. unten). Darüber folgt meist ein sehr heller, feinkörniger Quarzit mit rosa gefärbten Quarzkörnern, der die Basis der Dolomite und Rauwacken der Trias bildet. Der Übergang in die Trias lässt sich u. a. zwischen den beiden alten Brücken bei Valata und im Bachtobel von Surcuolm bei Clavaniev gut beobachten.
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
  • «Buntgefleckte Verrucano-Schiefer» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Bunte, weitgehend geröllfreie Schiefer, die an der Basis des Ilanz-Verrucano (s.s.) liegen.
    Alter
    Perm - Perm
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
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