«Brisi-Sandstein»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 245 G: 155 B: 155
Rang
lithostratigraphische Bank
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
Angenommen : aus praktischen Gründen wird momentan der Begriff beibehalten, trotz Namenskollision mit dem übergeordneten Member.
SKS-Datum
19.10.2006
Kommentar
Informell, da gleicher Name wie höhere Einheit.

Nomenklatur

Deutsch
«Brisi-Sandstein»
Französisch
«Grès de la Brisi»
Italienisch
«Arenaria della Brisi»
Englisch
«Brisi Sandstone»
Herkunft des Namens

Gipfel der Brisi (SG), Churfirsten

Historische Varianten
Brisisandstein (Arn. Heim 1910, Knecht 1925, Alexander et al. 1965), Brisi-Glaukonitsandstein, Unteres Albien = Gault = Brisisandstein (Furrer 1938), Brisi-Sandstein (Föllmi & Ouwehand 1987)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Hellgrau anwitternder Quarzsandstein (Kgr. 0.15 - 0.25 mm, bis über 1 cm), Einschaltungen von grobspätigen und feinkörnigen Kalkbänken.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
wenige m bis ca. 50 m (Föllmi & Ouwehand 1987)

Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Quarzsandstein
Mineralien
-
Fossilien
  • Ammoniten

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Brisi-Member
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Spätes Aptien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Spätes Aptien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
umgebende Einheiten

Geografie

Paläogeografie
Südteil des mittleren Bereiches und Nordteil des südlichen Bereiches.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
  • Schneetole (SG), Garschella S
    Merkmale des Ortes
    • upper boundary
    • lower boundary
    • typical facies
    Koordinaten
    • (2743100 / 1223775)
    Notizen
    • Paratyp : Föllmi & Ouwehand 1987
Referenzprofile
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
North Tethyan Shelf (Helv.) :
marge continentale européenne ,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Helvetikum
  • Dauphinois
  • Westliches Helvetikum
  • Zentrales Helvetikum
  • Östliches Helvetikum
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
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Neubearbeitung
Föllmi Karl B., Ouwehand Pieter J. (1987): Garschella-Formation und Götzis-Schichten (Aptian-Coniacian): Neue stratigraphische Daten aus dem Helvetikum der Ostschweiz und des Vorarlbergs. , Eclogae geol. Helv. 80/1, 141-191

S.158: Als Brisi-Sandstein wird eine wenige bis über 50 m mächtige, quarzreiche, glaukonitführende, detritische Abfolge bezeichnet. Die durchschnittliche Quarz- und Glaukonit-Korngrösse beträgt 0.15-0.25 mm; einzelne Quarzkomponenten erreichen einen Durchmesser von bis zu 5 mm (in Ausnahmefällen bis zu 2 cm). Im Brisi-Sandstein können stellenweise stark bioturbierte Karbonatbänke auftreten, es handelt sich einerseits um rekristallisierte, spikulitische Pseudosparite und andererseits um Pelbiosparite vom Typ Brisi-Kalk. Der Brisi-Sandstein liegt auf der Schrattenkalk-Formation, der Luitere-Schicht oder den Gamser-Schichten. Als Hauptkriterium für die Abgrenzung zu den Gamser-Schichten kann die nicht oder kaum vorhandene Grundmasse und eine deutlich hellere Anwitterungsfarbe angeführt werden. Der Brisi-Sandstein wird in der Regel vom Brisi-Kalk überlagert. In diesem Fall kann die Obergrenze makroskopisch nach der letzten «dickeren» (einige dm) Sandbank und mikroskopisch falls sich Sand (überwiegend Quarz- und Glaukonitsandkörner) nur noch in schmalen (einige mm bis cm) Bändern angehäuft vorfindet und die detritischen Karbo¬ natkomponenten überhand nehmen, gezogen werden. In südlicheren Profilen folgen mit scharfer, erosiver Grenze die Klauser Schichten, die Niederi-Schichten oder die Plattenwald-Schicht.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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