Hörnligubel-Mergel

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Darstellung, Status

Index
m3HG
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 250 G: 225 B: 190
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Hörnligubel-Mergel
Französisch
Marne du Hörnligubel
Italienisch
Marna del Hörnligubel
Englisch
Hörnligubel Marl
Herkunft des Namens

Hörnligubel (ZH), am Hörnli-Nordwesthang

Historische Varianten
Hörnli-Schichten, Mergelzone von 970 m = Hörnligubelzone (Tanner 1944, Büchi 1960), Hörnligubel-Schichten (Hottinger et al. 1970).
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Die Hörnligubel-Mergel bestehen hauptsächlich aus graublauen Mergeln, mergeligen Sandsteinen und drei Nagelfluhbänken, sowie einer rund 2 m mächtigen Feinbrekzie mit mergeligem Bindemittel.

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Ca. 20 m (Tanner 1944) oder 40 m (Büchi 1960) am Hörnli, auf wenige Meter im Gebiet des Schnebelhorns reduziert (Hottinger et al. 1970).

Komponenten

Lithologien
  • Mergelstein
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Tortonien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Serravallien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
«Sarmatien» (Büchi 1960).

Geografie

Paläogeografie
Hörnli-Schuttfächer (d.h. proximaler, hauptsächlich konglomeratischer Teil der Hörnli-Schüttung).
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
-
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Tanner Hans (1944): Beitrag zur Geologie der Molasse zwischen Ricken und Hörnli. , Mitt. thurg. natf. Ges. 33, 6-108

S.34: Bei 970 m Höhe wird die Hörnliwestwand durch eine zirka 30 m mächtige Mergelzone in zwei Teile getrennt. Der Anteil der Nagelfluh am untern Teil der Wand beträgt zirka 85 Prozent. (...) Diese auffallend nagelfluharme Zone läßt sich rund ums Hörnli nachweisen. Nach ihrer besonders schönen Ausbildung am Hörnligubel nenne ich sie Hörnligubelzone
Neubearbeitung
-
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
  • Höchegg-Brekzie Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Höchegg (ZH), Turbenthal, auf der Südostseite des Schauenbergs

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Feinkörniger sandiger "matrix-supported" Mikrobrekzie bis Brekzie, die als Einschaltung innerhalb des Hörnligubel-Mergels vorkommt.
    Alter
    Serravallien - Serravallien
    Mächtigkeit
    0.5 – 2 m (Bolliger 1998a)
    Geografische Verbreitung
    Am Hörnli und an der Höchegg (Schauenberg) im Töss-Bergland.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -