Höhronen-Nagelfluh

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 235 G: 205 B: 195
Rang
tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
Kaufmann (1872 und 1886) fasste in seine «Hohronenschichten» alle nagelfluhführenden Schichten zwischen Molasse Rouge und OMM der Zentralschweiz und betrachtete diese als nichtmarine, proximale Fazies der OMM-I.

Nomenklatur

Deutsch
Höhronen-Nagelfluh
Französisch
Poudingue des Höhronen
Italienisch
Conglomerato delle Höhronen
Englisch
Höhronen Conglomerate
Herkunft des Namens

Höhronen = Hohronen = Hohe Rone = Hohe Rhone (ZG), Bergkamm zwischen Sihl und Biber

Historische Varianten
Hohrhoneschichten p.p. (Kaufmann 1872), Nagelfluh des Hohe Rone-Schuttfächers (Kleiber 1937), --- Renz 1937a, Speck 1953, Füchtbauer 1959, Schlancke 1974), Hohronen-Schichten (Habicht 1985), Höhronen Nagelfluh (Schlunegger 1995).
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Wechsellagerung von fein- bis mittelgerölligen Konglomeraten (kristallinreich, inkl. rote Granite und Fleckenkalke), granitischen Sandsteinen und rot gefleckten Silt- und Tonsteinen. Mächtige Nagelfluhbänke sowie irgendeine Regelmässigkeit der Ablagerung fehlen.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Max. 1500 m an der Höhronen, 560 m bei der Bohrung Küsnacht (Schlanke 1974).

Komponenten

Lithologien
  • Konglomerat (Psephite, Rudit) : grain > 2 mm (psephite / rudite: elements = gravel, boulder, block)
  • Siltstein
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Tonstein : karbonatfrei
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
Untergrenze nicht aufgeschlossen.
Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Aquitanien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Aquitanien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
Fornant -11 = MN1 (Schlunegger 1995).

Geografie

Paläogeografie
Subalpine Molasse des Vierwaldstätter- (Höhronen) und Zugersees (Ostufer).
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
Herkunft: unterostalpine Decken (Kleiber 1937, Speck 1953).
Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Neubearbeitung
Kleiber Karl (1937): Geologische Untersuchungen im Gebiet der Hohen Rone. , Eclogae geol. Helv. 30, 419-430

S.420: Die aus rezenten Flüssen bekannte dachziegelartige Lagerung der Gerölle liess sich in der Nagelfluh des Hohe Bone-Schuttfächers nirgends einwandfrei beobachten. Wohl zeigen sich hie und da Andeutungen dieser Anordnung. Im ganzen aber scheint die Ablagerung des Materials völlig wirr und regellos vor sich gegangen zu sein. Wir vermissen deshalb konkrete Hinweise auf die Bichtung der damaligen Flussläufe. Wir müssen uns mit der Feststellung begnügen, dass diese sehr wahrscheinlich häufigem Wechsel unterworfen waren. Auffälligerweise fehlen mächtige Nagelfluhbänke. An Stelle kompakter Geröllmassen stehen Bänder von 20 bis 60 cm, oft 1 m Mächtigkeit an. Diese sind durch ebenso mächtige Sandsteinplatten voneinander getrennt. Meistens keilen diese seitlich schon nach einigen Metern Verlauf spitzwinklig aus, andere ziehen als wirkliche Trennungsschichten durch. Diese Komplexe, innerhalb denen Nagelfluh und Sandsteine stets wechsellagern, erreichen Mächtigkeiten bis zu 10 m. Dabei stellt sich der Wechsel der Gesteinsarten im Mittel 8 bis 10 mal ein.

Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • Greit-Kohleflöz Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Greit (ZG), am Gottschalkenberg

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kohlenhorizont ca. im mittleren Teil der Höhronen-Nagelfluh.
    Alter
    spätes Chattien - frühes Aquitanien
    Mächtigkeit
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    Geografische Verbreitung
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    Typusregion
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    Kommentar
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