Hochalp-Schichten

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Darstellung, Status

Index
Ho
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 235 G: 205 B: 195
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch

Hochalp-Schichten

Französisch
Couches de la Hochalp
Italienisch
Strati della Hochalp
Englisch
Hochalp Beds
Herkunft des Namens

Gipfel der Hochalp (AR), zwischen Urnäsch- und Neckertal.

Historische Varianten
Hochalpschichten (Habicht 1945a), Hochalp-Schichten (Frei 1979, Funk et al. 2000)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Mächtige Dolomit-/Kalknagelfluh der Kronberg-Schüttung (Erstauftreten von roten Granitgeröllen des Typus Bernina) mit charakteristischem roten Bindemittel und gelblichgrauen Mergel-Zwischenlagen. Kohle und bituminöser Süsswasserkalk (Stinkkalk) treten lokal vor. Die Gerölle sind oberostalpiner Herkunft.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
300 - 350 m (Funk et al. 2000) ; 350 - 400 m (Habicht 1945a).

Komponenten

Lithologien
  • coal
  • Mergelstein
  • Nagelfluh
  • Süsswasserkalk
Mineralien
-
Fossilien
  • Pflanzen : Plantae

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Aquitanien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Aquitanien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
Landschnecken (Wenz in: Habicht 1945a).

Geografie

Paläogeografie
Ostschweiz zwischen Sittertal bei Weissbad (AI) bis ins Steintal (SG). Weiter südwestlich treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
Typusregion
Typlokalität
  • Hochalp (AR)
    Merkmale des Ortes
    • lower boundary
    • typical facies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • mountain ridge
    Koordinaten
    • (2737350 / 1237630)
    Notizen
    • Habicht 1945a
Typusprofil
-
Referenzprofile
  • Hinter Rossfall (AR), Urnäschtal
    Merkmale des Ortes
    • lower boundary
    • typical facies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • river bed
    Koordinaten
    • (2739350 / 1238090)
    Notizen
    • Habicht 1945a
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
Das Ablagerungsmilieu ist limnoterrestrisch-fluviatil (Habicht 1987).
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Habicht Konrad (1945): Geologische Untersuchungen im südlichen sanktgallisch-appenzellischen Molassegebiet. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 83, 166 S.

f) Hochalpschichten (Ho auf Tafel II). Im Hochalp-Urnäsch-Gebiet bilden die Hochalpschichten in einer Mächtigkeit von ca. 350 m mit elf bis vierzehn meist 4 - 12, maximal über 25 m mächtigen Nagelfluhbänken die felsige Nordwand der Hochalp. Zwischen der schon oben genannten Ferienkolonie N Hinter Rossfall und dem ca. 300 m SSE Hinter Rossfall mündenden linken Seitenbach queren sie das Urnäschtal und streichen E der Urnäsch hinauf zum Spitzli (P. 1389; Sp auf Tafel II). Der Anteil der Nagelfluhen am Gesamtprofil ist grösser als in den Krummenauerschichten; er beträgt in den beiden unteren Dritteln des Profils schätzungsweise 30-40 %, im oberen Drittel, wo die mächtigsten Bänke erscheinen (bis über 20 in Mächtigkeit mit Geröllen von bis ca. 30 cm Länge), steigt er auf gegen 70%. Die Nagelflulien besitzen einen ähnlichen Habitus wie diejenigen des oberen Teils der Krummenauerschichten. Dazu kommt in den oberen Hochalpschichten, zuerst zögernd und fleckenweise verteilt, dann bald entschieden durchgehend, eine ausgesprochene Rotfärbung des kalkig-sandigen oder mergeligsandigen Nagelfluhbindemittels.

Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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