Gneiss del Ceneri

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Darstellung, Status

Index
GC
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 215 G: 170 B: 145
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informell
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch
Ceneri-Gneis
Französisch
Gneiss du Ceneri
Italienisch
Gneiss del Ceneri
Englisch
Ceneri Gneiss
Herkunft des Namens
Monte Ceneri
Historische Varianten
Ceneri-Gneis (Reinhard 1934, 1935 und 1954, Bächlin 1937, Graeter 1952, Rutsch et al. 1966)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Körnig-flaserige Biotit-Plagioklasgneisse ± Kalifeldspat führend, Hornfelsgneisse, feingranulierte Biotit-Plagioklasgneisse.
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
-

Komponenten

Lithologien
  • gneiss (splitting in cm- or dm sized plates)
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Metasedimenti proterozoici e paleozoici (paragneiss e marmi)
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Paläozoikum
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Proterozoikum
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
-

Geografie

Paläogeografie
Insubrische Seengebirges.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
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Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Apulisches Mikrokontinent :
southern continental margin / platform ,
Herkunftstyp
-
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Strona-Ceneri-Zone
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
(1934)
Neubearbeitung
Rutsch R. F., ... (1966): Alpes suisses et Tessin méridional. , Lexique stratigraphique international, vol. 1 Europe, fasc. 7c

CENERI-GNEIS (Altkristallin) M. Reinhard (1934) in: Geologischer Führer der Schweiz, Fasc. X!, Exkursion 69: 846-47. Basel (Wepf). Die Bezeichnung Ceneri-Gneis für ein charakteristisches Leitgestein des insubrischen Seengebirges wurde in der knappen Schilderung einer Exkursion durch das Grundgebirge des Sottoceneri in die Literatur eingeführt. Mineralbestand, Gefüge und Verbreitung dieses feingranulierten, oft Granat und Silimanit führenden Biotit-Plagioklasgneisses mit zahlreichen Kalksilikat- und Biotithornfelseinschlüssen wurden in einem Vortrag vor der Mijnbouwkundige Vereeniging zu Delft näher geschildert (M. Reinhard (1935: 40-42) und der Werdegang des Gesteins skizziert. Eine eingehendere Beschreibung erfuhr das Gestein durch R. Bächlin (1937: 49-62), ergänzt durch zwei Dünnschliffbilder und die Abbildung von zwei Kalksilikat führenden Einschlüssen. Gestützt auf den mikroskopischen Befund und eine chemische Analyse versucht auch Bächlin eine genetische Deutung. Graeter (1952: 393-411) widmet in seiner geologisch-petrographischen Untersuchung des Malcantone dem Ceneri-Gneis ein Kapitel. Die Beschreibung wird ergänzt durch zwei chemische Analysen und durch Bilder von Handstückanschliffen und von Dünnschliffen. Eine Charakterisierung des Cenerigneisses findet sich in der Arbeit von M. Reinhard (1954) über das Grundgebirge des Sottoceneri im südlichen Tessin, und aus der begleitenden geologischen Karte 1:100‘000 geht die Verbreitung des Ceneri-Gneisses in diesem Gebietsabschnitt hervor.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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