Gneiss del San Bernardo

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Darstellung, Status

Index
GOB
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 240 G: 175 B: 185
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
San-Bernardo-Gneis
Französisch
Gneiss du San Bernardo
Italienisch
Gneiss del San Bernardo
Englisch
San Bernardo Gneiss
Herkunft des Namens

Kirchhügel San Bernardo (TI) 5 km nördlich Lugano

Historische Varianten
Gneiss chloritici ed altri equivalenti del Verrucano (Taramelli 1890), Besimaudit = Apenninit, Gneiss chiari (Stella 1894), Gneiss di Bernardo, Bernardo-Gneis (Reinhard 1954), Rutsch et al. 1966)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Gneiss aplitici a feldspato alcalino e muscovite
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
  • gneiss (splitting in cm- or dm sized plates)
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Rocce magmatiche paleozoiche (metagraniti)
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Silur
Bermerkungen zu Top
Permian?
Alter Basis
Ordovizium
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Val Colla-Zone, Catena orobica östlich vom Comersee.
Typusregion
-
Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Apulisches Mikrokontinent :
southern continental margin / platform ,
Herkunftstyp
-
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Val-Colla-Zone
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
(1954)
Neubearbeitung
Rutsch R. F., ... (1966): Alpes suisses et Tessin méridional. , Lexique stratigraphique international, vol. 1 Europe, fasc. 7c

BERNARDO-GNEIS Altkristallin M. Reinhard (1954): Über das Grundgebirge des Sottoceneri im südlichen Tessin. Eclogae geol. Helv., 46/2, (1953): 218-19. Weisser bis hellgelber, Muskowit führender Alkalifeldspatgneis, stark mechanisch überarbeitet. Nach dem Kirchhügel S. Bernardo 5 km nördlich Lugano benannt. Bei geringer mechanischer Beanspruchung dünnflaserig-körnig mit Alkalifeldspataugen, bei überhandnehmender Kataklase feinkörnige massige Kataklasite bis dichte, quarzitähnliche Ultramylonite, örtlich von brekzienartigem Aussehen. Typisches Leitgestein der Val Colla-Zone, auch in der Catena orobica östlich vom Comer-see weit verbreitet. Auf Blatt 24 der geologischen Karte der Schweiz 1:100‘000 (Dufourkarte, Bearbeiter Spreafico, Negri und Stoppani (1876)) sind die hauptsächlichsten Vorkommen von Bernardo-Gneis ausgeschieden und irrtümlicherweise mit der Farbe und Signatur des Verrucano bezeichnet. Spreafico hielt das Gestein für einen sedimentären Quarzit, den er altermässig mit dem Carbonkonglomerat von Marino parallelisierte (Vergl. Taramelli (1880: 36-37)). Auch auf der geologischen Karte der Lombardei (Taramelli 1890) sind die Vorkommen von Bernardo-Gneis mit besonderer Farbe ausgeschieden und in der Legende unter Nr. 34 mit «Gneiss chloritici ed altri equivalenti del Verrucano» bezeichnet. In den Erläuterungen zur Karte (S. 55) wird der Bernardo-Gneis unter der Bezeichnung Besimaudit oder Apenninit erwähnt. Die erste ausführliche Beschreibung des Bernardo-Gneisses unter der Bezeichnung «Gneiss chiari» stammt von Stella (1894: 93-97), der auch als erster seine Zugehörigkeit zum altkristallinen Grundgebirge erkannte.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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