Jura-Schüttung

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
N/A
RGB-Farbe
R: 232 G: 234 B: 236
Rang
Schüttung
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Jura-Schüttung
Französisch
épandage du Jura
Italienisch
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Englisch
Jura alluvial fan
Herkunft des Namens
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Historische Varianten
Juranagelfluhschüttung (Hofmann 1957a), Jura-Nagelfluhschüttung (Habicht 1987)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
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Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
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Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
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Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Molasse Schüttungen
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
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Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • «Jüngere Juranagelfluh» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Lokale fluvioterrestrische Konglomerathorizonte der subjurassischen OSM, die durch schlecht sortierte und oft sehr grosse Gerölle charakterisiert sind. Die Gerölle stammen überwiegend aus dem Malm (Villigen-Fm.) und dem Dogger (Hauptrogenstein).
    Alter
    Langhien - frühes Tortonien
    Mächtigkeit
    Rinnenfüllung von 0,5 bis 5 m Mächtigkeit und bis zu 100 m seitliche Ausdehnung. (Evtl. bis 400 m bei Hohenstoffeln im Hegau ; Geyer et al. 2003)
    Geografische Verbreitung
    In Hegau am stärksten entwickelt. Zu Beginn der Zeit der OSM erodierten die ersten Flüsse der Juranagelfluh-Schüttung von NW her Schluchten in das Hochgebiet NW der Graupensandrinne. Südgrenze entlang der Linie Brugg – Schaffhausen – Singen.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Randen-Hegau-Juranagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Nagelfluhhorizont der OSM, welcher hauptsächlich aus Kalkareniten, arenitischen Mergeln und gipsführenden Mergeln mit bituminösen Süsswasskalk-Einlagerungen besteht.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Hegau
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Seitlich verzahnen sich diese Ablagerungen mit Deckentuffen und Tuffiten der Hegau-Vulkane.
      • Büttenhardt-Juranagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Büttenhardt (SH)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Nagelfluh mit lokalen Geröllen (Trias, Lias, Dogger, Malm) und einer kalksandigen bis sandig-mergeligen Matrix, die auch geröllfreie Zwischenlagen bildet.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Randen (SH)
        Kommentar
        -
    • «Mergeldominierte Fazies der Jüngeren Juranagelfluh» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Feinklastische Beckenfazies der Jüngeren Juranagelfluh: ockergelber bis gelbbrauner (manchmal auch grauer oder rötlicher) siltig-feinsandiger Mergel. Einzelne Konglomeratbänke treten lokal vor.
      Alter
      Langhien - frühes Tortonien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Aargauer Juranagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kanton Aargau (AG)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Nagelfluhhorizont der OSM, der durch Malm- (Villigen-Fm.) und Doggergerölle (Hauptrogenstein) charakterisiert ist. Im Gegensatz zur Basler Juranagelfluh fehlen aber Muschelkalk- und Buntsandsteingerölle.
      Alter
      Langhien - Serravallien
      Mächtigkeit
      Bis 80 m, zusammen mit den Heliciden-Mergel.
      Geografische Verbreitung
      Östlich des Wölfinswiler Baches. Westgrenze entlang der Linie Wölflinswil – Kienberg (AG).
      Typusregion
      Bözbergplateau (AG)
      Kommentar
      Die Schüttung der Aargau-Juranagelfluh verzahnt sich in Richtung Süden (Bözberggebiet) mit der beckenaxialen Glimmersandschüttung der mittelländischen OSM.
      • Herznach-Juranagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Herznach (AG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basaler, diamiktischer Teil der Aargauer Juranagelfluh, der ausnahmsweise (und nur lokal) Buntsandstein- und Kristallingerölle enthält.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Basler Juranagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kalknagelfluh der OSM des Juragebirges, in welcher Gerölle des Muschelkalks und des Doggers dominieren. Untergeordnet treten Sandstein, Siltstein und Mergel auch vor.
      Alter
      Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Das Vorkommen der Juranagelfluh im Kanton Baselland fällt ungefähr mit dem Einzugsgebiet der Ergolz zusammen (westlich des Hauenstein-Tunnels). Ostgrenze entlang der Linie Gelterkinden – Zeglingen.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Juranagelfluh des Beckens von Laufen Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Südöstlicher Teil des Laufen-Beckens (BL)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomerat mit variablem Geröllspektrum (Quarzite, Buntsandsteine, Muschelkalke, Kristallingesteine), wechsellagernd mit Sand und Mergel.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Als Hauptverbreitungsgebiet kommt das Laufenbecken östlich der Lüssel, sowie die Ostumrandung des Beckens in Frage; ferner zieht sich ein langgezogener Streifen als Kern der Mulde zwischen Eichberg — Homberggewölbe und dem Kienberg — Brand von Fehren bis NW Bretzwil. Westlich der Lüssel sind nur die kleinen Vorkommen südlich von Wahlen bekannt.
      Typusregion
      Laufen-Becken (BL)
      Kommentar
      -
      • Nebelberg-Süsswasserkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hof Nebelberg (SO)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fossilreicher grauer Süsswasserkalk innerhalb der Juranagelfluh des Beckens von Laufen.
        Alter
        Tortonien - Tortonien
        Mächtigkeit
        Ca. 50 m (Becker 2003).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Solothurner Jura (SO)
        Kommentar
        -
      • Tonilöchli-Juranagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Käselbach nördlich von Tonilöchli (SO)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokales Vorkommen der Juranagelfluh des Beckens von Laufen. Gilt als Typlokalität.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
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    • Gompholite du Crêt-du-Locle Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Le Crêt-du-Locle (NE)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Marnes rouges et/ou conglomérat riche en blocs (pouvant atteindre 4-5 mètre cube) de calcaire mésozoïque.
      Alter
      Miozän - Miozän
      Mächtigkeit
      au moins 25 m (Waibel & Burri 1961)
      Geografische Verbreitung
      Unité restreinte au synclinal du Locle et La Chaux-de-Fonds, peut-être également dans le synclinal des Ponts-de Martel.
      Typusregion
      Région du Locle (NE)
      Kommentar
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  • «Mittlere Juranagelfluh» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Nagelfluhhorizonte der oberen OMM, die durch einen hohen Anteil an Malm- und Doggergeröllen charakterisiert sind.
    Alter
    Burdigalien - Langhien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Kleinen Randen
    Kommentar
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  • «Ältere Juranagelfluh» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Konglomeratgefüllte Rinnen in der subjurassischen, oberen USM. Das Konglomerat besteht vorwiegend aus grossen Malmkalkblöcken und -geröllen, sowie gelbbraunem Mergel.
    Alter
    Aquitanien - Aquitanien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Vorwiegend im Hegau nachweisbar. Anzeichen dafür finden sich aber auch weiter im Westen (Schreiner 1965: 324, Hauber 1960a: 27): Rekingen (AG) und Villnachern (AG) (siehe Bitterli-Dreher et al. 2007).
    Typusregion
    Hegau
    Kommentar
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