«Öhningen-Zone» im Hörnligebiet

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Darstellung, Status

Index
m3Ö, m4Ö
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 250 G: 225 B: 190
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
Nach Büchi 1960 Tab. l ist die Öhninger Zone der ostschweizerischen und zürcherischen OSM die Fortsetzung der Schichten der Öhninger Typlokalität.

Nomenklatur

Deutsch
«Öhningen-Zone» im Hörnligebiet
Französisch
«Zone d'Öhningen» de la région du Hörnli
Italienisch
«Zona d'Öhningen» della regione del Hörnli
Englisch
«Öhningen zone» of the Hörnli realm
Herkunft des Namens

Öhningen (S-Deutschland)

Historische Varianten
«Sandige Zwischenschichten», Öhninger Zone (Büchi 1958), Oehningerzone (Büchi 1960, Büchi et al. 1965), Öhninger Schichten (Hottinger et al. 1970, Hantke 1980), Öhningen-Schichten s.l. bzw. Öhningerzone (Zaugg et al. 2008)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Die Öhningen-Zone besteht vorwiegend aus gelbgrauen bis grauen (oft rostig anwitternden) Mergeln und mergeligen Sandsteinen mit einzelnen Nagelfluhbänken. Der relativ hohe Anteil an ophiolithischen Komponenten ist charakteristisch für die Öhningen-Zone des Hörnligebietes.

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
40 m (Büchi 1958); 80 - 120 m, starke Reduktion gegen Süden: nur 5 - 7 m in der Gegend Libingen-Hofen (Hottinger et al. 1970).

Komponenten

Lithologien
  • Mergelstein
Mineralien
-
Fossilien
  • Gastropoden
  • Blätter
  • Säugetiere
  • Ostrakoden

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
Nicht immer eindeutig, da eine graduelle Zunahme vom Mergel- und Sandsteinanteil schon in den oberen Krinau-Schichten auftritt (siehe Hammertobel, südwestlich Lütisburg).
Stratigraphische Diskussion
OSM-II

Alter

Alter Top
Langhien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Langhien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode

Mammalia (insb. Mastodon sp.), Ostrakoda (Süsswasserformen), Gastropoda (Heliciden, Planorben, Lymnäen), Blätterabdrücke

Geografie

Paläogeografie
Zentraler Hörnli-Schuttfächer.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Büchi U. P. (1957): Zur Gliederung des Burdigalien im Kanton Aargau. , Bull. Ver. Schweiz. Petrol.-Geol. und - Ing. 23, 33-40

(...) In den zentralen Schuttfächerteilen (des Hörnli-Schuttfächers, Red.) ist die Öhningerzone ausserordentlich markant ausgebildet, indem der Nagelfluhanteil beinahe plötzlich stark zurückgeht, wie z.B. im oberen Tösstal: ... Zudem treten ... grüne Mergel auf, ... Gegen den Schuttfächerrand hin geht die grüne Mergelfazies allmählich in gelb-grau-gefleckte Serien über. (...)

Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
  • Seerücken-Tuffit Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Iibtobel am Seerücken (TG)

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Tuffit-Bank im Dach des Steinbalmen-Sandsteins.
    Alter
    Serravallien - Serravallien
    Mächtigkeit
    Bis 4 m (Zaugg et al. 2008).
    Geografische Verbreitung
    Iibtobel, Ruine Neuburg, ...
    Typusregion
    Seerücken (TG)
    Kommentar
    -
    • «Obere Tufflage» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberer Horizont des Seerücken-Tuffits, bestehend aus grünlich grauem, glimmerig-sandigem Tuff, reich an grünem Ton.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      0,8-4 m (Zaugg et al. 2008)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Seerücken (TG)
      Kommentar
      -
    • «Untere Tufflage» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unterer Horizont des Seerücken-Tuffits, bestehend aus bräunlich-rötlichem, mergeligem Tuff, zum Teil Heliciden führend, mit relativ hohem Gehalt an Apatit, Magnetit und Hornblende.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      0,1-0,7 m (Zaugg et al. 2008)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Seerücken (TG)
      Kommentar
      -
  • Löchli-Kohleflöz Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Löchli (SG) an der Glatt

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kohleflöz im untersten Teil der Öhningen-Schichten.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -