Hochstollen-Formation

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 220 G: 185 B: 145
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff
SKS-Notiz
Bewilligt.
SKS-Datum
17.05.2002
Kommentar
Seitlicher Übergang gegen Osten in die Reischiben-Formation ca. im Engelbergertal. Die Hochstollen-Formation ist z.T. mit der Reischiben-Formation verzahnt.

Nomenklatur

Deutsch

Hochstollen-Formation

Französisch
Formation du Hochstollen
Italienisch
Formazione del Hochstollen
Englisch

Hochstollen Formation

Herkunft des Namens

Hochstollen (OW), westlich Melchsee-Frutt

Historische Varianten
Cancellophycus-Dogger auct., Hochstollen-Serie (Arbenz 1907, Tröhler 1966), Hochstollen-Formation (Pilloud 1990, Menkveld 1995, Schneider 1998, Brunner 2002)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Rauh anwitternde, spätige, teilweise kieselige, sandige und bläuliche Kalke wechselnd mit kieselig-sandigen Mergeln. Basis oft spätig (Untere Echinodermenbrekzie).

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Ca. 250 m im Gebiet Melchsee-Frutt (Menkveld 1995 ; 400 m bei Tröhler 1966 aufgrund tektonischer Verdoppelung). 120 m in der Graustock-Einheit (Brunner 2002).

Komponenten

Lithologien
  • Kalkstein
  • Mergelstein
  • sandiger Kalk
Echinodermenbrekzien
Mineralien
-
Fossilien
  • Crinoideen
  • Belemniten
  • Brachiopoden

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Bajocien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Bajocien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode

Biostratigraphie: Seltene Ammoniten (Tröhler 1966).

Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
  • Fuleberg am Balmeregghorn (BE)
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
North Tethyan Shelf (Helv.) :
marge continentale européenne ,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Ablagerung in offener, flachmariner und Crinoiden-dominierter Schelf-Fazies, mit erhöhtem terrigenen Eintrag durch intensivierte kontinentale Verwitterung (Eutrophierung der Karbonatplattform; Bartolini et al. 1996).
Sequenz
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Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Troehler B. (1966): Geologie der Glockhausgruppe, mit besonderer Berücksichtigung des Eisenoolithes der Erzegg-Planplatte. , Beitr. Geol. Schweiz. Natf. Ges. 79/1, 192 S.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • Schwarzhorn-Member Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Schwarzhorn /Schwarzhoren (BE) - Grindelwald

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Monotone, gut gebankte Wechsellagerung von kieselig-sandigen, feinspätigen Kalken und Mergeln, z.T. mit fein- bis grobkörnigen Echinodermenbrekzien (Verzahnung mit der Reischiben-Formation).
    Alter
    Bajocien - Bajocien
    Mächtigkeit
    Bis 350 m ; reicht von weniger als 50 m in NW zu über 400 m in SE, oft mit signifikanter Verdünnung auf der Faltenvorderseite (Rowan 1993).
    Geografische Verbreitung
    Ab Engelbergertal gegen Westen bis Rhonetal.
    Typusregion
    Berner Oberland
    Kommentar
    -
  • Bietenhorn-Member Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Bietenhorn (BE), im Schilthorngebiet

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Südlichste, dunkle, mergelige bis tonige Fazies der Hochstollen-Formation mit einzelnen grobkörnigen Lagen, die an der Basis dieser Formation am meisten entwickelt sind.
    Alter
    frühes Bajocien - frühes Bajocien
    Mächtigkeit
    10 - 100 m
    Geografische Verbreitung
    Berner Oberland
    Typusregion
    Berner Oberland
    Kommentar
    -