Kronberg-Gäbris-Schüttung

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
N/A
RGB-Farbe
R: 232 G: 234 B: 236
Rang
Paläogeographie
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
-
Kommentar
"Ur-Ill"

Nomenklatur

Deutsch
Kronberg-Gäbris-Schüttung
Französisch
épandage du Kronberg-Gäbris
Italienisch
-
Englisch
Kronberg-Gäbris alluvial fan
Herkunft des Namens

Gipfel des Kronbergs (AI), 4 km SE Urnäsch

Historische Varianten
Kronberg-Gäbris-Schuttfächer (Habicht 1945), Kronberg-Gäbris-Fächer (Euster et al. 1960), Hörnli-Kronberg-Gäbris-Schüttung (Ur-Rhein und Ur-Ill) (Büchi et al. 1965a), Kronberg-Schüttung = Kronberg-Schuttfächer (Frei 1979), Kronberg-Schichtgruppe (Funk et al. 2000)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
"Vorwiegend gelbgraugefleckte Mergel, Mergelsandsteine und Sandsteine; bunte, vorwiegend rötliche Farbtöne zurücktretend. Hoher Karbonatgehalt der Sandsteine von 40-60% bei leichter Kalkvormacht. Granatgehalt relativ gering, Epidot stark dominierend." (Büchi et al. 1965a)
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
-
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Aquitanien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Aquitanien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
An der Ostflanke des Speer-Schuttfächers gebildet, nachdem letzterer inaktiv wurde.
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
Ur-Rhein
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Molasse Schüttungen
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Frei Hans-Peter (1979): Stratigraphische Untersuchungen in der subalpinen Molasse der Nordost-Schweiz, zwischen Wägitaler Aa und Urnäsch. , Mitt. Geol. Inst. ETH und Univ. Zürich (N.F.) 233, 207 Seiten
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
-
  • Schwäbrig-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Schwäbrig (SG)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mergel mit Konglomerat-Rinnen (fluviatile OMM = USM-III).
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Gäbris-Nagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Gäbris (AR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kristallin-führende Nagelfluh und Sandsteine des äusseren Kronberg-Gäbris-Schuttfächers.
    Alter
    Aquitanien - Aquitanien
    Mächtigkeit
    Über 1'500 m im Osten bis wenige hundert Meter am Necker (Habicht 1945a).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Gstaldenbach-Serie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Fluss Gstaldenbach (AR), zwischen Heiden und Thal (non: Staldenbach zwischen Teufen und St. Gallen)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Heiden-Serie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Heiden (AR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Klusbach-Serie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Fluss Klusbach (AR)/(AI)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Eggen-Serie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Eggen (AI), Gde. Oberegg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Sulzbach-Serie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Sulzbach (AI)/(SG)

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Tiefster Teil der «granitische Molasse» der Ostschweiz, bestehend aus Arkose- und Kalksandsteinen mit Kristallin führende Kalknagelfluhbänke der Gäbris-Schüttung.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      200-300 m (Funk et al. 2000), 400 m (Hantke 2004).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Sulzbach-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Sulzbach (AI)/(SG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kristallin führende Kalknagelfluh an der Basis der «Sulzbach-Serie».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Kronberg-Nagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Kronbergs (AI), 4 km SE Urnäsch

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Ablagerung des proximalen Kronberg-Gäbris-Schuttfächers (reich an bunter Nagelfluh). Charakterisiert durch Apatit, Staurolith und Epidot.
    Alter
    Aquitanien - Aquitanien
    Mächtigkeit
    2000-2500 m (Frei 1979, Habicht 1987).
    Geografische Verbreitung
    Ostschweiz: Kronberg-Hochalp-Kette.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Obere Kronberg-Serie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Vorwiegend Epidot und Apatit.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 900 m (Frei 1979)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Pfingstboden-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Pfingsboden (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte Nagelfluh-Abfolge (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) im Dach der Kronberg-Schüttung.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Über 500 m (Habicht 1945a).
        Geografische Verbreitung
        Auf das Quellgebiet des Neckers (SG) und dessen näheren Umgebung beschränkt (vom Hinterfallenchopf bis zum Grossgarten).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Hochfläschli-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hochfläschli = Hochfläschen (AR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge der Kronberg-Schüttung bestehend aus 10 - 12 Nagelfluh-Komplexen, welche bis über 30 m mächtig ist. Die Nagelfluh (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) hat wenige Mergel zwischengelagert.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Max. 300 m im Seckbach-Gebiet (Funk et al. 2000) ; 350 m bis über 450 m (Habicht 1945a).
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz zwischen dem Seckbach-Gebiet (Weissbachtal ESE des Kronbergs) und dem Luterental (SG).
        Typusregion
        Urnäschtal / Steintal (AR).
        Kommentar
        -
    • «Untere Kronberg-Serie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Vorwiegend Apatit und Staurolith.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 1200 m (Frei 1979)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
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      • Ennetbühl-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ennetbühl (SG), im Toggenburg

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge der Kronberg-Schüttung mit ca. 20 Nagelfluh-Bänke und Komplexen (mit buntem Bindemittel und ersten Ophiolithgeröllen) mit einer Mächtigkeit von 5 m bis über 30 m. Dazwischen und im lateralen Übergang treten Mergel vor (lokal als Gelbmergel-Fazies mit Riesenkonglomerat).
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        450 - 500 m (Funk et al. 2000); 500 bis über 600 m (Habicht 1945a).
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz zwischen Sittertal (westlich Weissbad/AI) und Thurtal (bei Nesslau/SG).
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG).
        Kommentar
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      • Hochalp-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gipfel der Hochalp (AR), zwischen Urnäsch- und Neckertal.

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mächtige Dolomit-/Kalknagelfluh der Kronberg-Schüttung (Erstauftreten von roten Granitgeröllen des Typus Bernina) mit charakteristischem roten Bindemittel und gelblichgrauen Mergel-Zwischenlagen. Kohle und bituminöser Süsswasserkalk (Stinkkalk) treten lokal vor. Die Gerölle sind oberostalpiner Herkunft.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        300 - 350 m (Funk et al. 2000) ; 350 - 400 m (Habicht 1945a).
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz zwischen Sittertal bei Weissbad (AI) bis ins Steintal (SG). Weiter südwestlich treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
        Typusregion
        Hochalp / Urnäschtal (AR).
        Kommentar
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      • Krummenau-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Krummenau (SG), im Toggenburg

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basale Mergelabfolge der Kronberg-Schüttung mit bis zu 15 m mächtigen Kalknagelfluh-Bänken (unten mit einzelnen hellen Gneisgeröllen, oben mit relativ häufigen Gneis- und Verrucano-Geröllen), sowie mittel- bis feinkörnigen Kalksandsteinen. Lokal treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Über 200 m (Funk et al. 2000). Ca. 300 m (Habicht 1945a).
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz zwischen Sittertal (nördlich Weissbad/AI) bis westlich des Schorhüttenbergs/Wängibaches (SG).
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG).
        Kommentar
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        • Fossilhorizont Lütisbach Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Lütisbach (SG) (= Bendelbach), nördlich Krummenau

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Dunkles, kohliges Landschnecken führendes Mergelband im basalen Teil der Krummenau-Schichten.
          Alter
          frühes Aquitanien - frühes Aquitanien
          Mächtigkeit
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          Geografische Verbreitung
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          Typusregion
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          Kommentar
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